Waschbären gelten als invasive Art, die keine natürlichen Feinde im Land haben. Damit stellen sie auch eine Bedrohung für die heimische Artenvielfalt dar. Seit einigen Jahren breiten sie sich in Baden-Württemberg aus, vor allem in Nord-Osten des Landes. Schätzungen zufolge leben hier über 40 Prozent des baden-württembergischen Gesamtbestands. Da sich die invasiven Kleinbären gut an ihre Umgebung anpassen können, verursachen sie immer mehr sogenannte „Mensch-Wildtier-Konflikte“. Auf ihrer Suche nach Nahrung und Unterschlupf können sie zum Beispiel massive Schäden an Gebäuden und Gartenanlagen anrichten. Zudem besteht die Gefahr der Übertragung von Krankheitserregern auf Menschen und Haustiere.
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