Hoher: Wolfsmanagement der Grünen frisst Millionen
Die Grünen geben 7,3 Millionen für den Wolf aus, ohne ihre Ausgabenpolitik kritisch zu hinterfragen.
Zur Berichterstattung, wonach das Umweltministerium behaupte, dass die Rückkehr des Wolfes den Steuerzahler nichts kosten würde, sagte der naturschutzpolitische Sprecher der FDP/DVP-Fraktion, Klaus Hoher:
„Sind laufende Kosten von jährlich 7,3 Millionen Euro für wenige Wölfe verhältnismäßig? Aus meiner Sicht ist die Antwort klar: Nein. Das Umweltministerium wirft uns vor, irreführende Aussagen zu verbreiten, weil sich die Wolfszahlen ständig ändern würden. Dabei versucht es, von den deutlich steigenden Kosten für die Steuerzahler abzulenken. Seit Jahren leben nur wenige Wölfe dauerhaft in Baden-Württemberg. Zwar können die Zahlen je nach Erfassungsmethode schwanken, doch insgesamt bleibt die Population überschaubar. Ich verstehe nicht, wie das Ministerium von ‚ständig wechselnden Zahlen‘ sprechen kann, um die hohen Steuerausgaben zu rechtfertigen.
Die Grünen investieren Millionen in den Schutz des Wolfes, ohne ihre Ausgabenpolitik kritisch zu hinterfragen. Andere Bundesländer zeigen, dass ein effizienteres Wolfsmanagement möglich ist. Bayern beispielsweise kommt mit sieben Rudeln, zwei Paaren und zwei territorialen Wölfen deutlich kostengünstiger aus und verzichtet dabei auf zusätzliche Beamtenstellen, die in Baden-Württemberg jährlich rund 264.000 Euro kosten.
Während Referendare ohne Arbeitsvertrag dastehen und Lehrerstellen unbesetzt bleiben, werden kostspielige Wolfsprojekte weiterhin finanziert und das Personal für das Wolfskompetenznetzwerk aufgestockt.
Statt mehr Bürokratie brauchen wir ein aktives und pragmatisches Wolfsmanagement. Problemwölfe – also solche, die wiederholt Nutztiere reißen – müssen schnell und unbürokratisch entnommen werden können. Deshalb plädiere ich dafür, den Wolf in das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz aufzunehmen.“


