Verdacht liegt nahe, dass auch Südwest-Grüne Gelegenheit nutzen, sich mit Linkspartei zu verbünden – Der Vorsitzende der baden-württembergischen FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, hat die Grünen scharf kritisiert. Es sei offensichtlich, dass sie in Nordrhein-Westfalen lieber mit der Partei „Die Linke“ statt mit der FDP zusammenarbeiten wollten.

Nach den Worten von Rülke wird deutlich, dass die Grünen eben keine bürgerliche Partei seien, sondern eine linke Kaderpartei. Die Grünen bevorzugten deutlich die bundesweit berüchtigten und chaotischen nordrhein-westfälischen Kommunisten. Mit Blick auf den Südwesten dränge sich der Verdacht auf, dass auch die baden-württembergischen Grünen keine Sekunde zögerten, wenn sie nach der Landtagswahl im Frühjahr 2011 die Gelegenheit hätten, sich mit den Kommunisten zu verbünden, sagte Rülke.

180 Gäste gratulieren dem Justizminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten – „Wir sind froh, dass wir dich haben. Wir brauchen dich noch lange, du gehörst noch längst nicht zum alten Eisen.“ Mit diesen Worten versicherte der Vorsitzende Dr. Hans-Ulrich Rülke beim Empfang zum 60. Geburtstag Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll die Wertschätzung der FDP/DVP-Landtagsfraktion. 180 Gäste waren ins Haus der Abgeordneten gekommen, darunter Ministerpräsident Stefan Mappus, Altministerpräsident Erwin Teufel, Landtagspräsident Peter Straub, Wirtschaftsminister Ernst Pfister, CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Hauk, der hessische Justiz- und Europaminister Jörg-Uwe Hahn und der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg-Uwe Bode.

Hans-Ulrich Rülke würdigte die hervorragende Leistung des stellvertretenden Ministerpräsidenten Ulrich Goll in der Regierungskoalition. „Ihnen ist das Kunststück gelungen, mit der CDU so zusammenzuarbeiten, dass die Liberalen ernst genommen werden, aber gleichzeitig offener Streit vermieden wird.“ Zusammen mit dem Europaabgeordneten Michael Theurer überreichte Rülke das Geschenk der FDP/DVP-Landtagsfraktion: eine Patenschaftsurkunde für sechs Rebstöcke der Sorte Lemberger-Lämmle.Ministerpräsident Stefan Mappus zitierte in seiner Glückwunschrede den Kabarettisten Richard Rogler mit den Worten: „Wer die Freiheit aushält, hält auch die 60 aus.“Mappus bezeichnete es als „Glücksfall, in dieser Regierungskoalition mit Ulrich Goll, Ernst Pfister und Hans-Ulrich Rülke zusammenzuarbeiten und zeigen zu können, wie man geräuschlos erfolgreiche Politik gestaltet“. Und: „Wir in Baden-Württemberg führen den Beweis, dass das möglich ist.“ Damit der schnelle Autos schätzende Justizminister auch lerne zu „entschleunigen“ und den „Reiz der Langsamkeit zu entdecken“, schenkte der Ministerpräsident ihm „eine eintägige Fahrt mit Planwagen und Pferden“ auf der Schwäbischen Alb. Die Kutsche biete auch genügend Platz für Golls Ehefrau Julia und die fünf Kinder der Familie, so Mappus. Michael Theurer hielt in Vertretung des Bundesaußenministers Guido Westerwelle und der Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion, Birgit Homburger, die Laudatio. „Wir ehren mit Professor Dr. Ulrich Goll einen Mann, der für das Land Baden-Württemberg und für den südwest-deutschen Liberalismus in vielfältiger Weise Akzente setzt“, so Theurer. Ulrich Goll, mit zwölf Jahren Amtszeit dienstältester Justizminister Deutschlands, zeichne neben seiner umfassenden Sachkenntnis Zielstre-bigkeit, Beharrlichkeit, Verlässlichkeit und hintersinniger Humor aus. Freund und Feind beeindrucke er durch messerscharfe Analysen, dabei sei Goll in der Ausei-nandersetzung eher ein Mann der leisen Töne, sagte Theurer.Jörg-Uwe Hahn stellte Ulrich Goll auch im Namen der Justizministerkonferenz das beste Zeugnis aus. Der hessische Minister sagte voraus, dass Golls Amt als Koordinator der FDP für den Bundesrat mit dem Wegfall der schwarz-gelben Stimmenmehrheit infolge der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen noch schwieriger werde.Der Jubilar Ulrich Goll bedankte sich in seiner Rede für die „vielen netten Worte“ und die Geschenke. Statt auf die Patenschaft für die sechs Rebstöcke wolle er sich lieber darauf konzentrieren, die daraus resultierenden sechs Flaschen Lemberger zu leeren. Er sagte: „Ich verspreche, jenseits der 60 mich besonders am Riemen zu reißen, um ein ordentlicher Mensch – zu bleiben.“ Die einheimischen Blechbläser „Stuttgart Brass Quartett“ überzeugten durch die jazzig angehauchte Wiedergabe von eingängigen Standards.

Bankinstitut Julius Bär: Nicht als Inhaber eines Kontos oder Depots vermerkt – Der Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, hat von der Schweizer Bank Julius Bär jetzt die klare Bestätigung erhalten, dass er bei diesem Institut kein Bankkonto führt. Nachdem die Bank dem FDP-Fraktionsvorsitzenden vor Tagen zunächst mitgeteilt hatte, bei Julius Bär eine „unbekannte Person zu sein“, ergriff Hans-Ulrich Rülke noch einmal die Initiative.

Zwar ließ sich aus der ersten Auskunft der Bank, eine „uns unbekannte Person“ zu sein, der eindeutige Schluss ziehen, dort kein Konto zu führen, doch nun äußerte sich die Bank Julius Bär hieb- und stichfest. „Entsprechend bestätigen wir Ihnen gestützt auf unsere internen Abklärungen, dass Sie in unseren Unterlagen nicht als Inhaber einer Konto-/Depotbeziehung zu unserem Haus vermerkt sind“, heißt es in einem Schreiben an den FDP-Fraktionsvorsitzenden. Rülke: „Dieses jetzt völlig klare und in keinster Weise in Zweifel zu ziehende Schreiben der Schweizer Bank freut mich.“ (Siehe Anlage mit Originalschreiben)Hans-Ulrich Rülke war von dem Nachrichtenmagazin „Focus“ informiert worden, dass der Redaktion eine Daten-CD vorläge, wonach er bei der Schweizer Bank Julius Bär ein Konto in Höhe von 600.000 Schweizer führe. Rülke hatte aufgrund dieser falschen Behauptung Strafantrag wegen übler Nachrede und Verleumdung gegen den Focus-Informanten gestellt und den Vorgang von sich aus öffentlich gemacht. Nach Zeitungsberichten beurteilt mittlerweile auch Focus seinen Informanten als „Trittbrettfahrer“, der im Zuge der bundesweiten Steuer-CD-Debatte das Geschäft gewittert habe. Focus hat von einer eigenen Berichterstattung auch wegen der von Anfang an glaubwürdigen Aussage von Hans-Ulrich Rülke abgesehen.

FDP-Fraktionschef hält Strafantrag wegen Verleumdung gegen Focus-Informanten aufrecht – Das Züricher Bankhaus Julius Bär hat dem Vorsitzenden der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, auf seine Anfrage hin bestätigt, dass er bei diesem Bankhaus eine „uns unbekannte Person” sei. Rülke war von dem Nachrichtenmagazin “Focus” informiert worden, dass der Redaktion eine Daten-CD vorliege, wonach er bei der Schweizer Bank ein Konto in Höhe von 600.000 Schweizer Franken unterhalte. Rülke hatte aufgrund dieser falschen Behauptung Strafantrag wegen übler Nachrede und Verleumdung gegen den Focus-Informanten gestellt und den Vorgang öffentlich gemacht.

Das Bankhaus Julius Bär weist den FDP-Fraktionsvorsitzenden in diesem Schreiben darauf hin, dass man Unbekannten grundsätzlich keine Auskünfte zu Geschäftsbeziehungen geben dürfe. Allerdings ist aus Rülkes Sicht infolge der Bestätigung der Tatsache, dass er der Bank unbekannt sei, zu schließen, dass er dort auch kein Konto unterhalte.Der Fraktionschef der Liberalen sieht damit den Verdacht widerlegt, ein Steuersünder zu sein. Seinen Strafantrag gegen den Focus-Informanten hält Hans-Ulrich Rülke aufrecht.Nach Medienberichten beurteilt mittlerweile auch das Nachrichtenmagazin Focus seine Quelle als unseriös. Der zuständige Redakteur bezeichnet den Informanten in der heutigen Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten als “Trittbrettfahrer, der im Zuge der bundesweiten Steuer-CD-Debatte das Geschäft witterte“. Deshalb hatte der Focus auch von einer eigenen Berichterstattung abgesehen. An dieser Stelle sieht sich Rülke zusätzlich entlastet.

– Die FDP-Fraktionen aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen fordern nach der gestrigen Beschlussfassung zum Jugendmedienschutzstaatsvertrag deutliche Nachbesserungen. „Unser Ziel ist es, Anbietern, Nutzern und besonders Eltern mit dem Jugendmedienschutzstaatsvertrag ein praxistaugliches und transparentes Instrument an die Hand zu geben, das Kinder und Jugendliche vor entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten in geeigneter Weise schützt.

Unserer Meinung nach darf Jugendmedienschutz jedoch nicht dazu führen, dass die Freiheit des Internets als interaktives Medium deutlich eingeschränkt wird”, so die Fraktionsvorsitzenden Thomas Hacker (Bayern), Dr. Hans-Ulrich Rülke (Baden Württemberg), Florian Rentsch (Hessen) und Christian Dürr (Niedersachsen). Wir bedauern, dass es bei der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz trotz Bedenken der FDP-Fraktionen keine Mehrheit für eine Verschiebung und Veränderung des 14. Rundfunkänderungsstaatsvertrags gegeben hat. „Die aktive Einbeziehung der Anbieter in den Jugendmedienschutz begrüßen wir ausdrücklich und sehen die regulierende Selbstregulierung als zukunftsweisenden Weg. Überreglementierung bei der Einführung von Netzsperren sind jedoch angesichts der globalen Vernetzung nicht nur fehl am Platz, sondern auch kaum durchsetzbar.” Schüler- und Jugendorganisationen müssten per Gesetz die auf ihren Seiten geschalteten Foren oder Blogs 24 Stunden lang auf jugendgefährdete Inhalte hin überprüfen. Dies gilt dann auch für ehrenamtlich in der Jugendarbeit engagierte Verbände sowie für politische Parteien und deren Jugendorganisationen. Einzige Alternative für Anbieter wäre, diese Seiten künftig nur volljährigen Nutzern zugänglich zu machen. Eltern, die ein Jugendschutzprogramm nutzen, schneiden ihre Kinder vom Zugang zu diesen Informationen hingegen ab. Dies ist aus Sicht der FDP-Fraktionen nicht zustimmungsfähig.Nach Meinung der liberalen Parlamentarier nimmt durch die Einführung neuer und unbestimmter Rechtsbegriffe die Rechtsunsicherheit der Verbraucher, insbesondere der Eltern, deutlich zu. „Jugendmedienschutz wird aber nur dann effektiv sein, wenn alle an einem Strang ziehen: Anbieter unter Einbeziehung der Selbstkontrolleinrichtungen auf der einen Seite sowie Nutzer der Onlinemedien auf der anderen Seite. Staatliche Eingriffe darf es nur dann geben, wenn dieses System der regulierenden Selbstregulierung versagt. Wir werden die Zeit bis zur endgültigen Unterzeichnung für Nachbesserungen nutzen, da die jetzige Fassung von den Fraktionen so nicht mitgetragen wird”, so die Fraktionsvorsitzenden einstimmig.

Innovative Projekte von Wirtschafts- und Justizministerium beschlossen – „Wir sind aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise in einer äußert schwierigen Situation. Ich habe aber Anlass zur Hoffnung, dass die Wirtschaftsunternehmen in den nächsten Jahren wieder zu stärkeren Umsatzzahlen kommen und dementsprechend Baden-Württemberg wieder mehr Steuereinahmen erzielt. Gleichzeitig müssen wirksame Ausgabenkürzungen auf den Weg gebracht werden.“ Dies sagte der Vorsitzende Dr. Hans-Ulrich Rülke auf einer Landespressekonferenz zum Ende der Klausurtagung der FDP/DVP-Landtagsfraktion.

Nach den Worten von Rülke hat die liberale Fraktion den vom Landeskabinett vorgestellten Mittelfristigen Finanzplan von 2009 bis 2013 beschlossen. Danach werden die öffentlichen Haushalte noch auf Jahre belastet sein. Die Gesamtverschuldung des Landes soll jedoch auf Dauer nicht ausgeweitet werden.Beim Thema Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke sprach sich Rülke dafür aus, den Energieunternehmen die Laufzeitverlängerung zu verweigern, wenn diese aufgrund der finanziellen Vorteile keine nennenswerten Beträge in die Erforschung von erneuerbaren Energien steckten. „Mit einem Obulus ist es nicht getan, hier haben die Energiekonzerne noch ein unterentwickeltes Bewusstsein“, sagte Rülke und fand damit die Unterstützung der Landesvorsitzenden Birgit Homburger. Die FDP/DVP-Fraktion will rund 3,5 Millionen Euro für innovative Projekte hauptsächlich des Wirtschafts- und Justizministeriums einplanen. So sollen im Bereich des Wirtschaftsministeriums beispielsweise im Jahr 2010 rund 300.000 Euro zur Krisenberatung für kleine und mittlere Unternehmen eingesetzt werden. Weiter sollen Auszubildende aus Insolvenzbetrieben nicht auf der Straße stehen. Um einen Anreiz für ihre Übernahme zu schaffen, werden Übernahmebetriebe eine Prämie von 1200 Euro bekommen. Für das Jahr 2010 sind 250.000 Euro eingeplant, für 2011 rund 500.000 Euro. Kleine und mittlere Unternehmen sollen auch in die Lage versetzt werden, mit wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen bei der innovativen Produktentwicklung zusammenzuarbeiten. Für diese sogenannte KMU-Prämie für Institute sind in diesem und nächsten Jahr rund 1 Million Euro eingeplant. Ferner unterstützt das Wirtschaftsministerium örtliche Leistungsschauen der Handels- und Gewerbevereine mit rund 300.000 Euro. Die Bioenergiedörfer werden in den nächsten beiden Jahren mit je 100.000 Euro gefördert.Im Bereich des Justizministeriums werden je 500.000 Euro für das Projekt „Integration gemeinsam schaffen – für eine erfolgreiche Bildungspartnerschaft mit Eltern mit Migrationshintergrund eingesetzt. Ziel ist, durch eine stärkere Einbindung der Eltern die Bildungssituation von Kindern mit Migrationshintergrund zu verbessern. Je 40.000 Euro werden in den beiden nächsten Jahren für die Einrichtung von zehn „Hänsel- und Gretel-Zimmern“ eingesetzt. Kinder, die Opfer von Gewalttaten wurden, können durch Vernehmungen im Gerichtssaal eingeschüchtert werden und zusätzlichen seelischen Schaden nehmen. Um dies zu vermeiden, sind vom Justizministerium an zunächst zehn Landgerichten und Staatanwaltschaften kindgerechte Video-Vernehmungszimmer geplant. Bisher gibt es solch ein Zimmer lediglich bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Für die Zusatzqualifikation von Referendaren werden 40.000 Euro eingesetzt. Gedacht ist unter anderem an Kurse für fachbezogene Fremdsprachen und internationales Wirtschaftsrecht. Dieser neue Baustein soll die Attraktivität der Referendarausbildung im juristischen Vorbereitungsdienst in Baden-Württemberg deutlich steigern.

Europa wird für das Land immer wichtiger – SPD würde Haushalt an die Wand fahren – Der Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, hat der SPD im Landtag vorgeworfen, den Versuch zu unternehmen, den noch amtierenden Ministerpräsidenten und wahrscheinlich künftigen EU-Kommissar Günther Oettinger zu beschädigen. Die Oppositionsfraktionen von SPD und den Grünen hatten die aktuelle Debatte unter dem Titel „Das Abtreten der Regierung Oettinger:

Was kommt auf Baden-Württemberg zu?“ beantragt. Dem SPD-Fraktionsvorsitzenden zugewandt sagt Rülke, dass dieser dem Land einen Bärendienst leiste. „Ich glaube, dass uns Baden-Württembergern gut zu Gesicht stünde, uns darüber zu freuen und stolz zu sein, dass unser Ministerpräsident künftig eine tragende Rolle auf der europäischen Ebene spielen wird.“ Europa werde für Deutschland, aber auch für Baden-Württemberg immer wichtiger. „Es kann doch für Baden-Württemberg nun wirklich kein Schaden sein, wenn ein Landeskind an dieser entscheidenden Stelle in Brüssel sitzt – hören Sie deshalb auf, diese Entwicklung schlecht zu reden“, so Rülke.Weiter kritisierte der FDP/DVP-Fraktionsvorsitzende, dass die SPD jetzt dem von der CDU für das Amt des Ministerpräsidenten nominierten Stefan Mappus uralte Vorschläge präsentiere: beispielsweise, das Schulsystem zu kippen und die Einheitsschule einzuführen. Gleichzeitig habe die SPD in einer Art Sommertheater milliardenschwere Vorschläge ge-macht, die geeignet seien, sämtliche Haushaltsschleusen zu öffnen. Und nun kritisierten die Sozialdemokraten die schwarz-gelbe Bundesregierung, wenn sie Steuerentlastungen in einer Größenentlastung von rund 20 Milliarden Euro beschließe. Rülke: „Da gibt es nur eine Folgerung – es ist Ihre Politik, die den Haushalt an die Wand fährt.“

Parlament benennt externe Mitglieder – FDP hat Duale Ausbildung – „Die heutige Wahl der externen Mitglieder der Enquêtekommission ‚Fit fürs Leben in der Wissensgesellschaft – berufliche Schulen, Aus- und Weiterbildung’ ist der erste wichtige parlamentarische Beschluss für das vom Landtag eingesetzte Gremium.“ Besonders begrüßte die Obfrau der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Heiderose Berroth, dass kompetente Vertreter aus Industrie und Handwerk dafür gewonnen werden konnten, ihren Sachverstand für die FDP/DVP-Fraktion in die Arbeit der Kommission einzubringen.

„Damit zeigen wir, dass uns die duale Ausbildung besonders am Herzen liegt“, be-gründete Heiderose Berroth die Sachverständigenwahl. Gerade der Bereich der be-trieblichen Aus-, Fort- und Weiterbildung müsse in Zeiten der Internationalisierung besonders im Blickfeld der Kommission stehen.Dr. Michael Ruf, Leiter des Internationalen Personalmarketing der ZF Friedrichshafen AG, bringt für den Bereich der Industrie nicht nur praktischen Sachverstand in die Arbeit der Kommission ein, sondern verfügt auch über beachtliche wissenschaftliche Erfahrungen im wirtschaftpädagogischen Bereich. Klaus Vollmer, Landesinnungs-meister des Konditorenhandwerks, wird stellvertretendes externes Mitglied. Mit ihm stellt das Handwerk einen erfahrenen Vertreter im Gremium.

Fraktionsvorsitzender bedankt sich bei Günther Oettinger für gute Zusammenarbeit – Der Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, begrüßt die Entscheidung der CDU-Landtagsfraktion, ihren Vorsitzenden Stefan Mappus für das Amt des Ministerpräsidenten zu nominieren. „Stefan Mappus ist die richtige Wahl”, so Rülke.

Die FDP/DVP-Landtagsfraktion werde sich am kommenden Dienstag mit dem Thema Wahl des Ministerpräsidenten befassen. „Ich gehe davon aus, dass Stefan Mappus im Landtag alle 15 Stimmen aus der liberalen Fraktion erhält“, so Hans-Ulrich Rülke. Die FDP/DVP-Fraktion freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem künftigen Ministerpräsidenten. Rülke dankte Günther Oettinger für die gute Zusammenarbeit. Die FDP wünsche ihm für seine wichtige Aufgabe in Brüssel alles Gute.

Wen die CDU zum Nachfolger Oettingers vorschlagen wird, ist zunächst ihre Sache – Zur Ernennung von Ministerpräsident Günther Oettinger zum künftigen EU-Kommissar erklärt der Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

“Wen die CDU zum neuen Ministerpräsidenten vorschlagen wird, ist zunächst ihre Sache. Wichtig aus Sicht der Liberalen ist ein schnelles und geordnetes Verfahren. Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Handlungsfähigkeit der CDU/FDP-Regierungskoalition darf keinen Schaden nehmen.“

– Die Fraktionen von CDU, FDP und den Grünen haben gestern einen gemeinsam Antrag auf Einrichtung einer Enquetekommission in den baden-württembergischen Landtag eingebracht. Dieses Gremium soll sich vertieft mit der Weiterentwicklung der beruflichen Schulen sowie der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Land befassen. Die drei Fraktionen vertreten übereinstimmend die Auffassung, dass nur so vorausschauend und gezielt auf die prognostizierten Herausforderungen im Land, wie Fachkräftemangel bei zugleich dynamischen Wandel in Gesellschaft und Arbeitswelt, reagiert werden könne.

Die bildungspolitische Expertin der CDU-Landtagsfraktion Andrea Krueger MdL für die berufliche Bildung verdeutlicht, dass „Leistungsvergleiche wiederholt belegen, dass die beruflichen Schulen im Bundesvergleich Spitze sind. Es gehe darum, die beruflichen Schulen auf diesem sehr hohen Niveau zu halten und fit für die Zukunft zu machen“.Die bildungspolitische Expertin der FDP/DVP-Fraktion, Heiderose Berroth, sagt, es sei ihrer Fraktion ein wichtiges Anliegen, dass sich die Enquête auch mit der dualen beruflichen Ausbildung befasst. Ein Ziel sei es deshalb, die herausragenden Leistungen von Ausbildungsbetrieben und beruflichen Schulen sowie die umfangreichen Herausforderungen zu erheben, vor denen diese zum Beispiel aufgrund der demographischen Entwicklung und des Innovationsbedarfs stehen. „Auch wollen wir den bunten Markt der von unterschiedlichsten Trägern angebotenen Weiterbildungsmöglichkeiten darstellen und Vernetzungen aufzeigen.“ Der bildungspolitische Experte der Grünen für die beruflichen Schulen, Siegfried Lehmann MdL, zeigt sich erfreut, dass „neben der Weiterentwicklung der Aus- und Weiterbildung auch die zielgerichtete Bildungs- und Sprach-förderung mit Blick auf die Integration leistungsschwächerer junger Menschen zum Aufgabenfeld der Enquete gehören wird. Ziel muss es sein, dass lebenslanges Lernen und Weiterbildung zu einem natürlichen Bestandteil der Erwerbsbiographien gehören.“

Wir heben nicht ab, aber wir sind selbstbewusst – Gute Voraussetzung für Landtagswahl 2011 – Als großen Tag in der Geschichte der FDP und großen Tag für die Bundesrepublik Deutschland wertete der Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Peter Rülke, das Abschneiden der FDP bei der Bundestagswahl. Im Bund erreichten die Liberalen 14,6 Prozent, in Baden-Württemberg sogar 18,8 Prozent.

“Unser Ergebnis in Baden-Württemberg ist auch die Anerkennung für unsere Leistung in der CDU/FDP-Landesregierung. Das Abschneiden der Liberalen erinnert mich an die großen Zeiten von Reinhold Maier und Gustav Stresemann.”Der Wahlerfolg der Liberalen liegt nach den Worten Rülkes auch darin begründet, dass die FDP als besonders glaubwürdig eingeschätzt werde. Dies gelte auch im Hinblick auf die angekündigten Steuersenkungen. “Die FDP hält Wort”, so Rülke.”Wir heben jetzt nicht ab, aber wir sind selbstbewusst. Viele Menschen haben uns am heutigen Tag das erste Mal gewählt und haben große Erwartungen an die FDP. Wir wollen alles tun, um diesen Erwartungen gerecht zu werden”, so Hans-Ulrich Rülke. Und: “Gleichzeitig werden wir mit Solidität und Bescheidenheit weiterarbeiten.”

Parlamentarischer Antrag zur Verteilung von Obst und Gemüse an Schüler im Land – Das geplante EU-Schulobstprogramm wird von den beiden FDP-Landtagsabgeordneten Dr. Hans-Peter Wetzel und Dr. Friedrich Bullinger im Grundsatz begrüßt. Sie wollen nun von der Landesregierung in einem parlamentarischen Antrag wissen, wie und mit welchen Finanzmitteln die Verteilung von gesundheitsfördernden Lebensmitteln wie Obst und Gemüse in Baden-Württemberg umgesetzt wird

„Uns interessiert im Besonderen wie sich die Landesregierung die Finanzierung aus EU-, Bundes- und Landesmitteln beim EU-Schulobstprogramm vorstellt, wie die Mitfinanzierung von Seiten des Landes beabsichtigt ist, welche Mittel hierfür erforderlich sind und welche Finanzmittel dafür bereitstehen“, so der agrarpolitische Sprecher Friedrich Bullinger. Wetzel und Bullinger erhoffen sich auch detaillierte Auskünfte darüber, ob beziehungsweise in welchem Umfang sich Obst- und Gemüsebauern, Großhandelsbetriebe an der Aktion beteiligen und ob diese auch bereit seien, einen finanziellen Beitrag zu leisten. „Klar ist auch noch nicht, wie die Organisation und die Abwicklung vor Ort aussehen soll und wann mit der Verteilung von Obst und Gemüse an den Schulen begonnen wird“, sagt der Überlinger Abgeordnete Hans-Peter Wetzel. Die beiden Abgeordneten erwarten von der Landesregierung auch Auskunft darüber, wie „sie im Blick auf eine Erziehung zu gesunder Ernährung“ diese Aktion beurteilt. Info: Alle 16 Bundesländer haben sich darauf verständigt, dass an Schulkinder im Sinne einer gesundheitsfördernden Ernährung Obst und Gemüse ausgegeben wird. Damit nimmt Deutschland ein Angebot der EU an – diese stellt rund 20 Millionen Euro zur Verfügung, die Bundesländer werden mit rund 18 Millionen Euro zur Kasse geben.

Sonntag, den 27. September, ab 17:30 Uhr im Landtag von Baden-Württemberg – Die einmalige Gelegenheit, nicht nur mit den Abgeordneten und Mitarbeitern der FDP das Wahlergebnis zu feiern, sondern auch die Reaktionen der anderen Fraktionen und deren Mitglieder live im Landtag zu erleben! Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt, eine Parkkarte für den Innenhof des Neuen Schlosses ist auch inklusive. Wir freuen uns auf Sie!

Schicken Sie uns einfach eine kurze Email (veranstaltungen@fdp-dvp.de) und sagen Sie uns, warum gerade SIE diese 2 Karten bekommen sollten. Einsendeschluss: Dienstag, 22. September, 24 Uhr. Die oder der glückliche Gewinner/in wird am Mittwoch (23. September 2009) von uns benachrichtigt – Telefonnummer nicht vergessen!Viel Glück!”

Geld der Steuerzahler gut angelegt – Beim Besuch der FDP/DVP-Fraktion auf der Gartenschau in Rechberghausen versicherte der Vorsitzende Dr. Hans Ulrich Rülke den Vertretern des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg die weitere Unterstützung der FDP für das Thema Gartenschauen. Die noch bis 20. September 2009 geöffnete Schau in Rechberghausen bei Göppingen sei ein eindrucksvolles Beispiel, dass das Geld der Steuerzahler hier gut angelegt sei. Rülke sagte, er freue sich mit Bürgermeister Reiner Ruf über die überraschende hohe Besucherzahl von bis jetzt 216 000 Besuchern.

Die FDP/DVP-Landtagsfraktion war neben dem Fraktionsvorsitzenden Hans-Ulrich Rülke mit den stellvertretenden Vorsitzenden Hagen Kluck und Dr. Friedrich Bullinger sowie den Abgeordneten Dr. Ulrich Noll und Heiderose Berroth vertreten. Auch die parlamentarischen Berater zeigten sich bei der Führung über das Gartenschaugelände von der gelungenen Gestaltung begeistert. Elf Garten- und Landschaftsbaubetriebe präsentieren in Rechberghausen ihre phantasievollen Gartenversionen.Das Präsidiumsmitglied des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, Ulrich Walter, sagte, dass die Schau in Rechberghausen eindrucksvoll dokumentiere, welche “unglaubliche Kraft im Förderprogramm des Landes steckt”. Mit ihrer Gartenschau habe sich Rechberghausen für die nächsten Jahre hervorragende “weiche Standortfaktoren” geschaffen. Die Attraktivität der Gartenschauen für die Kommunen sei ungebrochen: Für die Jahre 2015 bis 2025 haben sich über 40 Städte und Gemeinden beworben.

Viele Gäste sprechen dem scheidenden Landtagsabgeordneten ihre Sympathie aus – Mit einem „lachenden und einem weinenden Auge“, so der Vorsitzende Hans-Ulrich Rülke, hat die FDP/DVP-Landtagsfraktion ihren Abgeordneten Michael Theurer aus dem Landtag verabschiedet und ihm ein glückliches Händchen und viel Erfolg für sein Mandat im Europäischen Parlament gewünscht. Beim Empfang der FDP/DVP-Fraktion für den neuen Europa-abgeordneten war an der Zahl der Gäste und an den Sympathieadressen zu sehen und zu hören, dass Michael Theurer während seiner acht Jahre als Mitglied des baden-württembergischen Landtags viele Freunde gewonnen hat. Unter den Gästen waren unter anderen Justizminister Ulrich Goll, Wirtschaftsminister Ernst Pfister, Staatssekretär Richard Drautz, die Fraktionsvorsitzenden Stefan Mappus (CDU) und Claus Schmiedel (SPD), der Vorsitzende des Europaausschusses Gerhard Stratthaus, Europaminister Wolfgang Reinhart und der FDP-Bundestagsabgeordnete Hartfrid Wolff.

Hans-Ulrich Rülke erinnerte an die hervorragenden Wahlergebnisse, die Michael Theurer bei der Landtagswahl im Jahr 2006 und bei der Europawahl im Juni dieses Jahres erzielt hat. „Damit hast Du, lieber Michael, einen maßgeblichen Beitrag für das gute Ergebnis der baden-württembergischen FDP geleistet.“ Die Präsenz und die vielen Aktivitäten, die Theurer als stellvertretender Fraktionsvorsitzender, europapolitischer Sprecher und als stellvertreten-der Vorsitzender des Europaausschusses im Landtags gezeigt hat, stehen laut Rülke für das weinende Auge: Die Liberalen verlieren mit Theurer einen höchst erfolgreichen Landtagsab-geordneten. Das lachende Auge stehe für das Positive, das sich mit dem Wechsel von Theurer nach Brüssel und Straßburg verbinde: eine Stärkung der Europapolitik der FDP/DVP-Fraktion. „Wir sind sicher, dass Du Deinen Weg in Europa machen wirst und die Verbindungen zu Stuttgart aufrecht erhältst “, so Hans-Ulrich Rülke.

Liberaler Gedankenaustausch im Landtag über Baden-Württemberg und Europa – Anlässlich seines Aufenthalts in Baden-Württemberg stattete der estnische Ministerpräsident Andrus Ansip der FDP/DVP-Landtagsfraktion einen Freundschaftsbesuch ab. Ansip ist zugleich Vorsitzender der Estnischen Reformpartei, einer klassischen liberalen Partei. So war der Gesprächsfaden bei der Begrüßung der estnischen Delegaton vor dem Landtag und beim anschließenden Essen im Landtagsrestaurant schnell geknüpft.

Die Themen waren die Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und Estland, die Europäische Union und die Gemeinsamkeiten von baden-württembergischen und estnischen Liberalen. Als Gastgeber richtete der Vorsitzende der FDP/DVP-Fraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, die Grüße seiner Kolleginnen und Kollegen aus. Der Ministerpräsident wurde begleitet vom estnischen Botschafter in Berlin, Dr. William Mart Laanemäe, dem Parlamentsmitglied Urmas Klaas, dem persönlichen Berater Kalev Kukk und der Stabsmitarbeiterin Piret Nommela. Vonseiten der FDP/DVP-Landtagsfraktion nahmen am Empfang die stellvertretenden Vorsitzenden Hagen Kluck, Dr. Birgit Arnold und Dr. Friedrich Bullinger sowie der sozialpolitische Sprecher Dr. Ulrich Noll und Fraktionsgeschäftsführer Detlef Wiens teil. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke gab seiner Freude Ausdruck, dass die große Mehrheit der Estländer nach der Aufnahme ihres Landes in die Europäische Union im Jahr 2004 überzeugte Europäer sind.

Zum Thema Diamorphin-Konzept: Hilfsangebote dort, wo die Betroffenen leben – „Neue Werkrealschule“ und „Kontrollierte Abgabe von synthetischem Heroin an Schwerstabhängige“ waren die Themen einer Landespressekonferenz mit dem Fraktionsvorsitzenden Dr. Hans-Ulrich Rülke und der stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Birgit Arnold. „Nach der Anhörung hat der Gesetzentwurf nun den letzten Schliff erhalten und trägt nun auch die Handschrift der Liberalen“, sagte der Fraktionsvorsitzende. Arnold: „Den Schulen liegt nun ein Konzept vor, das ihnen genügend Freiheit und Gestaltungsspielraum für maßgeschneiderte Lösungen vor Ort lässt.“

Neue Werkrealschule• Zielsetzung ist, mehr Schülerinnen und Schüler als bisher zur mittleren Reife zu führen. Dies setzt nach Auffassung der FDP voraus, dass die individuelle Förderung bereits ab Klasse 5 einsetzen kann und die Schulen so große Gestaltungsfreiheit wie möglich erhalten. Der Hauptschulabschluss bleibt als anspruchsvoller Schulabschluss erhalten.• Für die Liberalen ist es wichtig, dass die geforderte Zweizügigkeit nicht zum Dogma erhoben wird. Deshalb haben wir erreicht, dass Hauptschulen auch Kooperationen eingehen und durch Zusammenschluss größere Einheiten bilden können. Eine auf diese Weise entstehende Schule kann auch auf mehrere Standorte verteilt sein. Das gilt gleichermaßen für die Klassen 5 bis 7, wie auch die Klassen 8 bis 10. Allerdings muss die Werkrealschule unter einer gemeinsamen Schul-leitung stehen.• Auch ist gewährleistet, dass keine Schule gegen den Willen des Schulträgers geschlossen wird. Damit können auch die einzügigen Hauptschulen weiter bestehen. • Der Werkrealabschluss ist ein dem Realschulabschluss gleichwertiger Bildungsab-schluss. Nicht zuletzt auf Drängen der FDP wurden Überlegungen fallen gelassen, an Werkrealschüler beim Übergang in ein Berufskolleg oder ein berufliches Gymnasium höhere Notenanforderungen zu stellen als an Realschüler. Gleichzeitig bleibt der Hauptschulabschluss erhalten.• Maßgeblich für den Wechsel von Klasse 9 in Klasse 10 der Werkrealschule ist eine Bildungsempfehlung der Klassenkonferenz. Die Entscheidung ist damit in die Verantwortung der Schule gegeben.Kontrollierte Abgabe von synthetischem Heroin an Schwerstabhängige:• Die Angebote für die kontrollierte Abgabe von synthetischem Heroin an Schwerstabhängige müssen dort erfolgen, wo die Hilfe suchenden Menschen leben. Deshalb sind stationäre Modelle an den Standorten der Zentren für Psychiatrie (ZfP) nicht Ziel führend. Auch ambulante Ansätze an diesen Standorten scheiden wegen der fehlenden Mobilität des entsprechenden Personenkreises aus.• Die bisher bekannt gewordenen Überlegungen der CDU müssen deshalb im Sinne der betroffenen Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickelt werden. Die Zentren für Psychiatrie leisten hervorragende Arbeit, deshalb bietet sich deren Einbeziehung an. Weitere Träger wie zum Beispiel beim Karlsruher Modell sollen berücksichtigt wer-den. Die FDP tritt für sinnvolle Vernetzungen ein. • Die Liberalen würden die Gesundheitsministerin auf diesem Weg gerne unterstützen.

Neue Stellvertreter sind: Hagen Kluck, Dr. Birgit Arnold und Dr. Fritz Bullinger – Die FDP/DVP-Landtagsfraktion hat einen neuen Vorsitzenden: Dr. Hans-Ulrich Rülke (Wahlkreis Enz) wurde Nachfolger des bisher amtierenden Vorsitzenden Dr. Ulrich Noll. Noll hatte sich bei den anstehenden Neuwahlen des Fraktionsvorstands wieder für das Amt des Vorsitzenden beworben, verzichtete aber auf eine weitere Kandidatur, nachdem er im ersten Wahlgang von 15 Abgeordneten nur sechs Ja-Stimmen erhalten und damit die notwendige absolute Mehrheit verfehlt hatte. Rülke stellte sich auf Vorschlag der Fraktion darauf hin für das Amt des Vorsitzenden zur Verfügung und erhielt im ersten Wahlgang acht Ja-Stimmen. Damit wurde er mit ab-soluter Mehrheit neuer Vorsitzender der FDP/DVP-Fraktion.Als neue stellvertretende Vorsitzende wurden gewählt: Hagen Kluck (Wahlkreis Reutlingen, zehn Ja-Stimmen), Dr. Birgit Arnold (Wahlkreis Weinheim) und Dr. Fritz Bullinger (Wahlkreis Schwäbisch Hall) mit jeweils acht Ja-Stimmen. Kluck ist mit seiner Wahl gleichzeitig neuer Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP/DVP-Fraktion.

Debatte über Nichtverlängerung des Vertrags von LBBW-Chef Dr. Jaschinski – „Wenn wir einen Schaden, der bei einem Unternehmen des Landes eingetreten ist, im Interesse der Wirtschaftsentwicklung dieses Landes mit Steuergeldern beheben müssen, dann halte ich es für legitim, über die Übernahme von Verantwortung zu reden.“ Diese sagte der Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Ulrich Noll, in der Landtagsdebatte über das Thema „Wie handlungsfähig ist die Landesregie-rung in der Wirtschafts- und Finanzkrise?“, in der es auch um die Nichtverlängerung des Vertrages des LBBW-Vorstandsvorsitzenden Dr. Siegfried Jaschinski ging.

Noll: „Die Bürgerinnen und Bürger wissen, dass wir der Erhöhung der Kernkapitalquote bei der LBBW zugestimmt haben. Dies ist immerhin ein Betrag von über zwei Milliarden Euro, für den das Land geradesteht.“ Jetzt stehe die Risikoimmunisierung der „toxischen“ Papiere an. Mit einer Größenordnung von 12,7 Milliarden Euro sei im Nachtragshaushalt des Landes dafür die Grundlage zu schaffen. „Wenn das Land diesen Risikoschirm gestaltet, tun wir dies mit Steuergeldern. Wir gehen als Parlament ein hohes Risiko ein, deshalb muss dieser Neuanfang auch mit einem neuen Mann an der Spitze verbunden sein“, sagte Noll. In der Politik und in der Wirtschaft sei es nun einmal üblich, dass von den Personen an der Spitze Verantwortung über-nommen werden müsse. Es war nach den Worten von Noll offenkundig, dass von der Spitze der LBBW „die Situation nicht so dargestellt wurde, wie sie wirklich war“.Ulrich Noll nahm noch einmal das Bild von der „Furt“ auf, in der man nicht die Pferde wechseln sollte, das der Ministerpräsident in die Diskussion gebracht hatte: „Es gab Stimmen“, so Noll, „die schon vorzeitig gern die Pferde gewechselt hätten. Das haben wir uns nicht zu eigen gemacht. Vielmehr haben wir im Zusammenhang mit der Eigenkapitalerhöhung keine Forderung nach sofortigen personellen Konsequenzen erhoben. Anlässlich einer anstehenden Vertragsverlängerung muss man sich jedoch erneut Gedanken machen. Dass man in der Furt nicht die Pferde wechseln soll, ist okay. Aber wir bauen jetzt gerade hinter der Furt einen befestigten Weg mit Steuergeldern des Landes in Höhe von 12,7 Milliarden Euro. Zu der Frage, wer auf diesem von uns befestigten Weg an der Spitze weiterhin den Karren ziehen soll, haben wir jetzt gemeinsam eine vernünftige Lösung getroffen. Jetzt sollte man auf diesem Weg gemeinsam vorangehen.“

Allerdings: Einführung eines Verschuldungverbots ist Fortschritt für die Länder – Der stellvertretende Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Michael Theurer, sagte in der Landtagsdebatte über die Ergebnisse der Föderalismuskommission II unter anderem (es gilt das gesprochene Wort):„Der Ministerpräsident unseres Landes hat soeben den Landtag über die Ergebnisse der Föderalismuskommission II unterrichtet, deren Co-Vorsitzender er für die deutschen Länder war. Die Einrichtung dieser Kommission wurde bereits bei der Umsetzung der Ergebnisse der Föderalismuskommission I vereinbart. Damals konnte ein wichtiges Ziel der Liberalen erreicht werden: die Wege zu politischen Entscheidungen wurden durch die Entflechtung von Bund-Länder-Zuständigkeiten verkürzt. Die Kompetenz der Bundesländer und damit auch der Landtage wurden in den originären Landesbereichen Bildung und Wissenschaft entscheidend gestärkt. Dafür wurde an anderer Stelle auf Mitentscheidungsmöglichkeiten bei Bundesangelegenheiten über den Bundesrat verzichtet.

Die zukunftsweisenden Fragen einer Neuordnung der Finanzordnung von Bund und Ländern, die vor allen Dingen uns in der FDP so wichtig waren und sind, wurden seinerzeit ausgeklammert. Allerdings wurde damals die Föderalismuskommission II, die sich mit all diesen Fragen befassen sollte, verbindlich vereinbart. Für die FDP war die Föderalismuskommission II Bedingung für die Zustimmung zur Föderalismusreform I. Ohne diese Zusage, hätte es keine Zustimmung der FDP in Bund und Ländern zur Föderalismusreform I gegeben. Es ist also festzuhalten: die Föderalismuskommission II geht wesentlich auf die FDP zurück.In vier wichtigen Handlungsfeldern hat die interessierte Öffentlichkeit von der Kommission Ergebnisse erhofft und erwartet:- Neuordnung des Länderfinanzausgleichs- Neuzuschnitt der Bundesländer/Länderfusionen- Stärkung der Finanzhoheit der Länder/Steuerautonomie- der Begrenzung der staatlichen VerschuldungAm Anfang stand die berechtigte Erwartung, dass die Kommission in allen diesen Fragen deutliche Fortschritte erzielen wird. Nicht nur politische Kommentatoren äußerten die Einschätzung, dass solch grundlegende Änderungen nur mit breitester Mehrheit möglich sind – geradezu prädestiniert erschien die Zeit der sogenannten großen Koalition auf Bundesebene für die notwendigen verfassungsändernden Mehrheiten.Wenn wir die Ergebnisse monatelanger Arbeit in der Kommission heute betrachten, müssen wir nüchtern feststellen: die großen Erwartungen an die große Koalition wurden – wie in vielen anderen Politikbereichen – auch hier nicht erfüllt. Die gerade von vielen Bürgerinnen und Bürgern in Baden-Württemberg herbeigesehnte Reform des Länderfinanzausgleichs erfolgt nicht.Die vom Vorsitzenden der SPD-Fraktionsvorsitzenden Struck noch vor kurzem ge-forderte Fusion kleinerer, weniger leistungsfähiger Bundesländer wurde dann doch ausgeklammert.Die Stärkung der Finanzhoheit der Länder durch eine echte Steuerautonomie erfolgte nicht einmal im Ansatz.Die FDP hat zu diesen Themen konkrete Vorschläge vorgelegt bis hin zu konkreten Gesetzentwürfen der FDP-Bundestagsfraktion. An dieser Stelle danke ich dem stellvertretenden Vorsitzenden der Kommission, dem parlamentarischen Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Ernst Burgbacher.Ich sage es offen: die FDP hat sich beim Länderfinanzausgleich, bei der Steuerauto-nomie, bei der Länderneugliederung mehr erwartet. Und gerade in heutiger Zeit hätte auch mehr drin sein müssen als nichts.Wenden wir uns nun den Erfolgen der Kommission zu. In einem einzigen, aus Sicht der FDP allerdings zentral wichtigen Bereich hat die Kommission Vorschläge erarbeitet, die einen wirklichen Fortschritt darstellen – die Einführung eines Verschuldungsverbots für die Länder. Dies ist ein großer, wichtiger und entscheidender Schritt in die richtige Richtung. Bis 2020 soll für alle Länder ein striktes Verbot von Verschuldung gelten. Das ist wichtig gerade für uns in Baden-Württemberg. Ohne das Verschuldungsverbot kann es keine Beteiligung Baden-Württembergs an einem Tilgungsfonds für andere Länder geben. So gut die Regelung für die Länder, so enttäuschend ist die Regelung für den Bund. Es kann nicht richtig sein, dass sich die Länder strikte Ausgabendisziplin auferlegen und im Grundgesetz eine echte Null-Neuverschuldung für die Länder festgeschrieben wird, der Bund das aber für sich selbst nicht für möglich hält.Die vorgesehene zulässige Neuverschuldung des Bundes in Höhe von 0,35% des Bruttoinlandsprodukts mag eine Verbesserung gegenüber der maßlosen Ausgabenpolitik der Vergangenheit sein, ein wirksames Verschuldungsverbot ist das nicht. Das haben wir insbesondere der SPD mit dem Bundesfinanzminister an der Spitze zu verdanken. Aber auch die Vorschläge der Kollegen Drexler und Kretschmann, die sogar 0,5% des Bruttoinlandsprodukts an Verschuldung zulassen wollten, waren kontraproduktiv. Bei der SPD ist der Grund klar: das ist eine Verbeugung vor dem eigenen linken Flügel, der sich staatliches Handeln ohne dauerhafte Verschuldungspolitik nicht vorstellen kann, weil sonst die linksutopischen Ausgabenwünsche platzen wie Seifenblasen. Dass sich aber auch die Grünen, die ja sonst die Nachhaltigkeit so hochhalten, darauf eingelassen haben, ist ein Armutszeugnis. Die aktuelle Finanzkrise jedenfalls taugt da nicht als Begründung. Denn gerade für eine solche Situation bieten auch bei einem strikten Verschuldungsverbot die Ausnahmeregelungen genügend Spielraum. Klar ist, in Zeiten wie diesen muss der Staat gegensteuern können. Nur das darf nicht der Normalfall sein. Die FDP bleibt dabei: für den Normalfall muss ein striktes Verbot der Neuverschuldung gelten. 40 Jahre Verschuldungspolitik in Bund und Län-dern müssen ein Ende haben. Es ist Zeit für ein neues Denken. Hier muss umgesteuert werden. In Baden-Württemberg haben wir um gesteuert und 2008 nach 36 Jahren zum ersten Mal einen Haushalt ohne neue Schulden verabschiedet – im Interesse der kommenden Generationen, im Interesse der Handlungsfähigkeit von morgen.Gut, die Föderalismuskommission II bringt uns einige Schritte voran – deshalb wird die FDP die Reformen auch mittragen. Aber sie bringen uns noch lange nicht ans Ziel. Deshalb sage ich hier: es ist im Interesse der Menschen in Baden-Württemberg und in Deutschland notwendig, schon jetzt weitergehende Schritte erneut ins Auge zu fassen.“

Entschließungsantrag soll weitere steuerliche Entlastungen der Bürger in die Wege leiten – Der Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Ulrich Noll, sagte zur Verabschiedung des Konjunkturpakets II im Bundesrat:

„Mit der Zustimmung zum Konjunkturpaket II ist Baden-Württemberg seiner Verantwortung gerecht geworden, auf die Herausforderungen der Finanzmarktkrise mit Investitionen in Infrastruktur sowie Bildung zu reagieren. Die bisher vorgesehene steuerliche Entlastung ging uns nicht weit genug, deshalb begrüßen wir, dass die Mehrheit der Länderkammer mit einem Entschließungsantrag einer weiteren Entlastung der Bürgerinnen und Bürger zugestimmt hat. Mit der dritten und abschließenden Lesung des baden-württembergischen Landeshaushalts haben wir eine zuverlässige Basis für die rasche Umsetzung der Programme geschaffen – und dies, ohne erneut in die Verschuldung zu gehen.“

Finanzausschuss des Landtags erhöht die Fördermittel um eine Million Euro – Die stellvertretende Vorsitzende und kunst- und kulturpolitische Sprecherin der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Heiderose Berroth, teilte mit, dass die Zuschüsse für die Freien Theater des Landes für das Jahr 2009 um eine Million Euro auf 1,46 Millionen Euro erhöht werden. Dies haben FDP/DVP und CDU im Finanzausschuss des Landtags auf Initiative der Liberalen beschlossen.

Nach den Worten von Berroth sind die Freien Theater des Landes ein wichtiger Impulsgeber und Erprobungsort für die künstlerische Weiterentwicklung auch größerer Bühnen. Beim Kinder- und Jugendtheater und im Bereich Zeitgenössischer Tanz seien sie nach eigenen Angaben sogar Marktführer. Die Freien Theater erreichen mit über einer Million Zuschauern jährlich 45 Prozent des Zuschaueranteils der Stadt- und Staatstheater sowie Landesbühnen.„Da die Freien Theater auch im ländlichen Raum einen wichtigen kulturpolitischen Auftrag erfüllen, werden sich die Liberalen weiterhin für diesen Kulturbereich einsetzen“, sagte Berroth, die zudem noch Nachholbedarf bei den Soziokulturellen Zentren sieht, die leider in diesem Haushalt noch nicht berücksichtigt werden konnten. „Wir haben die Landesregierung aufgefordert, bei der Ausgestaltung der kommenden Investitions- und Konjunkturprogamme diesen Bereich mit zu berücksichtigen“.

Schulen des Landes erhalten bessere Gestaltungsmöglichkeiten im Personalbereich – Der Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Ulrich Noll, und die bildungspolitische Sprecherin, Dr. Birgit Arnold, begrüßten, dass die Schulen in Baden-Württemberg vom Schuljahr 2009/2010 an Personalkostenbudgets erhalten. Einen entsprechenden Antrag hatten die Regierungsfraktionen von CDU und FDP/DVP auf Initiative der Liberalen in den Haushaltsausschuss eingebracht, wo er heute beschlossen wurde.

„Mit den Personalkostenbudgets ist nun ein wichtiges Element aus der Vereinbarung der Regierungsfraktionen zur ‚Qualitätsoffensive Bildung’ umgesetzt. Dass die Schulen ihnen zugewiesene Lehrerwochenstunden in Mittel umwandeln und damit selbständig Personal einstellen können, ist ein Durchbruch auf dem Weg zur Eigenständigkeit der Schulen“, sagte Ulrich Noll.„Ich freue mich vor allem darüber, dass die Personalkostenbudgets flächendeckend und nicht nur als Modellversuch eingeführt werden. So kann nun jede Schule eigenständig Personalentwicklung betreiben, wenn sie dies wünscht. Auf diese Weise können die Schulen auch eigene pädagogische und fachliche Schwerpunkte setzen“, so Arnold. So könnten beispielsweise Fachkräfte für zusätzliche Förderkurse eingestellt oder ein Theaterpädagoge beschäftigt werden, wo dies vor Ort gewünscht werde. Zusammen mit den schulbezogen ausgeschriebenen Stellen hätten die Schulen in Baden-Württemberg echte Gestaltungsmöglichkeiten im Personalbereich erhalten. Durch die Personalkostenbudgets könnten die Schulen auch Engpässe besser über-brücken, die durch Lehrermangel in manchen Fächern bzw. Schularten immer wieder entstehen. Allein im Gymnasialbereich geht man davon aus, dass im Schuljahr 2009/10 auf ca. 2000 zu besetzende Stellen nur 1600 Bewerber kommen. „Die Möglichkeit, Geld statt Stellen zu wählen, schließt ganz ausdrücklich auch die im Rahmen der Klassenteilersenkung zugewiesenen Lehrerwochenstunden ein“, betonte Noll. Aus rechtlichen Gründen können im Wesentlichen nur befristete Arbeitsverhältnisse geschaffen werden. „Kultus- und Finanzministerium sind nun beauftragt, die Konzeption für die Personalkostenbudgets auszuarbeiten. Ich appelliere an die Verantwortlichen, möglichst unbürokratische und für die Schulen praktikable Regelungen zu finden“, sagte Birgit Arnold.

– Auf Antrag der Fraktionen von CDU und FDP/DVP hat der Finanzausschuss des Landtags beschlossen, dass weitere 150 Beförderungsstellen für Fachlehrerinnen und Fachlehrer an Grund, Haupt- und Sonderschulen für Körper- und Geistigbehinderte sowie an beruflichen Schulen geschaffen werden. Damit wollen die Regierungsfraktionen nicht nur ihre Wertschätzung gegenüber Fachlehrerinnen und Fachlehrer zum Ausdruck bringen, sondern auch einen wichtigen Leistungsanreiz setzen.

Die Fraktionschefs von CDU und FDP/DVP, Stefan Mappus und Dr. Ulrich Noll begrüßten die heutige Entscheidung im Finanzausschuss. „Die Fachlehrkräfte leisteten eine engagierte pädagogische Arbeit an den Schulen in unserem Land und deshalb ist es richtig, dass dieser Personengruppe auch eine berufliche Perspektive eröffnet wird“, so Mappus. „Die Motivation eines Lehrers ist von entscheidender Bedeutung für guten Unterricht. Die Aufhebung des Beförderungsstaus ist deshalb so wichtig, weil Beförderungen dazu beitragen, die Fachlehrer und technischen Lehrkräfte bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe weiter zu motivieren“, so Noll. Die haushaltspolitischen Sprecher der beiden Regierungsfraktionen, Klaus Herrmann (CDU) und Heiderose Berroth (FDP/DVP) betonten, dass es sich bei den 150 Beförderungsstellen um den Einstieg in die Aufhebung des Be-förderungsstaus handle. „Weitere Beförderungsstellen für Fachlehrer und technische Lehrkräfte planen wir für den Doppelhaushalt 20010/11“, so Herrmann und Berroth.In den Schulen in Baden-Württemberg unterrichten rund 5.000 Fachlehrkräfte vorwiegend in musisch-technischen Fächern (Bildende Kunst, Hauswirt-schaft/Textiles Werken mit Wirtschaftslehre, Musik, Sport sowie Technik mit Wirtschaftslehre). Insbesondere durch die Alterstruktur der Fachlehrkräfte war in den vergangenen Jahren ein Beförderungsstau entstanden, weil nicht ausreichend Stellen zur Beförderung vorhanden waren. „Dieser Beförderungsstau wird nun abgebaut“, sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises für Schule und Jugend und Sport der CDU-Fraktion, Volker Schebesta. „Mit der heutigen Entscheidung bekommen Fachlehrkräfte eine bessere Chance zur Beförderung“, sagte Schebesta. Auch die bildungspolitische Sprecherin der FDP/DVP-Fraktion, Dr. Birgit Arnold, zeigte sich über die Maßnahme sehr erfreut. „Zahlreiche Fachlehrerinnen und Fachlehrer warten schon seit bis zu 15 Jahren auf eine ihnen zustehende Beförderung. Da die Fachlehrkräfte gehaltsmäßig deutlich geringer eingestuft sind als die wissenschaftlichen Lehrkräfte, ist es höchste Zeit geworden, ihre Beförde-rung möglich zu machen.“