Pressemitteilung

19.Dezember 2023 - Ländliche Räume / Landwirtschaft
,

Heitlinger: Die FDP-Landtagsfraktion steht ohne Wenn und Aber hinter den Forderungen der Landwirtschaft

Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen im Bundestag wollen wir die Sparpläne aus dem Hause Özdemir stoppen.

Georg Heitlinger, agrarpolitischer Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion, kommentiert die Kritik des Ministerpräsidenten an den Sparvorhaben der Bundesregierung bei der Agrardieselbeihilfe und der Befreiung bei der KFZ-Steuer für landwirtschaftliche Fahrzeuge und die Proteste der Landwirtinnen und Landwirte in Baden-Württemberg:

„Die zusätzlichen finanziellen Belastungen der Landwirtschaft durch die beiden Sparvorschläge beim Agrardiesel und der KFZ-Steuer aus dem Hause Özdemir sind nicht akzeptabel. Gerne unterstützen wir den Ministerpräsidenten dabei, die grünen Minister Özdemir und Habeck zur Raison zu bringen und aus haltlosen Schuldzuweisungen hin zu einer sachgerechten Lösung zu gelangen. Schon heute hat die regionale Lebensmittelerzeugung in Baden-Württemberg einen klaren Wettbewerbsnachteil, auch gegenüber dem benachbarten europäischen Ausland. Die Versorgung der Bevölkerung mit regional, konventionell oder ökologisch, erzeugten Lebensmitteln darf kein Zuschussgeschäft sein, sondern muss es ermöglichen, mit dem eigenen Einkommen den Hof und die Familie zu ernähren.“

Zu den Anschuldigungen gegenüber der FDP auf bundes- und landespolitischer Ebene meint Heitlinger: „Die Abschaffung des Zuschusses beim Agrardiesel war jahrzehntelang eine Forderung der Grünen. Wie ein Schreiben von Özdemirs Staatssekretärin Bender vom Juni dieses Jahres zeigt, hat sich daran auch mit der Übernahme der Regierungsverantwortung in Berlin nichts geändert. Die Streichung der Agrardieselbeihilfe stand immer ganz oben auf der Sparliste des grünen Bundeslandwirtschaftsministeriums. Die Schuld nun dem FDP-Finanzminister Lindner in die Schuhe schieben zu wollen, ist der verzweifelte Versuch, sich vor dem Proteststurm aus der Landwirtschaft zu schützen.

Die Zeit der Schuldzuweisungen muss nun enden. Die grünen Minister Habeck und Özdemir dürfen keinen Alternativvorschlag, mit dem die Über-Belastung der Landwirtschaft verhindert werden kann, aus ideologischen Gründen ablehnen. Die Freien Demokraten im Bund und im Land haben sich jedenfalls seit Bekanntwerden der Sparpläne auf die Seite der Landwirtinnen und Landwirte gestellt.“

Weitere Pressemitteilungen zum Thema

10.03.2022 - Posted in:Ländliche Räume

Fischer: Die Garten- und Landschaftsbaubranche bringt Lebensqualität in Gärten, Straßen und Parks

09.03.2022 - Posted in:Landwirtschaft

Heitlinger: Stilllegungen landwirtschaftlich genutzter Flächen können wir uns nicht mehr leisten

28.02.2022 - Posted in:Landwirtschaft/ Verbraucherschutz

Heitlinger: Der Krieg in der Ukraine erfordert ein Umdenken auch in der Landwirtschaftspolitik

07.02.2022 - Posted in:Landwirtschaft

Hoher: Landwirtschaftsminister Hauk muss die Veterinärverwaltung endlich besser aufstellen

07.02.2022 - Posted in:Digitalisierung/ Landwirtschaft

Heitlinger und Karrais: Die Chancen der Digitalisierung für die Landwirtschaft enden beim Landwirtschaftsministerium

24.01.2022 - Posted in:Landwirtschaft

Heitlinger: Schweinehalter haben verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit verdient

11.01.2022 - Posted in:Landwirtschaft

Heitlinger: Land- und Ernährungswirtschaft sind elementare Teile der kritischen Infrastruktur

15.12.2021 - Posted in:Forst- und Holzwirtschaft/ Haushalt/ Jagd und Fischen/ Ländliche Räume/ Landwirtschaft/ Verbraucherschutz

Heitlinger: Regionale, konventionelle Landwirtschaft und Verbraucherschutz spielen im Haushalt von Grün-Schwarz keine Rolle

13.12.2021 - Posted in:Landwirtschaft

Heitlinger: Belastungen steigen, Einkünfte sinken – so wird der Wandel in der Landwirtschaft sehr schwierig

23.11.2021 - Posted in:Forst- und Holzwirtschaft/ Ländliche Räume

Hoher: Wir brauchen nachhaltig bewirtschaftete Wälder anstatt eines noch größeren Nationalpark Schwarzwald