Pressemitteilung

31.Januar 2013 - Ländliche Räume
,

Bullinger: Grün-Rot darf den Nationalpark nicht gegen die Bürger vor Ort vorantreiben

In einer Landtagsdebatte über den geplanten Nationalpark im Nordschwarzwald hat der stellvertretende Vorsitzende und agrarpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Friedrich Bullinger, der grün-roten Landesregierung vorgeworfen, nicht alle betroffenen Gruppen anzusprechen. So seien die Kreisbauernverbände von Freudenstadt, Calw, Rastatt, Achern, Offenburg und Wolfach in die Entscheidungen der Arbeitsgruppen nicht einbezogen worden. Bullinger: „Fürchten Sie den Sachverstand der Waldbauern der angrenzenden Orte? Ich habe den Verdacht, dass es so ist. Ich sage Ihnen, man kann solch ein einschneidendes Projekt wie einen Nationalpark nicht gegen die beteiligten Bürgerinnen und Bürger vor Ort vorantreiben.“  Bullinger forderte den Agrarminister auf, das bald fertiggestellte Gutachten zum Nationalpark in allen betroffenen Gemeinden vorzustellen und den Bürgern die Chance zu geben, in einer Bürgerbefragung dazu Stellung zu nehmen. Bullinger: „Wenn sich die Bürger vor Ort mehrheitlich dafür aussprechen, wird auch die FDP-Landtagsfraktion nicht dagegen sein.“ Bullinger äußerte seine Zweifel, dass der Nationalpark mehr ökologische Vielfalt bringen werde. „Ich glaube den Fachleuten, die eine Verarmung der Natur statt einer stärkeren Vielfalt prognostizieren.“ Nach den Worten von Bullinger ist wohl den wenigsten Menschen bekannt, dass Grün-Rot zunächst ganze Kulturlandschaften von im Verlauf von 300 Jahren gewachsenen Fichten auf einer Fläche von rund zehn mal zehn Kilometern abholzen wolle, um dann die Natur sich selbst zu überlassen. Auch der Tourismus werde nicht in dem Maße von dem Nationalpark profitieren, wie es Grün-Rot propagiere. Im Bayerischen Wald mit seinem noch größeren Nationalpark  seien die Übernachtungszahlen seit Jahren rückläufig.

Weitere Pressemitteilungen zum Thema

15.12.2022 - Posted in:Forst- und Holzwirtschaft/ Haushalt/ Jagd und Fischen/ Ländliche Räume/ Landwirtschaft/ Verbraucherschutz

Heitlinger: Landwirtschaftsetat verkennt Bedeutung von Land-, Ernährungswirtschaft und Verbraucherschutz

31.10.2022 - Posted in:Jagd und Fischen/ Ländliche Räume

Hoher und Fischer: Der Wolf geht um – wir brauchen endlich Klarheit darüber, wie viele Wölfe bei uns leben

14.10.2022 - Posted in:Ländliche Räume/ Landwirtschaft

Rülke: Die DEULA Baden-Württemberg gGmbH ist ein attraktives Bildungszentrum im ländlichen Raum

05.07.2022 - Posted in:Klimaschutz/ Ländliche Räume/ Landwirtschaft/ Naturschutz

Rülke: Landesgartenschauen sind ein Erfolgsmodell und wichtiger Impulsgeber nachhaltiger Infrastruktur

10.03.2022 - Posted in:Ländliche Räume

Fischer: Die Garten- und Landschaftsbaubranche bringt Lebensqualität in Gärten, Straßen und Parks

15.12.2021 - Posted in:Forst- und Holzwirtschaft/ Haushalt/ Jagd und Fischen/ Ländliche Räume/ Landwirtschaft/ Verbraucherschutz

Heitlinger: Regionale, konventionelle Landwirtschaft und Verbraucherschutz spielen im Haushalt von Grün-Schwarz keine Rolle

23.11.2021 - Posted in:Forst- und Holzwirtschaft/ Ländliche Räume

Hoher: Wir brauchen nachhaltig bewirtschaftete Wälder anstatt eines noch größeren Nationalpark Schwarzwald

18.08.2021 - Posted in:Ländliche Räume/ Landwirtschaft

Hoher und Fischer: Landesgartenschauen sind ein wichtiger Zukunftsbeitrag für den Ländlichen Raum

26.02.2021 - Posted in:Ländliche Räume/ Verbraucherschutz

Hoher: Hauks Forderungen nach Mindestpreisen und Werbeverboten für Fleisch sind reine Effekthascherei

01.10.2020 - Posted in:Ländliche Räume/ Verbraucherschutz

Hoher: Neue Helden braucht das Land – nicht nur bei der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung