Sofort-Programm für eine starke Wirtschaft in BW
100-Tage-Maßnahmen für die Übernahme von Regierungsverantwortung in der kommenden Landesregierung:
In den letzten beiden Jahren ist das reale Bruttoinlandsprodukt Baden-Württembergs geschrumpft, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim attestiert Baden-Württemberg nurmehr Platz sieben im Ranking der Bundesländer, was die Attraktivität als Wirtschaftsstandort betrifft. Arbeitsplatzverluste bedrohen Existenzen, auch in Bildungsrankings steht das Land nicht gut da.
Erste Priorität der kommenden Landesregierung unter Beteiligung der Freien Demokraten muss deshalb die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und eine Stärkung der Wirtschaft sein. In den ersten 100 Tagen setzen wir deshalb folgende Maßnahmen um bzw. in Gang:
1. Entbürokratisierung und Deregulierung
Für einen kraftvollen Bürokratieabbau und die Lichtung des Regelungsdickicht beschließen wir folgendes als Geschäftsgrundlage der kommenden bürgerlichen Landesregierung:
Neben diesen vier Prinzipien für künftiges Regieren beginnen wir noch in den ersten 100 Tagen, radikal Regeln zu streichen. So gehen wir dabei in den ersten 100 Tagen vor:
2. Wirtschaft Marsch
Für die Wirtschaft ist Bürokratieabbau ein Schlüssel, aber es bedarf auch aktiver politischer Impulse. In den ersten 100 Tagen beschließen wir daher folgendes:
3. Sofortmaßnahmen für die Bildung
Dem Abstieg des Bildungsniveaus begegnen wir mit drei Sofortmaßnahmen:
Für uns ist klar: Die kommende Landesregierung muss den Fokus darauf legen, unseren Standort wettbewerbsfähig zu machen und die Wirtschaft zu stärken. Mit diesen Maßnahmen möchten wir Baden-Württemberg wieder auf die Überholspur bringen.
Abgeordnete
Dr. Hans-Ulrich Rülke
Formel 1 für Baden-Württemberg:
Zurück auf die Pole Position
Baden-Württemberg ist Automobilland. Hier wurde das Automobil erfunden, hier sitzen weltweit führende Hersteller und Zulieferer, hier werden zentrale Zukunftstechnologien für Mobilität entwickelt. Die Formel 1 passt nicht nur zu diesem Standort – sie ist sein internationales Aushängeschild – sie steht für Hochtechnologie, Innovationskraft, Effizienz und globale Wettbewerbsfähigkeit.
Mit dem Hockenheimring verfügt Baden-Württemberg über eine traditionsreiche Rennstrecke, die grundsätzlich für die Austragung eines Grand Prix geeignet ist und in der Vergangenheit wiederholt Austragungsort war. Dorthin möchten wir die Formel 1 zurückbringen.
Bernd Mayländer, Safety-Car-Fahrer der Formel 1
Mit Mercedes-Benz Group AG ist ein weltweit agierender Hersteller aus Baden-Württemberg seit Jahren prägend in der Formel 1 vertreten. Ab 2026 steigt auch Audi AG in die Königsklasse ein. Hinzu kommen zahlreiche baden-württembergische Zulieferunternehmen, die Komponenten, Materialien und Technologien für Autos entwickeln und produzieren. Auch diesen Unternehmen mit seinen vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet eine Formel 1 im Land einen Platz auf der Weltbühne.
Ein Formel-1-Rennen ist mehr als ein Sportereignis. Internationale Studien und Erfahrungen früherer Austragungen zeigen deutliche wirtschaftliche Effekte: zusätzliche Wertschöpfung in zweistelliger Millionenhöhe, tausende Übernachtungen, Impulse für Gastronomie, Hotellerie und Tourismus sowie eine hohe internationale Medienreichweite. Bei einer Austragung der Formel 1 am Hockenheimring profitieren unmittelbar die Region Rhein-Neckar und das umliegende Mittelzentrum.
Die Formel 1 ist zugleich Technologielabor. Ab 2026 wird mit vollständig nachhaltigen synthetischen Kraftstoffen gefahren. Die Hochleistungsmotoren zeigen, wie leistungsfreundlich und zugleich umweltfreundlich ein Verbrenner-Motor sein kann. Entwicklungen aus dem Motorsport fließen regelmäßig in Serienanwendungen ein. Klimafreundliche Verbrenner-Motoren, in der Formel 1 getestet, bringen uns technologisch weiter und tragen zur Sicherung der Arbeitsplätze im Land bei.
Darüber hinaus ist eine Ausrichtung der Formel 1 in unserem Bundesland auch ein Bekenntnis zum Automobil als Wirtschaftsfaktor, einer Industrie, die uns wirtschaftlichen Wohlstand bringt und Arbeitsplätze sichert.
Norbert Haug, Motorsport-Chef von Mercedes-Benz von 1990 bis 2013
Politische Unterstützung nötig
Wir wollen den Weg für die Formel 1 in Baden-Württemberg frei machen.
Dies fordert ein klares politisches Bekenntnis und die koordinierte Zusammenarbeit aller Beteiligten – von Industrie und Veranstalter über Kommunen bis hin zu Tourismus- und Infrastrukturakteuren. Ohne politische Unterstützung ist dies nicht realisierbar:
Das Land sollte sich eindeutig zur Formel 1 bekennen, Industrie, Veranstalter, Tourismus, Kommunen und regionale Vertreter an einen Tisch bringen und die notwendigen Rahmenbedingungen aktiv begleiten. Es kann Netzwerke bilden, Prozesse moderieren und sich im Bereich Infrastruktur engagieren.
Es ist unverständlich, warum die grün-schwarze Landesregierung sich nicht zum Wohl des Wirtschaftsstandort einsetzt, sondern Formalia wie die private Eigentümerstruktur des Hockenheimrings (75 Prozent der Hockenheim-Ring GmbH sind in privater Hand) dagegen anführt.
Ein Grand Prix am Hockenheimring würde ein klares Signal senden:
Baden-Württemberg bekennt sich zu seiner industriellen Stärke – und will im internationalen Wettbewerb wieder eine führende Rolle einnehmen.
Baden-Württemberg gehört wieder auf die Pole Position.
Dr. Hans-Ulrich Rülke, Fraktionsvorsitzender





