Hoher: Ohne landeseigene Strategie wird der Kampf gegen Tapinoma magnum nicht zu gewinnen sein
Wir können nicht akzeptieren, dass wegen der Tapinoma magnum immer wieder Spielplätze geschlossen werden oder Strom- und Verteilerkästen ausfallen.
Angesichts der zunehmenden Ausbreitung der invasiven Ameisenart Tapinoma magnum im Südwesten fordert der artenschutzpolitische Sprecher der FDP/DVP-Fraktion, Klaus Hoher, eine wirksame Landesstrategie und sofortige Unterstützung für betroffene Städte und Gemeinden.
„Seit 2024 fordere ich die Landesregierung auf, entschlossener gegen Tapinoma magnum vorzugehen. Herkömmliche Methoden funktionieren nicht – das ist längst bekannt. Trotzdem können wir nicht akzeptieren, dass immer wieder Spielplätze geschlossen werden müssen oder Strom- und Verteilerkästen ausfallen. Ich habe den Eindruck, dass das Umweltministerium vor dieser Herausforderung kapituliert und die Gemeinden bis zur Landtagswahl mit dem Problem allein lässt. Deshalb erwarte ich von der Umweltministerin eine bessere Unterstützung der betroffenen Kommunen. Unser Land braucht zudem schnell eine eigene Strategie für den Umgang mit dieser Art. Denkverbote darf es bei neuen Bekämpfungsmethoden nicht geben.“


