Von der Versorgung von Parteigängern und der Populationszugehörigkeit des Ministerpräsidenten – In einer von der FDP-Fraktion beantragten Aktuellen Debatte im Landtag von Baden-Württemberg zum Thema Günstlingswirtschaft hat der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, der Regierung Kretschmann/Schmid Vetternwirtschaft in bislang ungekannter Dreistigkeit vorgeworfen. Mit dem Stuttgarter Bürgermeister Werner Wölfle habe selbst ein prominenter Grüner darüber geklagt, dass unqualifizierte grüne Parteigänger im Staatsministerium versorgt würden. „Ist mir das peinlich!“, hatte Wölfle ausgerufen. Dies treffe aber bei den Grünen nicht nur im Staatsministerium zu. So habe man den gescheiterten Berliner Grünenpolitiker Volker Ratzmann in der Landesvertretung des Landes Baden-Württemberg versorgt und in kürzester Zeit mehrfach befördert. Im Verkehrsministerium habe Minister Hermann bereits so viele Parkschützer eingestellt, dass die Zahl der sogenannten „Montagsdemonstranten“ vor dem Stuttgarter Bahnhof dramatisch zurückgehe.

Noch toller als die Grünen würde es aber die SPD – ganz besonders der Parteichef und Minister Schmid – treiben. Zunächst habe er einen zwar unqualifizierten, aber treuen Genossen zum Amtschef in seinem Ministerium gemacht, mit dem dann aber ein hochnotpeinliches Debakel erlebt. Die Folge sei, dass das Land nun mit einem Versorgungsfall eines Beamten zu kämpfen habe, der nicht einmal ein Jahr im Landesdienst gestanden habe. Dann habe er in seinem Hause ein ominöses Referat 97 geschaffen, das kein Mensch brauche, das aber dazu diene, über ein „Projekt Genossensonne“ verdiente Parteigänger auskömmlich zu versorgen. Anschließend habe man mit Herrn Zylla einen, wie eine Zeitung schrieb, „kläglich gescheiterten OB-Kandidaten“ aus Konstanz ebenfalls wieder im Schmid-Ministerium für fürstliches Entgeld endgelagert. Parallel dazu habe man im Kultusministerium den abgewählten Abgeordneten Zeller als „rüstige Nachwuchskraft von Anfang 60“ zunächst von A13 nach B3 gehievt, um dann sogar den Versuch zu unternehmen, ihn nach B6 zu bringen. Doch sei dieses Manöver dann offensichtlich so dreist gewesen, dass selbst die hartgesottenen Filzokraten bei der Landes-SPD zurückgeschreckt seien. Der Gipfel im Kultusministerium sei aber die Ernennung des sogenannten Hauptschulrebellen Bosch zum Freiburger Schulpräsidenten. Dass Bosch nun oberster Chef aller südbadischen Gymnasien sei, das sei in etwa so grotesk, als wenn man Herrn Lukaschenko aus Weißrussland als EU-Wahlbeobachter nach Afrika schicken würde.Der Chef des Beamtenbundes, Volker Stich, habe dieses Treiben kürzlich so zusammengefasst: „Im Apparat wird flächendeckend nur noch nach Parteibuch entschieden, da kommen Normalbewerber kaum noch zum Zuge.“ (FAZ vom 23.11.12 ). An die Adresse der Regierung rief Rülke aus: „Sie machen sich den Staat zur Beute in einer Dreistigkeit und Unverfrorenheit, dass Transparency International das Land Baden-Württemberg wahrscheinlich bald hinter Tadschikistan führt!“Die Landesregierung gehe nun auf diesem Wege in immer größerer Frechheit weiter. Als im Jahre 2004 Friedhelm Repnik Lotto-Chef wurde, habe der damalige SPD-Fraktionschef Drexler vehement eine Ausschreibung gefordert. Der Abgeordnete Nils Schmid habe damals von „schamloser Versorgung ehemaliger CDU-Minister“ gesprochen. Nun versorge er eine ehemalige SPD-Staatssekretärin mit Repniks Nachfolge. Wenn die Versorgungsfälle ein SPD-Parteibuch in der Tasche trügen, sei derselbe Vorgang wohl weniger schamlos. Im Juli 2004 hätte die SPD-Fraktion in einem Dringlichkeitsantrag gefordert, die Position des Geschäftsführers der staatlichen Lotto-GmbH öffentlich auszuschreiben. Heute erkläre derselbe Nils Schmid zum Thema Ausschreibung: „Das kann man machen oder nicht.“ Überdies habe Schmid dem Ansehen des Unternehmens mit Form und Art seiner öffentlichen Kritik schweren Schaden zugefügt, nur um vom eigenen Nepotismus abzulenken. Es spreche Bände, dass der Betriebsrat sich beim Ministerpräsidenten über Schmid beschwert habe.Laut Bild-Zeitung habe der Ministerpräsident es abgelehnt, zu diesem Vorgang Stellung zu nehmen. Fremdschämen nenne man das wohl. 2004 habe Kretschmann im Falle Repnik vehement eine Ausschreibung gefordert und sogar von „Gaunereien“ gesprochen. Das Land habe ein Anrecht darauf, zu erfahren, was er zu den Gaunereien seiner eigenen Regierung sage. In der vergangenen Woche habe Kretschmann erklärt, er mache keine Kuhhändel, weil er sich nicht der Population der Rindviecher zugehörig fühle. Nachdem er aber damals von „Gaunereien“ gesprochen habe und nun nichts unternehme, stelle sich die Frage nach seiner Gattungszugehörigkeit völlig neu. Schmid habe dem Mannheimer Morgen gegenüber eingeräumt, dass die Grünen im Gegenzug den Chefposten bei Rothaus besetzen dürften. Rülke forderte die Regierung vehement dazu auf, eine Ausschreibung und eine Bestenauslese vorzunehmen. „Nachdem die SPD die ehemalige Drogenbeauftragte Caspers-Merk zur Lottofee macht, droht sonst womöglich, dass die Grünen den Valensina-Onkel Dittmeyer zum Brauereichef bei Rothaus machen“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende.

FDP-Landtagsfraktion lehnt gesetzlichen Mindestlohn ab – Mehr Bürokratie belastet Mittelstand – Zur Einführung eines „Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg“ sagte der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

„Einen gesetzlichen Mindestlohn lehnen wir Liberale ab, denn dieser richtet sich gegen die grundgesetzliche Tarifautonomie. Zumal das Grundproblem bestehen bleibt: Ist der Mindestlohn zu niedrig, ist er wirkungslos, ist er zu hoch, kostet er Arbeitsplätze. Daran ändert auch nichts die neue Argumentationslinie des Wirtschaftsministers, gegen Wettbewerbsverzerrung bei der öffentlichen Auftragsvergabe vorgehen zu wollen. Diese Einmischung in die Wirtschaft ist problematisch und rein ideologiegetrieben. Es kommt auch infolge der geplanten Einbeziehung aller geldwerten Leistungen des Arbeitgebers zu einer zusätzlichen Regulierung, die den bürokratischen Aufwand für die mittelständische Wirtschaft in Baden-Württemberg unverhältnismäßig erhöht.“

Nationalpark Nordschwarzwald bringt zu wenig und nimmt zu viel – Statt der Einschätzung eines von der Regierung bestellten Gutachters zu folgen, forderte der Vorsitzende der FDP Landtagsfraktion, Dr Hans-Ulrich Rülke, die Landesregierung auf, endlich den Worten Taten folgen zu lassen und die Politik des Gehört-werdens umzusetzen. Rülke: „Ich fordere Minister Bonde auf, die Bevölkerung in der Region zu fragen und den Nationalpark auch tatsächlich nur umzusetzen, wenn die Menschen vor Ort ihn wollen.“

Grün-Rot ist nicht vom Umkrempeln des Bildungswesens zur Einheitsschule abgerückt – Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Timm Kern, sagte zur Ankündigung der Kultusministerin, auf ein so genanntes “Abschulungsverbot” verzichten zu wollen:

„Wenn die Ankündigung der Kultusministerin tatsächlich umgesetzt wird, handelt es sich zunächst um eine positive Nachricht. Allerdings sollte man sich von einer weißen Salbe dieser Art nicht täuschen lassen. Der Verzicht auf einen Giftzahn bedeutet nicht, dass Grüne und SPD nun von ihrem Vorhaben abgerückt sind, die Vielfalt des baden-württembergischen Bildungswesens hin zu einem Einheitsschulwesens umzukrempeln. Dies gilt es nach wie vor sorgfältig im Auge zu behalten, denn es steht nicht weniger auf dem Spiel als die Qualität unseres Bildungswesens.”

Wichtige Punkte fehlen – Doppelkandidatur bei Kreistagswahl wird grundlos abgeschafft – Zum im Anhörungsverfahren befindlichen Gesetzentwurf der Landesregierung zur Änderung kommunalwahlrechtlicher und gemeindehaushaltsrechtlicher Vorschriften sagten der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Ulrich Rülke und der innenpolitische Sprecher Prof. Dr. Ulrich Goll:

„Der vorliegende Gesetzentwurf von Grün-Rot kommt den Versprechen aus dem Koalitionsvertrag erneut nicht nach. Während man die FDP-Landtagsfraktion bei ihren Gesetzentwürfen zur Direktwahl der Landräte und zur Verbesserung der Jugendbeteiligung auf kommunaler Ebene mit Hinweis auf eine ‚große, vollständige Regelung‘ vertrösten wollte, werden diese wichtigen Punkte erneut nicht angegangen. Vom versprochenen ‚umfänglichen Gesamtpaket‘ ist nichts zu sehen, offenbar lässt man strittige Punkte eben doch einfach unter den Tisch fallen und will von vorherigen Versprechungen nichts mehr wissen.”Daneben sei bedauerlich, so Rülke und Goll, dass die seinerzeit von schwarz-gelb beschlossene Möglichkeit, bei Kreistagswahlen in zwei Wahlkreisen zu kandidieren, wieder abgeschafft wird. Gerade für kleinere Parteien war diese Möglichkeit ein sehr wichtiger Baustein, um auf Kreisebene ausreichend Vertretung zu erlangen. Diese Regelung wird jetzt zu Gunsten von mitgliedsstarken Parteien wieder zerstört. Auf Zustimmung der FDP-Fraktion stößt die Umstellung vom dHondt’schen Höchstzahlverfahren auf das Höchstzahlverfahren nach Sainte-Laguë/Schepers. ‘

– Ein neues Modell zur Reform des Länderfinanzausgleichs haben die drei Vorsitzenden der FDP-Landtagsfraktionen von Baden-Württemberg, Bayern und Hessen, Hans-Ulrich Rülke, Thomas Hacker und Wolfgang Greilich am heutigen Freitag im Münchner Maximilianeum vorgestellt. Das Gutachten „Optionen für eine Reform des bundesdeutschen Finanzausgleichs“ des Freiburger Volkswirtschaftlers Lars P. Feld und des Mainzer Finanzverfassungsrechtlers Hanno Kube macht Vorschläge für eine stärkere Finanzautonomie der Bundesländer.

Dies hat auch den Zweck, den Wettbewerb zwischen den Bundesländern zu beleben. Bundesländer, die ihre Haushalte konsolidieren, sollen nicht unverhältnismäßig für die Neuverschuldung anderer Bundesländer aufkommen müssen. Eine höhere Haushaltsautonomie stärkt auch die Demokratie in den Bundesländern, da Wählerinnen und Wähler mehr Einfluss darauf gewinnen, wie die Staatseinnahmen ihres Bundeslandes ausgegeben werden sollen. Ebenfalls wird klarer, wie sich Landespolitik auf die öffentlichen Finanzen vor Ort auswirkt.Thomas Hacker, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag: „Das Gutachten macht konstruktive Vorschläge für einen vernünftigen und verfassungsgemäßen Länderfinanzausgleich. Es zeigt auch, wo die Herausforderungen liegen. Wir wollen und werden an der Solidarität im Länderfinanzausgleich nicht rütteln. Aber es hat keinen Sinn, dass ein Bundesland wie Bayern eine solide Haushaltspolitik betreibt und eisern spart, um Schulden abbauen zu können – nur um schließlich immer mehr Überschüsse abgeben zu müssen an Länder, die weniger verantwortlich mit ihren Finanzen umgehen als wir.“ Wolfgang Greilich, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag: „Das Gutachten unterstützt unsere Position, dass der derzeitige Länderfinanzausgleich den Nehmerländern Anreize bietet, ihr eigenes Steueraufkommen geringer zu halten, um so mehr Geld von den Geberländern zu erhalten. Unsere bereits bekannte Forderung nach mehr Finanzautonomie und der Einführung deutlicher Anreize für Nehmerländer, ihre Einnahmen zu erhöhen, untermauert das Gutachten. Hessen wird in den Jahren 2013 und 2014 knapp 4 Milliarden Euro in den Länderfinanzausgleich zahlen und damit vermutlich wieder das Bundesland mit dem höchsten Betrag pro Kopf sein. Diese Zahlungen stellen eine schwere Zusatzhypothek bei der Konsolidierung unseres Landeshaushalts dar. Daher werden wir nicht bis zum Auslaufen der bisherigen Regelungen im Jahr 2019 warten, sondern in dem wahrscheinlichen Fall, dass sich die Nehmerländer weiterhin gegen Verhandlungen sperren, Anfang 2013 Klage vor dem Bundesverfassungsgericht einreichen.“Dr. Hans-Ulrich Rülke, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg: „Wir brauchen für alle Bundesländer ein stärkeres Anreizsystem, das Sparen belohnt und neue Schulden ahndet. Die Länder brauchen mehr Autonomie bei der Besteuerung, und der Ver-teilungsschlüssel muss sich künftig mehr am tatsächlichen Bedarf orientieren und weniger an der reinen Einwohnerzahl. Dieses Gutachten zeigt auf, wie eine Reform eines bundesdeutschen Finanzausgleichs ohne Grundgesetzänderung möglich ist. Wir müssen den bestehenden Länderfinanzausgleich vereinfachen und die derzeitigen Fehlanreize beseitigen. Beim Länderfinanzausgleich dürfen nicht mehr Verteilungskompromisse im Vordergrund stehen. Stattdessen brauchen wir eine transparente Systematik.“Die Gutachter sprechen sich dafür aus, die Lohn- und Einkommensteuer künftig nicht mehr nur nach dem Wohnsitzprinzip, sondern je zur Hälfte nach Wohnsitz und nach Betriebsstätten zu verteilen. Bundesländer sollen außerdem Zuschläge auf eine zuvor allgemein gesenkte Einkommenssteuer erheben können. Derzeit bestehe für Bundesländer ein Anreiz zur Einwohnermaximierung, nicht aber zur Maximierung ihrer Wirtschaftskraft – was vor allem Nachbarländer von Stadtstaaten begünstige. Bei der Umsatzsteuer plädieren Feld und Kube dafür, sie ausschließlich nach der Einwohnerzahl auf die Länder zu verteilen. Ausgleichszahlungen sollten sich nach Meinung der Gutachter künftig an den „tatsächlichen finanziellen Möglichkeiten“ und nicht mehr an den aktuellen Einnahmen der jeweiligen Länder orientieren, so Feld. „Die Summe der Bemessungsgrundlagen aus Einkommen-, Körperschaft-, Gewerbe- und Erwerbschaftsteuer bildet das Besteuerungspotential eines Landes gut ab“, so Kube. Ein sogenannter Finanzkraftindex könne künftig die fiskalischen Ressourcen anzeigen, die ein Bundesland hätte, wenn es pro Einwohner dieselbe Bemessungsgrundlage anlegte wie Gesamtdeutschland. „So ließen sich 5 bis 15 Prozent der neuberechneten Überschüsse abschöpfen und umverteilen. Eine Abschöpfungsrate von 15 Prozent ist dabei sicher zu hoch. Optimal dürfte eine Abschöpfung in der Mitte dieses Spektrums sein“, schließt Feld.

Grün-Rot opfert Interessen des Landes auf Altar eines grün-roten Wahlkampfkalküls – Zum Scheitern des Steuerabkommens mit der Schweiz aufgrund der Verweigerung von SPD und Grünen im Bundesrat sagte der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

„Die grün-rote Landesregierung hat mit Ihrer Verweigerungshaltung im Bundesrat das sorgfältig ausgehandelte Steuerabkommen mit der Schweiz mit zu Fall gebracht. Damit hat sie die Interessen des Landes auf dem Altar eines grün-roten Wahlkampfkalküls geopfert. Dies führt zu unnötigen Belastungen des guten nachbarschaftlichen Verhältnisses zwischen Baden-Württemberg und der Schweiz. Auch handelt die grün-rote Landesregierung unverantwortlich, wenn sie durch ihr Nein im Bundesrat Milliarden-Beträge ausschlägt, die dem überschuldeten Landeshaushalt zugutekommen würden.

Nun kippt das Kultusministerium auch noch die Qualifizierung angehender Schulleiter – Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Timm Kern, sagte zum Ende des Qualifizierungsprogramms für angehende Schulleiterinnen und Schulleiter:

„Indem Grün-Rot nun auch noch die Qualifizierung der angehenden Schulleiterinnen und Schulleiter kippt, stellen die Koalitionspartner erneut unter Beweis, wie wenig ihnen an der Qualitätsentwicklung der baden-württembergischen Schulen gelegen ist. Schulleiterinnen, Schulleiter und Schulleitungsteams nehmen eine Schlüsselrolle sowohl beim Gelingen des Schullebens als auch bei der Gestaltung eines gehaltvollen Bildungsangebots vor Ort ein. Um geeignetes Personal hierfür zu gewinnen und auf die verantwortungsvolle Aufgabe vorzubereiten, hat seinerzeit die von CDU und FDP getragene Landesregierung Qualifizierungsseminare für zukünftiges Schulleitungspersonal auf den Weg gebracht. Die jetzige Landesregierung täte gut daran, sich die Mahnung des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) zu Herzen zu nehmen, sich der Bedeutung dieses Qualifizierungsprogramms für alle Schulen in Baden-Württemberg bewusst zu werden und diesen Meilenstein der Qualitätsentwicklung nicht zugunsten grün-roter Lieblingsexperimente über den Haufen zu werfen.“

Ehemalige Drogenbeauftragte Caspers-Merk als Lottofee ist wie table-dance von Alice Schwarzer – Mit scharfer Kritik hat der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, auf die Besetzung der Geschäftsführung der Toto-Lotto-Gesellschaft mit Marion Caspers-Merk durch Finanzminister Nils Schmid reagiert. Minister Schmid und die SPD würden mittlerweile mit ihrer Parteibuchwirtschaft alle Hemmungen fallen lassen. Dabei käme es zu absurden Personalentscheidungen. Einerseits warne die SPD ständig vor den Suchtgefahren des Glückspiels und andererseits mache man die ehemalige Drogenbeauftragte der Bundesregierung zur Lottofee. Dies sei so, als wenn man Alice Schwarzer als table-dancerin auftreten lasse.

Auch Zweigliedrigkeit rettet Realschule nicht – Schulverbünde und Kooperationen zulassen – Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Timm Kern, sagt zur Debatte über die Zukunft der Realschule:

„Die Bildungspolitik der grün-roten Landesregierung droht einen weiteren Verlierer zu produzieren: die Realschule. Dabei ist die Realschule eine überaus erfolgreiche Schulart. Der Realschulabschluss wird hoch geschätzt, und die Absolventen der Realschulen sind in der Wirtschaft überaus gefragt. Aber vielleicht gerade weil die Realschule das Rückgrat des gegliederten Schulwesens und der Garant seiner Durchlässigkeit ist, hat sie in der grün-roten Bildungsideologie keinen Platz. Und auch die neuerdings propagierte Zweigliedrigkeit rettet die Realschule nicht, weil sich Grün-Rot hierbei für die Gemeinschaftsschule einerseits und – wohl mehr zähneknirschend – für das Gymnasium andererseits entscheiden wird. Wenn Grün-Rot die Realschulen erhalten will, müssen die Koalitionäre von ihrem Gemeinschaftsschul-Dogmatismus abrücken, Schulverbünde und Kooperationen vor allem von Realschulen mit Haupt- und Werkrealschulen zulassen und den für das Bildungswesen vor Ort Verantwortlichen das letzte Wort bei der Gestaltung ihres Bildungsangebots geben. Vielerorts wird man dann sehr gerne auf die erfolgreiche Schulart der Realschule setzen.“

Ohnehin anstehende Reform soll für mehr Freiheit genutzt werden – Zur Meldung, wonach gemäß Schweizer Recht eine Seebestattung im Bodensee erlaubt ist, nach derzeit gültigem deutschen jedoch nicht, erklärte der sozialpolitische Sprecher Jochen Haußmann der FDP-Landtagsfraktion:

„Es wird höchste Zeit, dass auch nach Landesrecht die Seebestattung durch Verstreuen der Asche auch auf dem Bodensee erlaubt wird. Ich habe bereits Ende August die Initiative des damaligen Landtagsabgeordneten Dr. Wetzel aufgegriffen und mich an die Sozialministerin Altpeter gewandt. Ich habe angeregt, das Thema im Zusammenhang mit der ohnehin stattfindenden Überarbeitung zur vermehrten Berücksichtigung der Bedürfnisse anderer Religionen aufzugreifen. Die oft genannten Befürchtungen wegen des Trinkwassers aus dem Bodensee sind nach meiner Meinung nicht stichhaltig. Andere Bodensee-Anrainer wie die Schweiz erlauben die Seebestattung bereits. Wenn es Probleme geben könnte, wäre es dort nicht erlaubt. Wir sollten zu einer Gleichbehandlung kommen. Und mir soll erst mal einer einen schlüssigen Gedankengang präsentieren, warum ein bisschen Asche im großen Bodensee schädlich sein soll. Hier sind ganz andere Interessen im Spiel. Ich setze auf den Schub der Freiheit und die Einsicht der Landesregierung, dieses Thema mit aufzugreifen. Meine schriftliche Anregung wurde natürlich vom Ministerium abgelehnt.“

Nach dem besseren Angebot des Bundes sind jetzt sogar 1,5 Milliarden Euro zu erwarten – Der Vorsitzende der baden-württembergischen FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, hat die grün-rote Landesregierung aufgefordert, dem Steuerabkommen mit der Schweiz zuzustimmen. „Jetzt wird nicht nur eine Milliarde Euro verschenkt, sondern nach dem noch besseren Angebot des Bundes sogar rund 1,5 Milliarden“, sagte Rülke. Die Landesregierung sollte sich die Chance nicht entgehen lassen, die immense Neuverschuldung spürbar zurückzufahren.

Rülke sagte weiter, dass das Steuerabkommen in mehreren Runden ausverhandelt worden ist, so dass eine deutliche Veränderung auf absehbare Zeit unrealistisch sei. Auch an den Misserfolgen der früheren sozialdemokratischen Finanzminister Eichel und Steinbrück gemessen, könne sich das Ergebnis durchaus sehen lassen.

Es ist schlechter Stil, zu Kompromissgesprächen einzuladen und sich dann völlig unbeweglich zu zeigen – Mit Unverständnis und Kritik hat der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke auf einen Brief des Ministerpräsidenten reagiert, in dem dieser jeden Kompromiss bei der Verankerung einer Schuldenbremse im Landesrecht ablehnt. In dem an den FDP-Fraktionsvorsitzenden gerichteten Brief bedankt sich der Ministerpräsident, dass „Ihre Fraktion weiterhin an einer Kompromisslösung hinsichtlich der Verankerung einer Schuldenbremse im Grundgesetz interessiert ist“. Es habe aber laut Kretschmann „gute Gründe, dass wir uns derzeit für die Ausschöpfung der vom Grundgesetz eingeräumten Übergangsfrist entscheiden mussten“. Nach den Worten von Rülke hat der Ministerpräsident die Opposition öffentlich zu gemeinsamen Gesprächen mit dem Ziel eingeladen, einen Kompromiss zu finden. Nun sei festzustellen, dass sich die Landesregierung „keinen Millimeter bewegt und auf Ihrem Ausgangspunkt beharrt, bis zum Jahr 2020 6,4 Milliarden Euro neue Schulden zu ma-chen“. Rülke: „Es ist schlechter Stil des Ministerpräsidenten, zu Kompromissgesprächen einzuladen und sich dann völlig unbeweglich zu zeigen.“

Der Ministerpräsident beteuert in seinem Brief, dass „die Nutzung der Übergangsregelung . . nichts mit fehlendem Sparwillen der Landesregierung zu tun“ habe, „sondern schlicht der Anerkennung der haushaltswirtschaftlichen Realität geschuldet“ sei. „Ich bedauere, dass es derzeit wohl keinen Weg eines Kompromisses zur Verankerung einer Schuldenbremse in der Landesverfassung gibt“, so Kretschmann weiter.Nach den Worten von Rülke wäre die FDP-Landtagsfraktion bereit gewesen, über ihren Ausgangspunkt Verankerung der Schuldenbremse im Jahr 2013 und sofortige Neuverschuldung Null zu verhandeln. So hätte man sich in der Mitte treffen können – beispielsweise 3,2 bis 3,4 Milliarden Euro Neuverschuldung und das Jahr 2016 als Endpunkt jeglicher Neuverschuldung. Rülke: „Kretschmann lässt jetzt die Katze aus dem Sack. Ein Kompromiss nach grün-roter Lesart heißt, wir machen die Vorgaben, und die Opposition hat dann unsere Vorgaben eins zu eins zu übernehmen.“

Passiv-Aktiv-Tausch stellt nun auf den allgemeinen Arbeitsmarkt und privat Arbeitgeber ab – Zur Meldung, wonach der so genannte „Passiv-Aktiv-Transfer“ des Arbeitsmarktprogramms des Landes nunmehr auf die Förderung der Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt abstellt, erklärten der Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Ulrich Rülke und der sozialpolitische Sprecher Jochen Haußmann:

„Es ist zu begrüßen, dass die Sozialministerin ihre ursprünglichen Überlegungen zur Schaffung eines so genannten „Sozialen Arbeitsmarkts“, der bei Sozialunternehmen angesiedelt sein sollte, überwunden hat. Wir sehen uns nun in unserer Kritik aus dem letzten Jahr vollauf bestätigt, als das Programm vorgestellt wurde. Der Passiv-Aktiv-Transfer stellt nun auf Arbeitgeber des allgemeinen Arbeitsmarkts ab. Dennoch sehen wir eine große soziale Ungerechtigkeit. Im Land gibt es rund 60.000 langzeitarbeitslose Menschen. Mit vier Millionen Steuergeldern aus der Landeskasse soll jetzt gerade einmal 570 Personen Hilfe geboten werden. Die Sozialministerin tummelt sich dabei auch noch in einem Bereich, für den der Bund an sich originär zuständig ist. Wir fordern, das Geld für eine Qualifizierungsinitiative des Landes und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auszugeben, um an der Ursache von Arbeitslosigkeit und Armut anzusetzen. Und schließlich muss es um die Weiterentwicklung der Eingliederungszuschüsse der Bundesagentur für Arbeit gehen. Diese ist für die aktivierende Arbeitsmarktpolitik zuständig.“

Gegen den Willen der Bevölkerung soll das Projekt Nationalpark von Grünen und Roten auf Biegen und Brechen durchgeboxt werden – Zur Meldung, wonach sich eine CDU-Gruppe für den Nationalpark Nordschwarzwald ausspricht, sagte der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke: “Die FDP-Landtagsfraktion kritisiert die CDU-Gruppe wegen ihres Eintretens für den Nationalpark Nordschwarzwald.

Gegen den Willen der Bevölkerung soll dieses Projekt von Grünen und Roten auf Biegen und Brechen durchgeboxt werden. Die FDP-Landtagsfraktion steht weiterhin zur Bevölkerungsmehrheit und zwar einheitlich.

Ablehnung des Abkommens mit der Schweiz erfolgt aus wahlkampftaktischen Gründen – Zur Absicht der grün-roten Landesregierung, das Steuerabkommen mit der Schweiz im Bundesrat abzulehnen, sagte der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

„Die Landesregierung missachtet mit ihrer geplanten Ablehnung des Steuerabkommens im Bundesrat massiv die Interessen des Landes Baden-Württemberg. Der aktuelle Entwurf des Doppeletats 2013/14 zeigt überdeutlich, dass mit der zu erwartenden Steuermilliarde aus der Schweiz trotz unverantwortlicher grün-roter Ausgabenpolitik die Neuverschuldung gebremst werden könnte.Die Ablehnung des Steuerabkommens erfolgt einzig aus wahlkampftaktischen Gründen und nötigt den Staat zur dubiosen Zusammenarbeit mit Anbietern von Steuerdaten.“

Grün-Rote Suchtbekämpfung führt nicht zu weniger Sucht, aber zur Zerstörung einer Branche – In der Landtagsdebatte über den Gesetzentwurf der Landesregierung zum Landesglücksspielgesetz sagte der innen- und rechtspolitische Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Prof. Dr. Ulrich Goll:

„Die grün-rote Landesregierung will das gewerbliche Glücksspiel durch rechtliche Erdrosselungsmaßnahmen zum Erliegen bringen. Dies ist nicht nur kein liberaler Weg, sondern auch verfassungsrechtlich und wirtschaftlich der falsche Weg. Die betroffenen Spieler werden in den illegalen Bereich, beispielsweise im Internet, abwandern. Zu glauben, man könne Spielsüchtige vor dem PC zu Hause besser betreuen als in der Spielhalle, ist weltfremd. Eine Verlagerung des Problems unter Zerstörung eines Wirtschaftszweigs lohnt jedenfalls in keiner Weise.“Als Hauptkritikpunkte nannte Goll: Zum einen sei die baden-württembergische Regelung der Mindestabstände zwischen den Spielhallen in Baden-Württemberg mit 500 Metern und dem Abstandsgebot zu bestehenden Kinder- und Jugendeinrichtungen in gleicher Höhe nicht nur im Ländervergleich besonders strikt. Die Regelung berge auch große verfassungsrechtliche Risiken. Zum einen stelle sich die Frage, welche bestehende Spielhalle eine weitere Erlaubnis erhält und welche weichen muss. Diese Abwägung werde kaum juristisch haltbar sein. Zudem sei die Formulierung des Abstandes zu „Einrichtungen zum Aufenthalt von Kindern und Jugendlichen“ viel zu unkonkret. Klagen seien vorprogrammiert. Auch sei die Begrenzung auf 600 Wettvermittlungsstellen, die maximal im Land betrieben werden dürfen, mengenmäßig aus der Luft gegriffen. Kritisch sehe man auch die Regelungen zur Spielersperrdatei – hier fehlen Regelungen zum Widerspruch bei der Datenverarbeitung, wie zum Beispiel ein Anspruch auf Datenlöschung und Aufhebung der Sperre. Zudem darf die Sperre durch Dritte ohne Anhörung des Betroffenen erfolgen. Durch die massive Ausweitung des Anwendungsgebiets der Spielersperrdatei können so Rechtsverletzungen bei zu Unrecht gesperrten Personen nicht verhindert werden.„Wegen dieser und weiterer problematischer Regelungspunkte lehnt die FDP-Fraktion diesen Gesetzentwurf ab. Er zerstört wirtschaftliche Existenzen, ohne den versprochenen Nutzen zur Bekämpfung der Spielsucht zu bringen“, so Goll.

Filderbahnhof plus statt Bürgerverdruss und grün-rotes Gezänk – In einer von der FDP-Landtagsfraktion beantragten aktuellen Debatte zum Thema „Filderbahnhof plus – Konsens zum Wohle des Landes statt Koalitionskonflikte“ erklärte verkehrspolitische Sprecher Jochen Haußmann am 15.11.2012 in Stuttgart:

„Nach eineinhalb Jahren seit der vermeintlichen Liebesheirat zwischen Grün und Rot haben die Mühen der Ebene den Zauber des Anfangs nicht nur entzaubert. Vielmehr stehen die Chancen gut, dass diese Regierung als ‚Koalition der Konflikte‘ in die Geschichte eingehen wird. Eklatantestes Beispiel ist die Verkehrspolitik. Die SPD hat recht, dass wir für den verbesserten Filderbahnhof eine Sonder-Finanzierungsvereinbarung brauchen. Der Bahnhof geht über den vereinbarten Standard hinaus. Diese Verbesserungen müssen auch zusätzlich finanziert werden. Selbstverständlich braucht es hinsichtlich der geltend gemachten Mehrkosten absolute Transparenz. Blankoschecks sind mit liberaler Wirtschaftskompetenz unvereinbar. Doch wie verhält sich die Landesregierung? Der grüne Verkehrsminister Hermann geriert sich als Fundi in Sachen Stuttgart 21 und Straßenbau. Der großväterlich-staatstragende Ministerpräsident beteuert, man sei gerade kein Fundi. Die SPD beißt sich mit jedem konstruktiven Vorschlag aus dem Verkehrsbereich jedoch die Zähne aus. Die Grünen kommen nicht aus ihrem Oppositions-Habitus heraus. Dies wurde in unsäglicher Weise von der Vizepräsidentin das Landtags, Brigitte Lösch, an diesem Montag bei der so genannten Montags-Demonstration unter Beweis gestellt: Die Rede dort war unterirdischer als der tiefste Tiefbahnhof. Immerhin wissen wir jetzt, wie laut Regierungsjargon Herr Schmiedel zu bezeichnen ist – als Obertunnelkoalitionär. Die Grünen haben mit dem Filderdialog Bürgerbeteiligung angestoßen. Wenn diese nicht nur vorgegaukelt gewesen sein soll, müssen sie sich jetzt bewegen. Ansonsten demaskieren sie sich selbst als unredliche Zauberlehrlinge mit nachhaltigem Schaden für das Bürgerengagement.“

Grün-Rote Schuldenpolitik führt Baden-Württemberg in die Haushaltskatastrophe – In der Landtagsdebatte zur Einbringung des Doppelhaushalts 2013/2014 hat der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, der grün-roten Landesregierung schwere Vorwürfe gemacht.

In seiner Entgegnung auf die Einbringungsrede von Finanzminister Nils Schmid warf der FDP-Fraktionschef dem Minister Zynismus vor. Wenn Schmid behaupte, dieser Haushalt führe in eine „Zukunft ohne Schulden“, so müsse die gesamte Regierungsbank vor Scham erröten. In den Jahren 2008, 2009, 2011 und 2012 seien ausgeglichene Haushalte in Baden-Württemberg realisiert worden. 2013 und 2014 sei die Einnahmesituation des Landes sogar noch besser als in jenen Jahren. Es sei eine Bankrotterklärung sondergleichen, in einer solchen Situation die nachfolgenden Generationen mit 3,3 Milliarden zusätzlichen Schulden zu belasten.Ausgeglichene Haushalte gebe es in Bayern, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg Vorpommern. Bayern tilge gar eine Milliarde Euro, während das Land Baden-Württemberg Milliarden an neuen Schulden mache. Das sei eben der Unterschied zwischen Schwarz-Gelb und Rot-Grün. So sehe es aus, wenn eine Regierung mit grüner Politik rote Zahlen schreibe. Erst für 2020 sei im Lande ein ausgeglichener Haushalt vorgesehen, während sogar Berlin bereits im Jahr 2015 so weit sein wolle. Mit Schuldenweltmeistern wie Bremen und dem Saarland wolle man sich auf eine Stufe stellen.Der Finanzminister habe dem Landtag ein Sammelsurium aus Märchen, Mythen und Legenden zugemutet, um von seinem Versagen abzulenken und um die grün-rote Verschwendungssucht zu kaschieren. Rülke nannte die „Legende von der Kompromissbereitschaft bei der Umsetzung der Schuldenbremse im Land.“ Bis 2020 wolle man neue Schulden machen. Aus Sicht der Opposition sei unmittelbar ein ausgeglichener Haushalt möglich. Das Kompromissangebot der Landesregierung war 2020. Man habe eine Unterwerfung der Opposition verlangt, die man als Kompromiss verkaufen wollte.Weiter nannte Rülke den „Mythos von der Verhandlungslösung beim Länderfinanzausgleich“. Ministerpräsident Kretschmann rede viel, habe praktisch jede Haltung zum Thema schon einmal eingenommen, blockiere eine Klage und behaupte immer, er sei einer Lösung nahe. In der Realität erreiche er aber null und nichts. Vermutlich habe er auch kein Interesse an einer Reform des Länderfinanzausgleichs, weil er selber fürchte, Baden-Württemberg mit seiner Politik zum Nehmerland herabzuwirtschaften.Der FDP-Fraktionsvorsitzende nannte das „Märchen vom strukturellen Sparen“. Von angeblich 640 Millionen an strukturellen Einsparungen seien schon auf den ersten Blick 460 Millionen offensichtlicher Betrug. 340 Millionen, die man den Kommunen wegnehme, seien keine Einsparung. Schon gar nicht sei diese Einsparung strukturell, da die Vereinbarung mit den kommunalen Spitzenverbänden bis 2016 befristet sei. Reine Volksverdummung sei es, 120 Millionen an Ausschüttung der LBBW als Einsparung zu bezeichnen. Und diese 120 Millionen dadurch für strukturell zu erklären, dass man sie in die Mittelfristige Finanzplanung einstelle, sei eine Beleidigung der Intelligenz der Bürger.Eine besonders dreiste Lüge sei aber die Behauptung des Finanzministers, das Land gebe eine Milliarde für Pensionsrückstellungen aus. Schmid rechne rund 600 Millionen an einbehaltenen Abzügen, die bei den Beamten selbst seit dem Jahr 1998 vorgenommen wurden mit ein und tue so, als ob dies Haushaltsmittel seien, die er als Finanzminister in einem Haushaltsjahr erbringe. Am Ende blieben im Jahr 2013 183,8 Millionen Euro, während der Minister von einer Milliarde spreche. Täuschen, Tricksen und Tarnen sei das Leitmotiv dieses Haushalts. „In Sachen kreative Buchführung kann selbst Silvio Berlusconi noch etwas von Ihnen lernen!“, rief Rülke dem Finanzminister zu.Wer auf 160 bis 170 Millionen im Jahr an Studiengebühren verzichte, wer die Projekte freiwilliges Lebensarbeitszeitkonto und Stellenabbauprogramm der Vorgängerregierung stoppe, wer in den eigenen Ministerien in einem B-Besoldungsrausch schwelge, wer unsinnige Doppelstrukturen von G-8 und G-9 schaffe, wer für sein Prestigeprojekt Gemeinschaftsschule Millionen hinauswerfe, wer Abermillionen für eine unsinnige und regional unausgewogenen Polizeireform verschwenden wolle und wer auf eine Milliardensumme aus dem Steuerabkommen mit der Schweiz verzichte, der belüge die Bevölkerung, wenn er behauptet, an all dem sei die Vorgängerregierung schuld.Es werde nicht gespart, wohl aber gebe es neue strukturelle Ausgaben. Zum Beispiel 20 Millionen für die Landesstraßen, 10 Millionen für die Polizeireform, 20 Millionen für Vertretungslehrer, 18 Millionen für den Naturschutz, 30 Millionen für den Hochwasserschutz, 21 Millionen für die Energiewende, 30 Millionen für die Duale Hochschule und natürlich 10 Millionen für Fahrradwege.Deshalb bescheinige das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) dieser Regierung und nicht der Vorgängerregierung eine schlechte Finanzpolitik. Die Schlagzeile des RWI bezogen auf unser Land sei bezeichnend: „Vom Musterschüler zum Problemfall“. Vor diesem Hintergrund erscheine der Titel des Koalitionsvertrags in ganz neuem Licht: ‚Der Wechsel beginnt‘. Rülke vermutete an die Adresse der Landesregierung: „Damit haben Sie wohl einen Schuldwechsel gemeint!“Bezeichnend seien auch die Einsparversprechungen des Finanzministers. Am selben Tag, an dem die Stuttgarter Nachrichten unter der Überschrift „Roter Filz“ die Versorgung zahlreicher SPD-Genossen mit hochdotierten Positionen im Landesfinanzministerium gegeißelt habe, lasse der Minister über die Nachrichtenagentur dpa wissen, man plane Portoeinsparungen in seinem Ministerium. Rülke mutmaßte, dass Briefe an die Genossen im Land nicht mehr notwendig seien, weil Nils Schmid bereits alle in seinem Ministerium versammelt habe.Beim Regierungswechsel mit dem Dritten Nachtrag zum Haushalt 2011 sei das Haushaltsvolumen bei 35,3 Milliarden gelegen. Mit dem Haushalt 2013 liege es bei 40,7 Milliarden. Die Steuereinnahmen seien in der Zeit von 28,6 auf 31,53 Milliarden gewachsen. Grün-Rot habe also drei Milliarden mehr zur Verfügung und gebe fünfeinhalb Milliarden mehr aus. Daher kämen die neuen Schulden und nicht aus einer angeblichen Erblast.Weder habe die Regierung ein Einnahmeproblem, noch ein Strukturproblem, sondern einzig und allein ein Ausgabenproblem. Diese Landesregierung könne nicht mit Geld umgehen und schmeiße es mit vollen Händen zum Fenster hinaus. Rülkes Fazit gegenüber Schmid: „Einen Finanzminister wie Sie müsste man eigentlich in die Wüste schicken, aber vermutlich würde dann der Sand knapp!“

Wenn sich die Chance bietet, die Bürger abzuzocken, gibt es nichts, was den Grünen weit genug geht – Zur Meldung, wonach Verkehrsminister Hermann die geplante Erhöhung vieler Bußgelder im Straßenverkehr nicht weit genug gehe, sagte der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

„Das ist typisch grün. Wenn sich die Chance bietet, die Bürger abzuzocken und das Ganze auch noch als Erziehungsauftrag zu verbrämen, gibt es nichts, das den Grünen weit genug geht.“

Aus der Liebesheirat wird eine annullierte Ehe – Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke hat mit großer Zustimmung auf das Angebot der Landtags-SPD reagiert, bei der Umsetzung des Projekts Stuttgart 21 gemeinsam gegen die Grünen vorzugehen. “Wo die SPD im Landtag vernünftige Politik machen will und es mit den Grünen nicht schafft, da steht die FDP gerne zur Verfügung”, so Rülke wörtlich.

Als bemerkenswert bezeichnet der FDP-Fraktionschef den Zustand der Koalition. Einst sei es eine Liebesheirat gewesen und jetzt spreche man bereits von einer offensichtlich annullierten Ehe, die nie existiert habe.” Die SPD profitiert vom gesellschaftlichen Fortschritt. In früheren Zeiten hätte man noch die Zustimmung des Papstes gebraucht, um eine bereits vollzogene Ehe für ungültig zu erklären.”

„Vergiftetes Geschenk“: Zuschusserhöhungen an teilweise existenzbedrohende Bedingungen geknüpft – Der bildungspolitische Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Timm Kern, sagte in einer durch einen FDP-Antrag initiierten Debatte über die Erhöhung von Zuschüssen:

„Der Stand der freien Schulen hat sich durch die Regierungsübernahme von Grün-Rot erheblich verschlechtert. Vor der Landtagswahl war ihnen durch einen einstimmigen Landtagsbeschluss noch zugesagt, bei der Verhandlung über einen Stufenplan zum Erreichen der 80%-Zielmarke gleichberechtigt mit am Tisch zu sitzen. Nun sind sie zu Bittstellern degradiert, die nicht viel mehr tun können als auf einen Gnadenakt der Landesregierung zu hoffen.In den Doppelhaushalt 2013/14 werden Mittel eingestellt (6,7 Mio. Euro 2013, 16 Mio. Euro 2014), um einen Deckungsgrad von 75,4 % zu erreichen. Das ist grundsätzlich erfreulich, aber einem vereinbarten Stufenplan folgt dies immer noch nicht. Und die weiteren Schritte Richtung 80%-Zielmarke hat die Landesregierung an Bedingungen geknüpft. Darunter findet sich eine Kompensationsleistung der freien Träger ans Land, die in den Privatschuldienst beurlaubte verbeamtete Lehrkräfte beschäftigen. Bislang hat das Land auf eine Kompensation für die Pensionsverpflichtungen im Rahmen eines Kompromisses verzichtet. Werden diese Pensionsleitungen einberechnet, könnten die 80 % auf dem Papier zwar erreicht werden. Im Durchschnitt würden die freien Schulen aber nicht mehr zur Verfügung haben, denn der Versorgungszuschlag würde dann die Zuschussanhebungen wieder auffressen. Sollte die Vereinbarung zustande kommen, gäbe es außerdem Gewinner und Verlierer: Während an den Waldorfschulen so gut wie keine Beamten unterrichten, ist der Anteil der verbeamteten Lehrkräfte an den kirchlich getragenen Schulen sehr hoch, zum Teil über 80 Prozent eines Kollegiums. Also handelt es sich beim grün-roten Angebot um ein vergiftetes Geschenk, das entweder einige freie Schulen erheblich schlechter stellt und sogar ihre Existenz bedrohen könnte.“Kern kritisierte das Vorgehen von Grün-Rot: „Erstens übersieht man, dass freie Schulen den Staatshaushalt nicht mehr kosten, sondern ihn entlasten. Denn selbst wenn man Zuschüsse zur Deckung von 80 Prozent der Kosten gewährt, dann ist dies ja immer noch 20 Prozent weniger als 100 Prozent, die für einen Schüler in einer staatlichen Schule aufzubringen sind. Und zweitens führt staatszentriertes Denken dazu, die freien Schulen als eine Art Luxus anzusehen, der in Zeiten knapper Kassen der Finanzierung der „eigenen“, heißt staatlichen Schulen zurückstehen muss. Getreu nach dem Motto: „Das Hemd ist mir immer noch näher als der Rock!“ Dazu kommen dann noch die üblichen ideologischen Vorurteile gegenüber Privatschulen. Dabei wird doch umgekehrt ein Schuh draus: Nur wenn der Staat die freien Schulen so bezuschusst, dass sie mit einem für jedermann bezahlbaren Schulgeld wirtschaftlich auskommen, haben wir eine soziale Schranke an dieser Stelle erfolgreich verhindert! Im Übrigen sind die freien Schulen nicht selten Pioniere der Schulentwicklung. Und zwar einer Schulentwicklung, die unter Wettbewerbsbedingungen im besten Sinne danach strebt, das schulische Angebot kontinuierlich zu verbessern.Mit einer guten Förderung der freien Schulen würde man mit Sicherheit kreativere, qualitativ hochwertigere und auf den einzelnen Schüler besser zugeschnitte Schulangebote erzielen als mit einer Einheits-Gemeinschaftsschule, bei der zwar noch so gut wie nichts feststeht, außer dass es überall so zu laufen hat, wie es das Ministerium eines Tages von oben verordnet.“

Kulturinfarkt oder Aufbruch? – Neue Wege in der Kulturförderung – Schwerpunkte setzen – „Wir Liberale favorisieren eine Kultur, die nicht nach Wirtschaftlichkeit und Effizienz fragt, sondern die Menschen ergreift und zusammenführt. Auch wollen wir die größtmögliche Freiheit für Kunst und Kultur erreichen, sie sollen nicht unter direkter oder indirekter staatlicher Einflussnahme stehen.“ Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Dr. Hans-Ulrich Rülke vor über 100 Gästen im Landtag das Diskussions-forum „Foyer liberal“. Zum Thema „Kulturinfarkt oder Aufbruch? – Brauchen wir neue Wege in der Kulturförderung?“ sagte der Mitautor des vieldiskutierten Buchs „Der Kulturinfarkt“, Professor Dr. Armin Klein, dass sich seine Kritik keineswegs gegen die Kulturschaffenden insgesamt, sondern vor allem gegen eine phlegmatische Kulturpolitik wendet, die an einem unreflektierten „Weiter so!“ festhält.

Das Dilemma gegenwärtiger Kulturpolitik ist nach den Worten von Klein, dass in den letzten 40 Jahren die etablierte personalintensive Kultur mit ihren festen Häusern wie Theater, Museen, Konzerthallen und Musikschulen immer weiter ausgebaut wurde, was zur immensen Steigerung der Kulturhaushalte von Kommunen und teilweise auch Bundesländern führte. So gebe es heute in Deutschland 7000 Museen. Auch gebe es immer wieder groteske Parallelproduktionen von Opern- und Theaterhäusern, die nur wenige Kilometer voneinander entfernt seien. In den letzten 25 Jahren seien 35 neue Musikfestivals entstanden. Trotzdem werde immer weiter auf Wachstum des Angebots gesetzt. Armin Kleins Buch „Der Kulturinfarkt“ gipfelt in der provokanten Frage: „Ist das, was gerade jetzt da ist, die unbedingt zu erhaltende Substanz? Was wäre gefährdet, wenn die Hälfte der Theater und Museen verschwände, einige Archive zusammengelegt und Konzertbühnen privatisiert würden?“ Der kulturpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Timm Kern, schlug vor, nach dem Beispiel der regionalen Schulentwicklung eine regionale Kulturentwicklung anzustoßen. Kern: „Was die Bildungsregion Ortenau vorbildlich im Bildungsbereich macht, das brauchen wir im Kulturbereich auch.“ So könne die ganze Breite des Kulturangebots einer Region transparent gemacht werden. Der Überblick über ein Kulturangebot ermögliche sowohl Zu-sammenlegungen als auch eine gezielte Förderung von Schwerpunkten, die unterrepräsentiert seien oder gar fehlten. Kern: „Eine gehaltvolle Kulturdiskussion findet somit über die Frage der Prioritäten- und Schwerpunktsetzungen statt. Durch die Einbindung von öffentlichen und privaten Geldgebern sowie durch mehr Bürgernähe der Entscheidungsprozesse kann eine Belebung des Interesses an Kulturangeboten erfolgen. Eine Verzahnung der regionalen Bildungs- und Kulturangebote kann sich auch für den Auf- und Ausbau kultureller Bildungsarbeit positiv auswirken.“Die frühere kunst- und kulturpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Heiderose Berroth, sagte, gute Kulturpolitik fördere Neues, ohne das Alte und Wichtige zu gefährden. Den Liberalen im Land sei es in der Zeit der schwarz-gelben Regierungskoalition gelungen, die Freien Theater, das Laientheater und das ehrenamtliche Engagement in Kunst und Kultur angemessen zu fördern. Ein Problem der heutigen Zeit sei, dass sich junge Menschen nicht mehr so zahlreich mit der Traditionskultur beschäftigten, sondern mehr in digitalen Kulturen unterwegs seien. Dr. Ulrike Lorenz, Direktorin der Kunsthalle Mannheim, sagte auf die kritische Frage des Diskussionsleiters Carsten Otte (SWR 2) nach dem millionenschweren Neubau der Kunsthalle, dass dieses Projekt nach dem Motto „den Stier bei den Hörner packen“ angegangen werde. Es entstehe mit finanzieller Hilfe eines Mäzens, einer Stiftung und der Stadt Mannheim ein „phantasievolles Haus, mit dem der Prozess des Müde-werdens gestoppt werden könne.“ Ohne privates finanzielles Engagement sei dieses Projekt nicht möglich. Edzard Schoppmann, Gründer und Leiter des deutsch-französischen Theaters „BAAL novo“ und Vorsitzender des Landesverbands Freier Theater, setzt auf die Kühnheit im Kleinen. Sein Theater integriert mitspielende Migranten, die auf der Bühne in verschiedenen Sprachen agieren. Schoppmann kämpft um jeden Besucher und sagte: Wenn zu viel Geld im Spiel sei, bestehe die Gefahr, dass über das Publikum hinweginszeniert werde.

Vollmundige Versprechungen in der Koalitionsvereinbarung werden wohl kassiert – In einer Landtagsdebatte zum Thema „Verlässliche Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs“ erklärte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Jochen Haußmann:

„Bei den Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr und die gesamte Angebotskonzeption droht die nächste Regierungsschlappe. Die vollmundigen Versprechungen des Koalitionsvertrags werden wohl kassiert werden müssen. Dort heißt es noch: ‚Wir werden das Angebot des SPNV in Quantität und Qualität spürbar verbessern‘. Nun wird in der Beantwortung entsprechender Anträge schon zugegeben: ‚Die Regionalisierungsmittel sind nicht ausreichend, um den heutigen Stand zu erhalten oder bedarfsgerecht auszubauen‘. Wenn man dann noch die Tricksereien sieht, wie Verkehrsminister Hermann es gerade noch verhindern konnte, dass Zugstrecken gestrichen werden, dann muss man sich schon die Augen reiben. Wo sollen denn die Mittel herkommen, um die Versprechungen zu erfüllen? So langsam wird ein grünes Grundmuster in der Verkehrspolitik erkennbar: Erwartungen wecken, sei es im Filderdialog oder in der Koalitionsvereinbarung; wenn es aber darum geht, Ross und Reiter zu benennen, dann vergaloppiert man sich. Festzuhalten bleibt: Im Schienenpersonennahverkehr ist das Land bisher schon gut aufgestellt und in der Vergangenheit ist es gelungen, überproportional Mittel aus dem entsprechenden Bundesprogramm nach Baden-Württemberg zu holen. Dem Kompliment der Landesregierung für die Vorgängerregierung ist zu danken.“

Baden-Württemberg will sich mit Schuldenweltmeistern wie Bremen und Saarland gemein machen – Zur Haushaltsrede von Finanzminister Schmid im Landtag sagte der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

„Die Rede des Finanzministers ist ein Dokument der Schwäche und Armseligkeit. Während Länder wie Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Schulden tilgen wollen und selbst Berlin bereits 2015 einen ausgeglichenen Haushalt plant, will sich Baden-Württemberg mit Schuldenweltmeistern wie Bremen und dem Saarland gemein machen und erst 2020 ohne neue Schulden auskommen. Dazu muss sogar die Landeshaushaltsordnung geändert werden, da die gültige Rechtslage in Zeiten derart sprudelnder Steuereinnahmen wie derzeit neue Schulden nämlich eindeutig ausschließt.“