Hilferuf der Oberbürgermeister muss nach der Landtagswahl gehört werden
Zur heutigen Landespressekonferenz mit vier Oberbürgermeistern (Ludwigsburg, Tübingen, Esslingen und Schwäbisch Gmünd) erklärt der finanzpolitische Sprecher der FDP/DVP-Fraktion, Frank Bonath:
„Grün-Schwarz hat für dieses Jahr ein bisschen was getan, der Hilferuf der Oberbürgermeister zeigt aber, dass dieses Wahlkampf-Trostpflaster eben nicht mehr ist als ein Tropfen auf den heißen Stein. Bund und Land können immer noch nicht widerstehen, vermeintliche Wohltaten auf Kosten der Kommunen zu finanzieren, siehe Absenkung Mehrwertsteuer oder Anhebung Pendlerpauschale. Die Landesregierung hat aus Sicht der Kommunen erkennbar im Bundesrat versagt.
Wir wollen dies umkehren. Das Konnexitätsprinzip, also die Regel, dass wer bestellt auch bezahlen muss, wollen wir nachschärfen und vor allem auch einhalten. Und vor allem im Bund keinen Gesetzen zustimmen, die nicht sauber finanziert sind.
Wichtig ist aber auch die angesprochene Absenkung von Standards. Wir müssen endlich einen realistischen Blick auf die Möglichkeiten richten, die wir noch haben.“









