Auf die Freien Demokraten kommt es an.

Zu den Berichten über die zahlreichen und mitunter persönlichen, negativen, bösartigen Vorwürfe und Kampagnenbeiträge von Grünen und CDU in den letzten Tagen des baden-württembergischen Landtagswahlkampfes sagt der Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

„Die Feindseligkeit, mit denen die bisherigen Regierungsparteien Grüne und CDU in den letzten Metern des Wahlkampfes aufeinander losgehen, ist mehr als schlechter Stil und fehlende Fairness. Sie zeigt, was Baden-Württemberg bevorstehen wird, wenn diese beiden Parteien wieder zu einem Zwangsbündnis verpflichtet sind. Die Lösung der Probleme des Landes werden in den Hintergrund treten und es wird um persönliche Eitelkeiten und Befindlichkeiten gehen.

Wir Freie Demokraten beteiligen uns nicht an dieser Schlammschlacht. Wir stehen als einzige für wirtschaftliche Vernunft und wirkliche Reformen in einem bürgerlich ausgerichteten Bündnis. Es kommt auf die Freien Demokraten an am Sonntag.“

Rund 60 Prozent des Spritpreises bestehen aus Steuern und Abgaben


Zur Meldung, wonach der CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel ein Vorgehen gegen die stark gestiegenen Spritpreise unterstützt, sagt der Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

„Die CDU geht nicht entschlossen genug gegen die stark gestiegenen Spritpreise vor. Eine kartellrechtliche Prüfung der Preisentwicklung, wie sie Manuel Hagel fordert, ist zwar richtig, greift aber viel zu kurz. Rund 60 Prozent des Spritpreises bestehen aus Steuern und Abgaben. Wenn Autofahrerinnen und Autofahrer spürbar entlastet werden sollen, führt an befristeten steuerlichen Entlastungen kein Weg vorbei.

Ich fordere die Bundesregierung auf, die Energiesteuer auf das europäische Mindestniveau zu senken und die CO₂-Abgabe auf Kraftstoffe vorübergehend auszusetzen. Das wäre eine schnelle und wirksame Entlastung für Millionen Autofahrerinnen und Autofahrer sowie für viele mittelständische Betriebe.“

 

 

Bei nachgewiesener Preismanipulation empfindliche Sanktionen gegen Mineralölkonzerne


Angesichts stark steigender Kraftstoff- und Energiepreise fordert der Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, eine zügige kartellrechtliche Prüfung sowie befristete steuerliche Entlastungen:

„Autofahren und Heizen müssen bezahlbar bleiben. Wenn die Spritpreise innerhalb weniger Tage massiv steigen, darf der Staat nicht tatenlos zusehen. Zunächst muss geprüft werden, ob Mineralölkonzerne die Preise manipuliert haben: Dann sollten empfindliche Strafzahlungen verhängt werden. Und der Staat darf nicht durch höhere Steuereinnahmen auf Kosten der Bürger profitieren.”

Rülke formuliert dazu fünf konkrete Forderungen:

  1. Kartellrechtliche Prüfung der Kraftstoffpreise innerhalb von 14 Tagen.
  2. Hohe Strafen für Mineralölkonzerne bei nachgewiesener Preismanipulation.
  3. Befristete Absenkung der Energiesteuer auf das europäische Mindestniveau.
  4. Vorübergehende Aussetzung der CO₂-Abgabe auf Kraftstoffe zur Entlastung an der Zapfsäule.
  5. Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß zur Entlastung von Stromkunden und Pendlern.

 

 

Ein früher Einstieg in Carbon Management wird sich wirtschaftlich und klimapolitisch auszahlen


Der Spitzenkandidat und Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion Dr. Hans-Ulrich Rülke und der klimapolitische Sprecher der FDP/DVP-Fraktion Daniel Karrais haben ein Papier zum Thema Carbon Management vorgelegt. Es beschäftigt sich mit der konkreten Frage, welche Voraussetzungen und Speicherorte für im Produktionsprozess abgeschiedenes CO₂ benötigt werden. Aus FDP-Sicht stellen Instrumente wie Carbon Capture and Storage (CCS) unverzichtbare Bausteine zur Erreichung der Klimaziele dar. Um die Frage der Speicherorte drückt sich die Politik jedoch. Kein Bundesland zeigt momentan die Bereitschaft, mögliche Speicherorte an Land zu nutzen.

Aus Sicht Hans Ulrich Rülkes ist Carbon Management gerade für einen Hightech-Standort mit ausgeprägter Produktion wie Baden-Württemberg eine Zukunftsfrage. Er fordert konkrete Schritte:

„Wir sollten von der Länderklausel Gebrauch machen und die CO₂-Speicherung am Festland auch in Baden-Württemberg ermöglichen sowie die Potenziale schnellstmöglich wissenschaftlich prüfen lassen. Im Fokus möglicher Speicherorte stehen insbesondere der Oberrheingraben und Gebiete im Alpenvorland.”

Die Gründe seien aus seiner Sicht zwingend: „CCS ist für energieintensive Branchen wie Zement, Kalk und die Abfallwirtschaft unverzichtbar. Als küstenfernes Bundesland hat Baden-Württemberg beim CO₂-Abtransport und bei der Pipeline-Anbindung strukturelle Nachteile. Um Arbeitsplätze zu sichern und neue Wertschöpfung zu schaffen, müssen wir das Thema auch mit Mitteln der Landespolitik vorantreiben.” Er sieht viele Vorteile für Baden-Württemberg: „Wir schaffen damit regionale Wertschöpfung, ermöglichen eine einfache und stabile CO₂-Logistik und reduzieren Abhängigkeiten von Speicherkapazitäten in der Nordsee.

„Darüber hinaus müssen wir von Anfang an die Bürgerakzeptanz mitdenken”, fordert Rülke, „CCS ist erprobt und unter ökologischen Gesichtspunkten sicher. Deshalb sollten wir durch eine landesweite Informationskampagne wissenschaftlich fundiert und verständlich über die Chancen von CCS aufklären. Außerdem gilt es, sich frühzeitig in die europäische Infrastruktur- und Finanzierungsplanung einzubringen. Denn Baden-Württemberg wird dabei eine zentrale Rolle als Transitland spielen. Deshalb müssen wir die Planungen maßgeblich beeinflussen und frühzeitig Partnerschaften mit unseren Nachbarländern Bayern, der Schweiz und Österreich schließen.”

 

Der klimapolitische Sprecher der FDP/DVP-Fraktion, Daniel Karrais, ergänzt:

„Ein früher Einstieg in Carbon Management wird sich wirtschaftlich und klimapolitisch auszahlen. Wir müssen von Anfang an die Bürgerakzeptanz mitdenken und über die Vorteile für den Industriestandort informieren. Was da an Panikmache von Umweltverbänden und Rechtspopulisten vorangetrieben wird, ist mit Blick auf die zahlreichen Anwendungsbeispiele in der Welt unverständlich. Dabei hat die Geschichte gezeigt, dass Ideologie den technischen Fortschritt nicht aufhalten kann. Denn das Beratungshaus Boston Consulting Group schätzt allein für Deutschland einen Markt für Negativemissionstechnologien von 70 Milliarden Euro bis 2050, was etwa 2 Prozent des heutigen Bruttoinlandsprodukts entspricht. Baden-Württemberg muss daher jetzt die Weichen stellen, um am Hochlauf dieser Technologien zu partizipieren.”


Link zum Positionspapier
: https://fdp-landtag-bw.de/wp-content/uploads/2026/03/positionspapier_carbon-management.pdf

Rülke fordert einen grundlegenden Neustart in der baden-württembergischen Windkraftpolitik


Angesichts der jüngsten Windenergie-Ausschreibungen der Bundesnetzagentur und mehrerer Projektstopps in baden-württembergischen Gemeinden erklärt der Spitzenkandidat der FDP für die kommende Landtagswahl und Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Hans-Ulrich Rülke:

„Dass Baden-Württemberg bei den Ausschreibungen der Bundesnetzagentur trotz vieler Projektideen nur vergleichsweise wenige Zuschläge erhält, zeigt: Der Ausbau der Windenergie im windschwächeren Süden steht wirtschaftlich deutlich stärker unter Druck als in Norddeutschland. Windenergie ist in Baden-Württemberg ohne eine massive Ausweitung der Subventionen kaum wirtschaftlich. Gleichzeitig türmen sich über 1.700 Windenergieanlagen in der Planungsphase. Für mich ist klar, dass die meisten dieser ‚Powerpointwindräder’ wegen finanzieller Schwierigkeiten auch wieder in der Schublade verschwinden werden.

Gleichzeitig verdeutlichen die jüngsten Projekteinstellungen in Owingen-Überlingen, Grosselfingen, Ehreskirchen-Münstertal und Bruchsal, dass die Grünen die wirtschaftlichen und finanziellen Risiken vieler Projekte seit Jahren unterschätzt haben. Diese Naivität rächt sich nun”, so Rülke.

Mit Blick auf die ausufernden Kosten für Stromkunden und Steuerzahler müsse daher die Bundesregierung schnellstmöglich das Förderregime der Windkraft überarbeiten. „Es braucht noch in diesem Jahr eine Reform des Referenzertragsmodells und ein Stopp der Überförderung von Schwachwindstandorten. Dazu gehört auch, ungerechtfertigte Subventionen wie die Offshore-Umlage abzuschaffen. Ziel muss sein, wieder zur marktwirtschaftlichen Windkraftpolitik der schwarz-gelben Bundesregierung von 2013 zurückzukehren. Das Geld der Steuerzahler dafür zu verwenden, Windräder extra zu finanzieren, weil sie sich zu wenig drehen, ist weder ökologisch, noch ökonomisch sinnvoll”, betont Rülke.

Der Fraktionsvorsitzende kritisiert darüber hinaus die Landespolitik: „Beim Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg sehen wir eine zunehmende Verlagerung vom Freiland in den Wald. Wir als FDP sehen den forcierten Ausbau im Wald mit Blick auf die Auswirkungen für Natur und Artenvielfalt zunehmend kritisch. Windkraft sollte stets ohne Subventionen errichtet werden und nur dort, wo die nachgewiesene Windhöffigkeit und der Ertrag stimmen.

Die Bilanz der grünen Windkraftpolitik bewertet er abschließend folgendermaßen: „Die einseitige Fokussierung des grün-geführten Energieministeriums auf Windenergie ist krachend gescheitert. Von den versprochenen 1000 Windkraftanlagen konnte der Bestand de facto nur um 62 zusätzliche Anlagen erweitert werden. Ebenso ist die Vergabeoffensive für die Vermarktung von Staatswaldflächen gescheitert – vier Jahre nach Beginn wurde auf den ausgeschriebenen Flächen noch keine Anlage gebaut.”

Für Rülke steht fest: „Wir brauchen für die kommende bürgerliche Landesregierung einen Neustart in der Windkraftpolitik. Die durch dirigistische Bundesvorgaben wie das 1,8-Prozent-Flächenziel bestimmten Vorgaben lehnen wir für unsere Landesflächen entschieden ab. Ebenso ist der politisch forcierte Windkraftausbau der Grünen im Staatswald sofort zu beenden.”

Grüne Ideologie wird bis zur Wahl versteckt und dann hervor geholt


Auch FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke wirft Özdemir einen unredlichen Wahlkampf vor.

Beim für die baden-württembergische Wirtschaft eminent wichtigen Mercosur-Abkommen habe Özdemir behauptet, die Grünen aus Baden-Württemberg seien dafür und in Wirklichkeit habe aber der einzige grüne Europaabgeordnete aus Baden-Württemberg an vorderster Front gegen das Abkommen gekämpft.

Außerdem behaupte Özdemir nun, er sei für eine Verschiebung des Verbrennerverbots. In Wahrheit habe er aber Jahre lang dafür gekämpft, dieses sogar vorzuziehen.

„Cem Özdemir versteckt auf seinen Wahlplakaten, dass er ein Grüner ist, aber am Tag nach der Wahl wird die Maske fallen und der wahre grüne Ideologe kommt dann zum Vorschein!“, so Rülke wörtlich.

 

 

Özdemir entdeckt kurz vor der Wahl die Notwendigkeit von Ordnung und Steuerung in der Migrationspolitik


Die Meldung, dass sich der grüne Spitzenkandidat zur Landtagswahl Cem Özdemir für eine stärkere Steuerung der der Einwanderung ausgesprochen hat, kommentiert der Fraktionsvorsitzende im Landtag und Spitzenkandidat der FDP/DVP, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

„Herr Özdemir entdeckt kurz vor der Wahl die Notwendigkeit von Ordnung und Steuerung in der Migrationspolitik. Das ist bemerkenswert. Denn seit Jahren erleben unsere Kommunen das Gegenteil: zu langsame Verfahren, zu wenig Rückführungen und zu viel politische Rücksichtnahme. Die grüne Migrationspolitik im Land hatte nie `das Ganze im Blick´. Wer Humanität ernst meint, muss auch konsequent handeln. Baden-Württemberg braucht eine Migrationspolitik mit drei klaren Grundsätzen: Schutz für wirklich Schutzbedürftige, schnelle Integration in Arbeit für Fachkräfte und konsequente Rückführung bei fehlendem Bleiberecht. Alles andere untergräbt die Akzeptanz unseres Rechtsstaats.“

 

 

Gestresste Frau wirft Papier im Büro in die Luft

Nachhaltiger Bürokratieabbau in diesem Gesetz und darüber hinaus notwendig


Der Landtag von Baden-Württemberg debattiert heute in einer Sondersitzung das Coronasoforthilfen-Ausgleichsgesetz. Dr. Hans-Ulrich Rülke, Vorsitzender der FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, erklärt dazu:

„Der vorliegende Gesetzesentwurf hat das richtige Ziel, ist aber schlecht umgesetzt. Seine Intention, rund 80.000 überwiegend kleine Mittelständler mit einer Rückzahlung zu unterstützen, ist gut. Damit wird die unrechtmäßige Entziehung von Kapital geheilt.

Doch der Weg der Umsetzung zeigt ein komplettes Versagen der Landesregierung. Vor allem die Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut, aber auch der grüne Finanzminister Bayaz haben die Unternehmen zu lange im Regen stehen lassen. Nun liegt endlich eine Lösung vor. Wie langfristig sie aber die Probleme aus der Welt schaffen wird, ist noch offen.

Denn der vorgeschlagene Weg ist viel zu bürokratisch. Wieso muss jedes Unternehmen erneut alle Daten zu dem ihm zustehenden Geld liefern? Wieso nutzt die Bewilligungsstelle nicht die vorliegenden Informationen und füllt die Anträge selbst aus? Noch dazu wird das aktuelle Verfahren wohl einen Dienstleister benötigen, welcher europaweit ausgeschrieben werden muss. Alleine das wird sechs Monate dauern. Die eigentliche Durchführung wird weitere sechs Monate in Anspruch nehmen. Im Ergebnis wird es Leute geben, die Mitte 2027 noch immer auf ihr Geld warten werden.

Der vorgeschlagene Weg ist auch viel zu teuer. 750 bis 800 Millionen werden an die Unternehmen fließen. 100 Millionen wird die Verwaltung kosten. Nochmal 100 Millionen könnte der Bund an Schadensersatz fordern. Insgesamt scheint eine Summe von 1 Milliarde Euro möglich.

Das dritte Versagen der Landesregierung ist die fehlende Abstimmung mit dem Bund. Wieso hat man – wie vom Parlament gefordert – diesen nicht kontaktiert und die Konsequenzen abgestimmt? Es wurde viel zu lange gewartet, sodass sogar das Parlament die Geduld verloren hat.

Mit seinem Bürokratismus fügt sich das Gesetz daher einmal mehr in das Agieren der grün-schwarzen Landesregierung ein: Es wird viel versprochen, aber wenig gehalten. Es wird über Entlastung und Regelungsvereinfachung geredet, aber nichts umgesetzt. Die Spitze davon ist der grüne Spitzenkandidat Cem Özdemir. Landauf landab verspricht er die Abschaffung von Berichtspflichten und weniger Belastungen für die Wirtschaft. Doch im Plenum hat die grüne Fraktion mehrfach unsere konkreten Vorschläge dazu abgelehnt. Özdemir verspricht, aber seine Partei macht anderes.

Daher werden wir heute einmal mehr die Probe aufs Exempel machen und unsere Vorschläge zur Abstimmung stellen. Nun können Özdemir und die Grünen beweisen, was sie wirklich wollen. Wenn sie es ernst meinen mit dem Bürokratieabbau, stimmen sie unseren beiden Anträgen zu!

Wir selbst werden dem Gesetz am Ende auch zustimmen – aber mit großen Bauchschmerzen. Es ist eine Lösung, aber eine schlechte Lösung. Aber eine schlechte Lösung ist besser als gar keine Lösung.“

Prof. Dr. Erik Schweickert, Sprecher für Mittelstand, Handwerk und Tourismus der FDP/DVP-Fraktion, ergänzt:

„Der vorliegende Gesetzesentwurf ist die Spitze von sechs Jahren Chaos rund um die Coronasoforthilfen. Seit dem Frühjahr 2020 kämpft Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut mit deren Abwicklung. Von einer unklaren Rückmeldungsregelung über die nachteilige Definition des Berechnungszeitraums bis hin zu den nun verlorenen Prozessen vor dem Verwaltungsgerichtshof reiht sich ein Fehler an den anderen. Fehlendes Verständnis für die Bedarfe der Wirtschaft, unklare Kommunikation sowie fehlende vorausschauende Planung kennzeichnen das Handeln der Ministerin. Der heutige Gesetzesentwurf ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Quittung bekommen jetzt Steuerzahler und Unternehmen: 1 Milliarde Kosten und neue Bürokratie, obwohl das Geld rechtswidrig eingefordert wurde. Unsere Unternehmen haben Besseres verdient!

Daher haben wir einen konkreten Änderungsantrag eingebracht: Die Bewilligungsstelle hat die meisten Daten für die Auszahlung bereits vorliegen, damit sollte sie die Anträge vorbereiten und den betroffenen Unternehmen zur Verfügung stellen. Diese prüfen diese und im Regelfall sagen sie einfach ‚Ist korrekt und ich stelle den Antrag‘. Dies wäre ein schnelles und automatisch administrierbares Verfahren. Es würde die Unternehmen entlasten und unnötige Bürokratie vermeiden.

Doch die Landesregierung ist weit weg von Once Only, Digitalisierung und Automatisierung. Das Gesetz sieht ein kompliziertes Antragsverfahren mit neuen Formularen, neuen Datenlieferungen und neuen Vorgängen vor, dabei liegen die allermeisten Daten doch schon vor. Unkomplizierte Lösungen sehen anders aus. Aber lieber komplizierte als gar keine Lösungen. Daher werden wir dem Gesetzesentwurf trotzdem zustimmen.“

Liberale Politik garantiert den Wandel


Die gestrige von BILD veröffentlichte INSA-Umfrage zur Landtagswahl in Baden-Württemberg zeigt: Die FDP zieht voraussichtlich mit 6 Prozent souverän wieder in den Landtag ein. Eine Deutschlandkoalition aus CDU, SPD und FDP ist nach der aktuellen Erhebung nur hauchdünn von einer parlamentarischen Mehrheit entfernt. Während weiterhin reflexhaft über eine Fortsetzung eines grün-schwarzen / schwarz-grünen Bündnisses spekuliert wird, zeigt sich hier, dass es jenseits des Status Quo eine tragfähige, demokratische und wirtschaftlich vernünftige Alternative gibt.

Dazu erklärt der Sprecher der Landtagsfraktion:

„Die aktuelle INSA-Umfrage zeigt klar: Die FDP ist drin – und sie wird gebraucht. Eine Deutschlandkoalition ist in greifbarer Nähe und bietet die Chance auf einen echten bürgerlichen Aufbruch ohne grüne Bevormundung. Wer die Liberalen kleinredet oder ausblendet, verkennt nicht nur die Zahlen, sondern auch den Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger nach einer Politik der Vernunft, der Freiheit und des wirtschaftlichen Sachverstands. Wer die grün-schwarze Regierungszeit wirklich beenden will, muss FDP wählen. Jede Stimme für die Liberalen stärkt die einzige Konstellation, die echten Wandel ermöglicht.“

Verbrennerverbot und Flottenzgrenzwerte zerstören unsere eigenen Stärken und müssen weg


Dr. Hans-Ulrich Rülke, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, äußert sich zu den Beschäftigungszahlen aus der Metall- und Elektroindustrie:

„Die Vorzeigebranche Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg schrumpft weiterhin. Dies ist alarmierend, hinter jedem verlorenen Arbeitsplatz steht ein persönliches Schicksal. Wir brauchen daher dringend eine andere Wirtschaftspolitik: Der Standort BW muss attraktiver werden, dazu müssen die Energie-, Arbeits- und Transportkosten gesenkt werden. Die Bürokratie muss radikal gestutzt und Verwaltungsverfahren enorm beschleunigt werden. Für Expansionen braucht es neue Flächen.

 

Teil der Metall- und Elektroindustrie sind aber auch die Automobilfirmen und ihre Zulieferer. Diese brauchen einen Kurswechsel in der Verkehrspolitik: Das unsägliche Verbrennererbot aus Brüssel muss weg, ebenso gehören die Flottengrenzwerte abgeschafft. Wir dürfen nicht unsere eigene Stärke zerstören, dies kostet schon jetzt zu viele Arbeitsplätze.“

 

 

Partei, die sich nicht eindeutig und umfassend dazu bekennt, hat nichts in Landesregierung verloren


Dr. Hans-Ulrich Rülke, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, kommentiert die Erwartungen der baden-württembergischen Unternehmen zu Exporten:

„Die Exporterwartungen der Wirtschaft bleiben von Unsicherheit geprägt. Dies zeigt, wie wichtig der Freihandel und Exporte ohne Zölle sind. Wir brauchen daher dringend das EU-Mercosur- und das EU-Indien-Freihandelsabkommen. Eine Partei wie die Grünen, die sich nicht eindeutig und umfassend dazu bekennt, hat in der Landesregierung nichts verloren. Daher braucht Baden-Württemberg nach dem 8. März auch dringend eine neue Landesregierung!“

 

„Drug Checking“ kann ein Baustein in einer umfassenden Strategie sein.


In anderen Bundesländern ist es schon lange möglich, mittels „Drug Checking“ Substanzen legal auf ihre tatsächlichen Inhaltsstoffe hin überprüfen zu lassen. Der Bund hat den Weg hierfür 2023 freigemacht, die Umsetzung liegt an den Ländern. In Baden-Württemberg besteht diese Möglichkeit noch nicht, da laut Medienberichten Sozial- und Innenministerium bei der Abstimmung einer entsprechenden Rechtsverordnung nicht vorankommen. Der Vorsitzende der FDP/DVP-Fraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke meint:

 

„Auch in Fragen der Suchtpolitik wird sich Grün-Schwarz nicht einig und blockiert damit wichtige Fortschritte. Jahrelang gab es zum Beispiel ein Gezerre um das Thema Drogenkonsumräume. Nun kommt Grün-Schwarz beim Thema ‚Drug Checking‘ nicht voran, trotz wachsender Risiken durch verunreinigte bzw. falsch deklarierte Substanzen.

 

Dabei würden neben den Drogenkonsumenten auch die Behörden von der Maßnahme profitieren. Es würde klar, welche Drogen im Umlauf sind. Denn auch hier fehlt es immer noch an Monitoring und Warnsystemen. ‚Drug Checking‘ ist kein Allheilmittel, weil nicht jede Probe auf alle gefährlichen Inhaltsstoffe geprüft werden kann, aber es kann ein Baustein in einer umfassenden Strategie sein.

 

Wir brauchen eine faktenbasierte und präventive Drogenpolitik: weniger Kriminalisierung von Konsumierenden, mehr Aufklärung, Schadensminderung und Gesundheitskompetenz. Die Landesregierung hat es bis zum Ende der Legislaturperiode versäumt bei diesem Thema in die Gänge zu kommen.“

 

Grüner Spitzenkandidat versteckt, dass seine Partei das Gegenteil von dem will, was er sagt


Zur aktuellen Debatte im Landtag Baden-Württemberg erklärt der Vorsitzende der FDP/DVP-Fraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

„Cem Özdemir inszeniert sich als bürgerlicher Problemlöser – doch er ist ein Wolf im Schafspelz. Er verbirgt, dass er ein Grüner ist. Seine Partei steht nicht einmal auf den Wahlplakaten und das Grün ist so dunkel, dass man zweimal hinschauen muss, um das Grüne überhaupt zu erkennen. Aber die Bevölkerung hat ein Anrecht darauf zu erfahren, was nach der Wahl wirklich Sache ist, wenn die Plakate abgehängt sind. Was gilt nach der Wahl?

Dafür gibt es viele Beispiele:

Nimmt man etwa die Landes-LKW-Maut: Die Grünen haben sie eingeführt. Im Wahlkampf wird dann so getan, als sei das mit dem Spitzenkandidaten plötzlich ‚nicht zu machen‘. Was gilt nach der Wahl? – Özdemirs Wahlkampf-Ansage oder die Linie der grünen Fraktion und vom Grünen Verkehrsminister Winfried Hermann?

Oder die Migrationspolitik: Es geht um die sichere Drittstaatenregelung – etwas Albanien (Anerkennungsquote bei 0,7 Prozent), Bosnien-Herzegowina (0,18 Prozent), Nordmazedonien (0,2 Prozent), also Länder mit Anerkennungsquoten im 0,-Prozentbereich. Özdemir fordert Abschiebungen, gleichzeitig klagen die Grünen – mit Blick auf den Bund – gegen genau solche Regelungen. Wie bei Mercosur geht aber nur darum, Sand ins Getriebe zu streuen. Harter oder weicher Kurs bei der Migrationspolitik – Was gilt nach der Wahl?

Beim Wildtiermanagement das gleiche Muster: Wolf, Biber und Saatkrähe ins Jagdrecht – beim Bauerntag wird von Özdemir forsch geredet, im Landtag wird aber fünf Jahre von Ministerin Walker und der grünen Fraktion blockiert. Und kurz vor der Wahl soll ein Wolf geopfert werden, die Opfergabe scheitert aber. Das ist kein Kurswechsel, das ist Kulisse. Was gilt nach der Wahl?

Auch beim Mercosur-Abkommen klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander: Öffentlich wird Freihandel gelobt – gleichzeitig überwinden Grüne die Brandmauer und bremsen in Europa gemeinsam mit Rechtsradikalen ein Handelsabkommen aus. Ein Grüner aus Baden-Württemberg unterschreibt den Antrag auf Verzögerung und stimmt sogar gegen die vorzeitige Anwendung. Was gilt nach der Wahl? – pro Freihandel oder grüne Blockadepolitik?

Und bei Palantir (Gotham): Die Grünen im Landtag stimmen in namentlicher Abstimmung dafür, im Wahlprogramm wird von Özdemir dagegen Wahlkampf gemacht. Was gilt nach der Wahl?

Dasselbe bei den Berichts- und Dokumentationspflichten: Özdemir will alle abzuschaffen – gleichzeitig lehnt die grüne Fraktion im Landtag seit Jahren jeden Antrag zur Abschaffung ab. Was gilt nach der Wahl?

Dieser grüne Wahlkampf erinnert an den Rattenfänger von Hameln: Die Leute werden mit süßen Klängen angelockt und verschwinden dann in einem Berg. Der einzige Unterschied zur Sage wird sein, dass die Wähler nach der Wahl nicht hinter einem Berg, sondern hinter der Fichte verschwinden.“

 

Experten diskutieren große Chancen für die Wirtschaft durch ein Formel-1-Rennen in Baden-Württemberg


Am Freitag, 30. Januar 2026, hat die FDP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg in Böblingen eine Veranstaltung „Formel 1 für Baden-Württemberg?“ durchgeführt. Dr. Hans-Ulrich Rülke, Vorsitzender der FDP-Fraktion, hat zusammen mit Bernd Mayländer, Safety-Car-Fahrer der Formel 1, und Norbert Haug, Motorsport-Chef von Mercedes-Benz von 1990 bis 2013, die Chancen und Perspektiven für ein Formel 1 Rennen am Hockenheimring diskutiert.

Dr. Hans-Ulrich Rülke fasst die Haltung der FDP-Fraktion zusammen:

„Wir, die FDP, haben den politischen Willen, uns für die Formel 1 zu engagieren. Wir halten dies nicht für eine Subvention, sondern für eine Investition in die Zukunft der Wirtschaft, Infrastruktur und Region. Dazu sollte sich das Land eindeutig zur Formel 1 bekennen und alle Beteiligten – von der Automobilindustrie über Tourismusakteure bis zu regionalen Vertretern – an einen Tisch bringen. Es kann Netzwerke bilden und sich beim Thema Infrastruktur engagieren. Das Signal, dass Motorsport in Baden-Württemberg willkommen ist, kann dabei eine wichtige Initialzündung sein. Aber es ist nicht nur ein wirtschaftliches Thema – es begeistert auch die Menschen und schafft Emotionen. Es ist auch ein Herzensthema.“

Bernd Mayländer erklärt die wirtschaftlichen Chancen eines deutschen Rennens:

„Das Land Baden-Württemberg und seine Wirtschaft könnten enorm von einem Formel 1-Rennen profitieren. Wir könnten 250.000 Zuschauer am Hockenheimring haben mit vollen Hotels und Restaurants, ausgebuchten Campingplätzen und florierendem Einzelhandel. Es wäre ein Riesenevent für drei oder vier Tage. Und nicht zuletzt bedeutet das hohe Steuereinnahmen. Die Wirkung für die Wirtschaft wäre enorm und der Motorsport kann auch als Schaufenster für die deutsche Automobilindustrie fungieren.“

Norbert Haug betont die Wirkung als Aufbruchsignal einer Rückkehr der Formel 1:

„Ein Formel-1-Rennen in Baden-Württemberg würde auch zeigen: Wir konnten nicht nur früher Formel-1-Rennen erfolgreich veranstalten, wir können das heute erst recht. Ein positives Zeichen, das über die weltweite Verbreitung der Formel 1 registriert werden und so auch durchaus einen Aufbruch in Deutschland signalisieren würde.“

Ein Mitschnitt der gesamten Veranstaltung ist online zu finden: https://www.youtube.com/live/Qbc2JBMIjec

 

Entscheidung des Stuttgarter Verwaltungsgerichts ist richtig.


Zur Meldung, dass das Stuttgarter Verwaltungsgericht entschieden hat, dass der von Umweltministerin Walker zum Abschuss freigegebene Wolf GW2672m, der sogenannte Hornisgrinde-Wolf, vorerst nicht getötet werden darf, meint der Vorsitzende der FDP/DVP-Fraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

 

„Umweltministerin Walkers Plan, den Hornisgrinde-Wolf für Özdemirs Wahlkampf zu opfern, ist aufgeflogen. Es ist gut, dass das Stuttgarter Verwaltungsgerichts dafür gesorgt hat, dass der Wolf GW2672m zumindest vorerst nicht unter die Räder gerät. Wir halten ihn für ungefährlich.

 

Wir unterstützen die Aufnahme des Wolfs ins Jagdgesetz und fordern den schnellen und rechtssicheren Abschuss problematischer Wölfe. Dies ist der Fall, wenn ein Wolf zum Beispiel wiederholt Weidetiere reißt. Mit dem Hornisgrinde-Wolf trifft es das falsche Tier. Er hat in der Vergangenheit weder Weidetiere gerissen, noch versucht, sich aktiv auf Menschen zuzubewegen und in Kontakt zu treten. Umweltministerin Walker hat ihn aus einem einzigen Grund zum Abschuss freigegeben: um Özdemirs PR-Masche im Wahlkampf zu unterstützen.“

 

Wiederbelebung einer Südschiene kann dem Land nur helfen


CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel eine Südschiene für die Vertretung der Interessen ihrer Länder beim Bund gegründet, und zu den Zahlen des Länderfinanzausgleichs erklärt der Vorsitzende der FDP/DVP-Fraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke.:

„Eine bessere Interessenvertretung des Landes gegenüber dem Bund und den anderen Ländern kann nur gut für das Land sein. Das aktuelle System des Länderfinanzausgleichs, welches der aktuelle Ministerpräsident noch ausgehandelt hat, ist erkennbar leistungsfeindlich und bietet für Nehmerländer zu wenig Anreize, aus dieser Rolle herausfinden zu wollen. Auch für die Gestaltung solcher Fragen können wir mehr Vertrauen in eine Deutschlandkoalition setzen, waren doch die Grünen in der Vergangenheit hier offensichtlich keine Hilfe.“

 

Effektives Management von Biber und Saatkrähe ohne grüne Verblendung.


Das Vorhaben der CDU, Biber und Saatkrähe in das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) aufzunehmen, wurde im Dezember 2025 durch das grüne Umweltministerium blockiert, obwohl der Spitzenkandidat der Grünen, Cem Özdemir, dies beim Landesbauerntag 2025 öffentlich zugesagt hatte. Die FDP/DVP-Fraktion unterstützt den Vorstoß der CDU und hat deshalb einen eigenen Gesetzentwurf eingebracht. Anlässlich der Ersten Beratung fordert der Vorsitzende der FDP/DVP-Fraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

 

„Özdemir segelt auch beim Wildtiermanagement unter falscher Flagge. Beim Landesbauerntag hat er scheinheilig behauptet, mit ihm wäre es unproblematisch zu machen, dass Biber und Saatkrähe dem JWMG unterstellt werden. Die Grünen aber haben im Anschluss eine entsprechende Rechtsverordnung des Landwirtschaftsministeriums blockiert. Das zeigt auch, was bei den Grünen das Wort ihres Spitzenkandidaten zählt, nämlich nichts. Wir unterstützen den richtigen und wichtigen Vorstoß der CDU und haben deshalb einen eigenen Gesetzentwurf eingebracht, mit dem Biber und Saatkrähe ins JWMG aufgenommen werden sollen. Die grüne Natur- und Artenschutzromantik müssen wir beenden, sie geht komplett an der Realität vorbei. Wir brauchen in Baden-Württemberg ein faktenbasiertes und effektives Wildtiermanagement ohne ideologische Verblendung.“

 

Der natur- und forstpolitische Sprecher der FDP/DVP-Fraktion, Klaus Hoher ergänzt:

 

„Biber und Saatkrähe haben sich massiv im Land ausgebreitet. Biber überfluten Felder sowie Wälder und richten massive Schäden an kritischer Infrastruktur an. Das gefährdet im schlimmsten Fall Menschenleben. Saatkrähen zerstören Ernten und verkoten Gebäude. Sie sind daher auch ein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung. Die Aufnahme von Biber und Saatkrähe in das JWMG ermöglicht Monitoring, Prävention, Management und rechtssichere Entnahme im Problemfall aus einem Guss. Der bisherige Flickenteppich an willkürlichen Einzelfallentscheidungen für Ausnahmegenehmigungen durch Naturschutzbehörden sowie zig Managementplänen und Verordnungen hingegen ist ineffektiv und geht mit exzessiven Kosten und Bürokratie einher. Nur mit einem angepassten Jagdrecht können wir Biber und Saatkrähe landesweit einheitlich, rechtssicher und im Sinne einer schlanken Verwaltung managen“.

 

Grünen haben unsere Wirtschaftsinteressen gefährdet.


In der Aktuellen Debatte „Schlecht für´s Land – Grüner Irrweg bei Mercosur gefährdet Industriearbeitsplätze“ äußerte sich der Fraktionsvorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, wie folgt:

 

„Wenn man durch baden-württembergische Unternehmen unterschiedlichster Größe kommt, ist der Befund immer ähnlich: Zurückhaltung bei Investitionen, Nachdenken über Produktionsverlagerung. Gerade die Mittelständler sagen uns: Wir sind diesem Standort treu, aber die Politik macht es uns nicht leicht”, so Rülke. „In dieser Situation bietet sich mit Mercosur die Chance, über mehr Freihandel mit dem südamerikanischen Markt etwas für unsere Wirtschaft zu tun. Und dann ziehen die Grünen im Europäischen Parlament zu Felde, um das Ganze zu verhindern.”

Besonders problematisch sei, dass die Grünen dabei gemeinsam mit rechtspopulistischen Parteien wie der AfD gegen das Abkommen gestimmt hätten. „Die Grünen sind sich nicht zu schade, gemeinsame Sache mit Demokratiefeinden zu machen. Sie sollen anderen nie wieder etwas über Brandmauern erzählen.”, kritisierte Rülke.

Der FDP-Fraktionschef wies darauf hin, dass auch der Stuttgarter Europaabgeordnete der Grünen Michael Bloss den verheerenden Entschließungsantrag zur Einholung eines EuGH-Gutachtens selbst unterzeichnet habe – genau jene Strategie, die das Abkommen verzögern sollte. „Der Spitzenkandidat der Grünen, Özdemir, erklärt dann, Baden-Württembergs Grüne hätten damit nichts zu tun. Aber der einzige grüne Abgeordnete aus Baden-Württemberg im Europäischen Parlament hat diesen Antrag persönlich unterschrieben. Das ist die Unwahrheit, die hier von Özdemir verbreitet wurde. So jemand darf in unserem Land keine Verantwortung übernehmen.“

In seiner zweiten Wortmeldung legte Rülke nach: „Gerade in Zeiten, in denen wir in einer neuen sicherheitspolitischen Realität leben und die Notwendigkeit für Mittelmächte besteht, gemeinsam vorzugehen, ist es umso wichtiger, bei Mercosur zusammenzuarbeiten. Wo waren Sie, Herr Ministerpräsident, als dieser Entschließungsantrag im Europäischen Parlament eingereicht wurde? Warum haben Sie da nicht eingegriffen?”

Rülke forderte die Grünen auf, Farbe zu bekennen: „Die demokratische Mitte hat in diesem Parlament in den letzten Jahren immer zusammengestanden, wenn es um Herausforderungen von ganz rechts oder ganz links ging. Aber die demokratische Mitte hat nicht zusammengestanden bei der Abstimmung im Europäischen Parlament. Da haben die Grünen gemeinsam mit Rechtsradikalen Sache gemacht. Ihr Europaabgeordneter war beteiligt. Wenn Sie ehrlich sind, dann müssen Sie auch diesen Herrn kritisieren und die Behauptung zurücknehmen, dass die baden-württembergischen Grünen nichts damit zu tun haben.”

 

Die europapolitische Sprecherin der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Alena Fink-Trauschel fügte hinzu:

 

„Es geht in dieser Debatte um die Grundsatzfrage, ob Baden-Württemberg ein offenes, exportstarkes Industrieland bleibt oder ob wir uns aus ideologischen Gründen schrittweise selbst vom Weltmarkt abkoppeln. Baden-Württemberg lebt vom Export -von Maschinen, Fahrzeugen und Technologien, die hier entwickelt und weltweit gebraucht werden. Deshalb sind neue Handelsabkommen wie Mercosur und das gasten beschlossene Abkommen mit Indien so wichtig. Sie sind große Freihandelsprojekte und echte Wachstumsimpulse für ein Land, das wirtschaftlich unter Druck steht. Wer Mercosur ablehnt, schwächt Europas Handlungsfähigkeit und schadet unserem Wirtschaftsstandort. Das müssen auch Özdemir und seine grünen Parteikollegen endlich einsehen.

 

Jetzt braucht es ein klares Ja zu Mercosur und Indien. Baden-Württemberg darf sich nicht aus ideologischen Gründen vom Welthandel abkoppeln. Freihandel sichert Arbeitsplätze und stärkt unseren Industriestandort.“

 

FDP-Politik wirkt: Zum ersten Mal wird ein Problemwolf legal zum Abschuss freigegeben


Die FDP fordert seit Jahren, Problemwölfe zum Abschuss freizugeben. Zur Meldung, dass Umweltministerin Walker heute eine Ausnahmegenehmigung erteilt hat, um den im Nordschwarzwald ansässigen Wolfsrüden GW2672m durch ein spezialisiertes Jagd-Team legal abschießen zu lassen, weil dieser sich Menschen teilweise bis auf wenige Meter näherte, meint der Vorsitzende der FDP/DVP-Fraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

 

„Unsere Politik wirkt. Einen Tag vor der Beratung unseres Gesetzentwurfs zur Änderung des Jagdrechts in Baden-Württemberg wird nach 180 Jahren zum ersten Mal ein Wolf im Land legal zum Abschuss freigegeben.

 

Dabei hatte sich Umweltministerin Walker noch vor wenigen Wochen gegen eine Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht gestellt und damit den Spitzenkandidaten ihrer eigenen Partei, Cem Özdemir, vorgeführt. Dieser hatte beim Landesbauerntag im November 2025 vollmundig verkündigt, mit ihm könnten Problemwölfe in Baden-Württemberg geschossen werden.

 

Nun, genau einen Tag vor der Beratung unseres Gesetzentwurfs zur Änderung des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes in Baden-Württemberg, gibt Umweltministerin Walker über eine Ausnahmegenehmigung den Wolf zum Abschuss frei. Der Wolf GW2672 wird so als Opferlamm für Özdemirs Wahlkampf in die Geschichte eingehen. Denn natürlich wollen die Grünen nach der Wahl wieder jeden Wolf schützen, egal wie gefährlich er für Mensch und Tier ist. Vielleicht ist deshalb auch der NABU bereit, den einen Wolf für die PR-Masche zu opfern.“

 

Deutsche Grüne verbünden sich in Straßburg mit der AfD zur Mercosur-Verhinderung


Der Vorsitzende der FDP/DVP-Fraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, kommentiert die heutige Abstimmung des Europaparlaments zur EuGH-Prüfung des Mercosur-Deals wie folgt:

„Während Cem Özdemir scheinheilig in Baden-Württemberg den Abschluss des Mercosur-Handelsabkommens feiert, verbünden sich die deutschen Grünen im Europaparlament mit der AfD, um das Abkommen zu verhindern. Die baden-württembergische Wirtschaft kann auf das wichtigste Freihandelsabkommen unserer Zeit nicht verzichten. In Zeiten neuer Zölle und des Zweifels an traditionellen Bündnissen brauchen wir dringend neue Märkte und Absatzkanäle.

Özdemir sollte endlich aufhören, ständig unter falscher Flagge zu segeln. Es ist nicht gerade redlich, den Wählerinnen und Wählern in Baden-Württemberg Zusagen zu machen, die von der eigenen Partei abgelehnt werden.“

 

Mittelstand, Ladenöffnungsgesetz, Coronahilfen und Aufklärung Gas-Skandal Themen bei Klausurtagung


Der Vorsitzende der FDP/DVP-Fraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, berichtete über die Tagungsergebnisse der diesjährigen Winterklausur in Ulm. Die Klausurtagung widmete sich aktuellen politischen Themen.

 

Die Fraktion beschloss bei ihrer Sitzung ein Strategiepapier für eine bessere Energieversorgung in Baden-Württemberg. Dazu sagte der Fraktionsvorsitzende: „Der Beschluss soll den Erhalt der wirtschaftlichen Stärke Baden-Württembergs sichern, die wir in der kommenden, bürgerlichen Landesregierung umsetzen wollen. In Bayern sehen wir einen Verbündeten, um den Bau von Mini-Atomkraftwerken in den 30er-Jahren sowie Kernfusion nach Süddeutschland zu holen. Zudem haben wir Anfang Januar Kontakte zur argentinischen Regierung geknüpft und schlagen vor, die wirtschaftlichen Beziehungen zu vertiefen. Konkret wollen wir dort Gas sowie blauen und grünen Wasserstoff kaufen und den Aufbau der Infrastruktur dafür politisch flankieren. Im Gegenzug erhalten wir hier Wertschöpfung und erhoffen uns gesteigerte Exporte insbesondere von Industriegütern nach Argentinien.“

 

In der Diskussion ist derzeit ein Gesetzentwurf von den Regierungsfraktionen zur Reform der Ladenöffnungsregelungen für vollautomatisierte Kleinläden. Nach Aussage Rülkes ginge diese Reformabsicht der FDP-Fraktion nicht weit genug. Er kündigte an, dass seine Fraktion Änderungsanträge bei der Verabschiedung des Gesetzes einbringen werde. Ziel der Freien Demokraten sei es, ein Ladenöffnungsgesetz mit dem Ziel einer 24/7/365-Lösung für diese Geschäfte zu schaffen, die besonders in der Nahversorgung im ländlichen Raum eine wichtige Funktion wahrnehmen. „Diese Läden sollten uneingeschränkt öffnen dürfen. Die weiteren Verbote und Einschränkungen in den Bereichen Beschickung, Wartung sowie für spezifische Feiertage sind unnötig und gehören weg“, so Rülke.

 

Die Fraktion verabschiedete eine Initiative zur weiteren Verbesserung des Gesetzes zur Förderung des Mittelstandes. Für dieses jahrzehntealte Gesetz wurde ein Reformentwurf durch die Landesregierung eingebracht. Die Freien Demokraten sehen jedoch weitergehenden Änderungsbedarf. Dies betrifft vor allem verbindlicherer Vorschriften im Bereich des Bürokratieabbaus und zum Ausschluss unnötigen „Gold Platings“ bei der Umsetzung europäischer Vorgaben. Weitere Forderungen der FDP betreffen die wirkliche Reduzierung von Vorschriften nach dem One-In-Two-Out-Prinzip und ein Ablaufdatum, mit dem Rechtsvorschriften versehen werden sollen („Sunset-Klausel“). Die Fraktion erhoffe sich nach Aussagen Rülkes dadurch ein Mittelstandsförderungsgesetz, das seinen Namen auch wirklich verdiene.

 

Über drei Monate nach den Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Mannheim zur Rückzahlung der Corona-Soforthilfen lässt die Landesregierung nach wie vor jede Auskunft vermissen, wie sie mit diesen Urteilen umgehen möchte und Gerechtigkeit für rund 90.000 Unternehmen erreicht werden soll. Rülke erklärt: „Diese Verzögerungs- und Hinhaltetaktik der Landesregierung ist unerträglich: Wir fordern daher, dass alle Coronasoforthilfeempfänger etwaige Rückzahlungen erstattet bekommen sollen! Dabei ist egal, ob es sich um die Fallgruppe 1 oder 2 handelt, ob die Unternehmer geklagt haben oder nicht oder ob sie nach Aufforderung oder freiwillig gezahlt haben.“ Es gebe keine Hilfeempfänger unterschiedlicher Klassen und alle müssten gleichbehandelt werden. Rülke weiter: „Wir schlagen dafür eine Billigkeitsleistung vor. So können die Zahlungen schnell und unbürokratische abgewickelt werden, ohne dass weitere zig Millionen an Verwaltungskosten entstehen. Die Konstellation aus Fallgruppe 1 soll dabei auch auf Fallgruppe 2 übernommen werden“, so seine Forderung.

 

Die Fraktion befasste sich mit der in der kommenden Woche stattfindende Sondersitzung des Umweltausschusses. Dabei geht es um das weitgehende Versagen des Umweltministeriums und seiner nachgeordneten Behörden angesichts des anhaltenden Austritts eines höchst klimaschädlichen Gases bei einer Chemiefirma Bad Wimpfen. „Die grüne Umweltministerin vertuschte diesen Vorgang und informierte das Parlament nicht. Dies ist ein Umweltskandal ungeahnten Ausmaßes“, so Rülke und verwies auf den immensen Schaden, der entstanden sei: „Auf den gesamten Zeitraum seit 2020 gerechnet entspricht dies einem CO2-Ausstoß von etwa einem doppelten des jährlichen CO2-Ausstoßes des gesamten deutschen Inlands-Flugverkehrs.“  Er forderte für seine Fraktion eine lückenlose Aufklärung.

 

 

 

Liberale Akzente in der Donaustadt


Am Vorabend ihrer diesjährigen Winterklausur in Ulm führte die FDP-Landtagsfraktion wieder einen Bürgerdialog durch, am Dienstagabend im Panoramarestaurant mit Blick auf die Stadt und den Fluss. Das Format, bei dem Gespräch und der Austausch mit den Landtagsabgeordneten im Mittelpunkt steht, wurde eröffnet vom FDP-Fraktions- und Landesvorsitzenden Dr. Hans- Ulrich Rülke, der als Spitzenkandidat der Freien Demokraten in seiner Rede die wichtigsten Akzente und Anliegen der Liberalen auf den Punkt brachte.

 

Mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl am 8. März betonte Rülke, dass es um die Zukunft des Landes und auch der Liberalen insgesamt ginge. So wies er darauf hin, dass die FDP in Baden-Württemberg traditionell der erfolgreichste Landesverband sei und der Landtag von Baden-Württemberg das einzige Parlament in Deutschland, in dem die Liberalen seit Bestehen ununterbrochen als Fraktion mitwirkten. Als „Mutter aller Wahlen“ sei die bevorstehende Entscheidung für die Liberalen zu verstehen, auf Baden-Württemberg als liberales Stammland komme es an.

 

„Wichtiger als die Interessen einer Partei sind jedoch die Interessen des Landes“, so Rülke. Gerade Baden-Württemberg als starkes Wirtschafts- und Exportland erlebe derzeit eine beispiellose Krise, so seien Stellenverlagerungen und Kündigungswellen in Schlüsselbranchen wie der Automobil- und Zulieferindustrie eine konkrete Bedrohung, von der dann auch weitere Branchen wie der Dienstleistungsbereich unmittelbar betroffen seien. Hier stelle sich die Frage an die Politik: „Wie können wir der Wirtschaft, vor allem den kleinen und mittleren Betrieben helfen?“, so Rülke.

 

Ein großes Feld, in dem die Politik „ins Handeln kommen müsse“ sei zweifelsohne der Bürokratieabbau. Wie Rülke beschreibt, geht ein guter Teil der Arbeitsleistung in den Betrieben für die Bewältigung von Dokumentations- und Berichtspflichten drauf. Schuld daran sei in erster Linie die Regelungswut der europäischen Ebene, so seien alleine in den letzten fünf Jahren mehr als 13.000 zusätzliche Gesetze und Verordnungen entstanden. Das sei auch für die gesamte demokratische Ordnung eine Gefahr, denn viele Regelungen seien unverständlich: „Wenn die Menschen das nicht einsehen, werden sie sich rechtsradikalen Kräften zuwenden“, so Rülkes Warnung. Er fordert für die FDP in einem Akt Demokratischer Notwehr, Berichts- und Dokumentationspflichten für kleine Unternehmen von Seiten der Behörden auszusetzen. „Und im Zweifel würde ich es auf rechtliche Auseinandersetzungen dabei ankommen lassen“, so Rülke und berichtet, dass die Bundeswirtschaftsministerin hier bereits erste solche Maßnahmen eingeleitet hätte. Es könne ja wohl nicht sein, dass Deutschland mit der neuen Rekordverschuldung unter dem Bundeskanzler Merz einerseits massiv gegen die Schuldengrenze der europäischen Maastricht-Richtlinien verstoße und andererseits Angst vor Konsequenzen bei erforderlichen Maßnahmen beim Bürokratieabbau zeige: „Wer auf Maastricht pfeift bei der Frage der Schulden, der kann auf den bürokratischen Unsinn dreimal pfeifen, der aus Brüssel kommt!“

 

In diesem Zusammenhang sieht er auch die FDP-Forderungen nach einer Verwaltungsverschlankung im Land. Mit dem Vorschlag, die Landesverwaltung um zwei Ebenen zu reduzieren und massiv in die Digitalisierung einzusteigen, erhoffen sich die Liberalen eine mittelfristige Personaleinsparung von bis zu 20%. „Wir brauchen eine regelrechte Entschlackung in diesem Bereich, wie brauchen dabei eine Verstärkung der kommunalen Verantwortung und mehr Zutrauen in sinnvolle Entscheidungen, die vor Ort getroffen werden“, so seine Forderung.

 

Einen weiteren Teil seiner Rede widmete er der Transformation im Industriebereich, bei dem insbesondere die Zukunft des Verbrennungsmotors eine wichtige Rolle spiele. Diese bisherigen Maßnahmen freuten vor allem die Wirtschaft in China, die im Bereich der Batterietechnologie nicht nur einen deutlichen Vorsprung, sondern den kompletten Zugriff für entscheidende Rohstoffe für Elektromotoren hat. Rülkes Schluss daraus: „Die Zukunft muss technologieoffen sein, sie ist auch elektrisch, aber daneben eben auch mit erneuerbaren Kraftstoffen, Wasserstoff und Beimischungen. Weg mit dem unseligen Verbrennerverbot auf der ganzen Linie, weg mit Flottengrenzwerten, sonst machen wir unsere Schlüsselindustrie kaputt!“, so Rülkes Forderung.

 

Die Forderungen in der Bildungspolitik als ureigener landespolitischer Zuständigkeit nahmen einen weiteren hervorgehobenen Platz ein. So bezeichnete es Rülke als Ursünden der Landesregierungen unter grüner Führung der letzten 15 Jahre, einseitig auf den akademischen Bildungsweg einerseits und andererseits auf die Abschaffung der Werkrealschule gesetzt zu haben. Mit diesen falschen Weichenstellungen und der Abschaffung des Leistungsprinzips sei das Bildungsniveau an baden-württembergischen Schulen nachweislich in den letzten Jahren auf das Mittelmaß gesunken. Dies sei nach Rülkes Aussage ein weiterer Grund für den Abstieg in der Wirtschaft und beim Wohlstand im deutschen Südwesten. Rülke fordert stattdessen eine Renaissance des Leistungsprinzips: „Junge Menschen wollen leisten, sie freuen sich am Gewinnen und müssen Verlieren lernen“, hebt er hervor. Als zentrale Voraussetzung für den Bildungserfolg nannte er die Sprachfähigkeit, die früh mit Sprachförderung vor der Einschulung beginnen müsse. Der Skandal um nicht besetzte Lehrerstellen, die über Jahre fälschlich in der Landesverwaltung geführt wurden und deren Ausmaß immer größer werde, setze dem grünen Versagen in Bildungspolitik und -verwaltung dann noch die Krone auf.

 

Dies alles seien wichtige Gründe für das politische Ziel, das die FDP bei der Landtagswahl verfolge: „Wir brauchen eine neue, bürgerliche Regierung in Baden-Württemberg. Am liebsten wollen wir das nur mit der CDU und, sollte das nicht reichen, dann auch mit der SPD. Wir wollen Ministerpräsident Kretschmann in den wohlverdienten Ruhestand gehen lassen und seine grüne Fraktion in die wohlverdiente Opposition schicken“.

 

Diese Inhalte griff die Stadträtin und Co-Vorsitzende der Ulmer FDP, Katja Wörz, in ihrem Grußwort auf. Sie hieß die Landtagsfraktion in Ulm nochmals herzlich willkommen und unterstrich, dass gerade eine Stadt mit solch hohen Standards, einer so leistungsfähigen Wirtschafts- und Forschungskraft wie Ulm besonders einen bürgerlichen Aufbruch ohne ideologische Schranken nötig hätte. „Wir brauchen dringend eine starke liberale Stimme, die auch in der Regierung ihren Platz hat“.

 

INFO: Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne Bilder der Veranstaltung zur Verfügung.

 

 

Sondersitzung des Umweltausschusses richtiges Signal


Zur Berichterstattung des SWR, wonach die CDU Landtagsfraktion das Agieren von Umweltministerin Thekla Walker im Zusammenhang mit den deutlich erhöhten Emissionen des klimaschädlichen Gases Schwefelhexafluorid (SF6) einer Chemieanlage im Kreis Heilbronn scharf kritisiert und eine Sondersitzung des Umweltausschusses des Landtags beantragt habe, sagte der Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

„Die Vorwürfe der CDU gegenüber der grünen Umweltministerin Thekla Walker wiegen schwer und verdeutlichen das Klima in der grün-schwarzen Koalition. Es steht der Vorwurf im Raum, die Umweltministerin habe sich monatelang weggeduckt. Bei einem Vorgang wie diesem, bei dem es um massive Überschreitungen von Grenzwerten bei einem hoch klimawirksamen Gas geht, muss eine verantwortliche Ministerin das sofort zur Chefsache machen. Offenbar hatte Walker andere Interessen und Prioritäten. Auch im Landtag gewinnt man regelmäßig den Eindruck, sie nähme ihre Amtsgeschäfte nicht sonderlich ernst. Viel zu oft lässt sie sich im Umweltausschuss von ihrem Staatssekretär vertreten. Man darf nun gespannt sein, ob sie überhaupt persönlich zur anberaumten Sondersitzung erscheint. Es wird mehr als deutlich, dass es auch in der Umweltpolitik des Landes eine Wende braucht. Pflichterfüllung und Verantwortung müssen wieder an erster Stelle stehen.“

 

 

Dr. Hans-Ulrich Rülke

Wortlaut der Rede des Landes- und Fraktionsvorsitzenden sowie Spitzenkandidaten der Freien Demokraten zur Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg: 

Meine Damen und Herren, liebe Gäste, liebe Freunde der Freiheit,

auch von mir zu Beginn dieses Jahres 2026 für Sie, Ihre Freunde, Ihre Familien ein gutes, gesundes und glückliches neues Jahr. Wir können es brauchen, es ist ein herausforderndes Jahr, das nun begonnen hat., sei es in der Außenpolitik mit Blick auf Lateinamerika, mit Blick auf den Nahen Osten, insbesondere mit Blick auf die Ukraine. Möge das Jahr 2026 ein friedliches Jahr werden, in dem hoffentlich endlich dieser Ukraine-Konflikt endet.

Wirtschaftlich ist dieses Jahr 2026 möglicherweise noch herausfordernder. Die Situation in Deutschland insgesamt und in Baden-Württemberg im Besonderen ist schwierig. BDI-Präsident Peter Leibinger hat das auf den Punkt gebracht als er sagte, die Wirtschaft befinde sich im freien Fall. Und in der Tat, wenn wir uns die Rahmendaten anschauen: Die privaten Investitionen sind auf dem Stand von 2015, das Bruttoinlandsprodukt auf dem Stand von 2019, sage und schreibe 68 Prozent der Industrieunternehmen denken über Produktionsverlagerung nach und mehr als 120.000 Industriearbeitsplätze wurden im vergangenen Jahr abgebaut.

Was tut die Bundesregierung? Liebe Daniela Schmitt, Du hast eine Akteurin bereits angesprochen: Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas. Meine Damen und Herren: Wer Bärbel Bas kennenlernt, der weiß, was er an Saskia Esken hatte! Da tritt sie beim Unternehmertag auf und erzählt allen Ernstes, die Sanierung der Rentenkasse koste nichts, das Geld würde ja mit Steuermitteln bezahlt. Und wenn sie dann zu Recht dafür ausgelacht wird, dann zieht sie weiter zum Bundeskongress der Jusos und ruft den Klassenkampf auf gegen die Wirtschaft. Meine Damen und Herren, ich hätte so gehofft, dass die Sozialdemokratie den Klassenkampf überwunden hat. Vielleicht gelingt es nach Bärbel Bas.

Und Friedrich Merz – lieber Tobias Vogt, ich kann Dir das an der Stelle nicht ersparen – der ist als Schuldenbekämpfer in den Bundestagswahlkampf gestartet und hat es in nicht einmal einem Jahr geschafft, in Berlin die Schuldenbremse abzuschaffen und dafür in Brüssel die Gemeinschaftsschulden einzuführen. Meine Damen und Herren, das ist keine Erfolgsgeschichte, das muss man schon sagen. Oder um es mit dem Aphoristiker Wolfgang Reus zu sagen, der wahrscheinlich an Friedrich Merz gedacht hat, als ihm das Wort einfiel: Manchmal ist der Weg kurz von einer tragenden zu einer tragischen Figur.

Kommen wir nach Baden-Württemberg: Hier ist die Situation noch schwieriger. Wir haben eine doppelt so hohe Schrumpfung des Wirtschaftswachstums als im Bundesdurchschnitt. Wir haben sage und schreibe ein Minus von 2,0 Prozent im verarbeitenden Gewerbe. Wir haben Transformationsprobleme, Herr von Klaeden, bei unserer Schlüsselindustrie. Und insofern ist es schon notwendig, in zwei wesentlichen ökonomischen Bereichen anzusetzen:

Über das eine haben wir gestern intensiv diskutiert, Alejandro Cacace. Das ist das Thema Bürokratieabbau, das ist Thema Deregulierung. Aber für uns ist auch sehr wichtig, dass wir zu vernünftigen Lösungen kommen bei unserer Schlüsselindustrie, beim Thema Automobil und Zulieferung. In dieser Situation, meine Damen und Herren, beginnt in Baden-Württemberg ein etwas seltsamer Wahlkampf. Vor kurzem las ich in einem großen deutschen Magazin im November folgende Geschichte, ich zitiere: Ein 57 Jahre alter Pfleger aus der Gemeinde Borgo in der Lombardei meldete drei Jahre lang nicht, dass seine Mutter verstorben sei, um die Rente weiterhin zu kassieren. Nach drei Jahren wurde die Mutter aber gebeten, den Personalausweis zu verlängern. Der Pfleger sprach auf dem Rathaus vor, angetan mit Perücke, Make-up und Kleid. Allerdings nahmen ihm die Rathausmitarbeiter die Rolle seiner Mutter nicht ganz ab, weil er das Problem hatte, dass aus dem Dekolleté das Brusthaar quoll. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Meine Damen und Herren, warum erinnert mich das bloß an den Landtagswahlkampf der Grünen? Da wird ein falscher Anschein erweckt und so getan, als träte Winfried Kretschmann wieder an. Und vor allem wird sich mit fremden Federn geschmückt, meine Damen und Herren. Apropos fremde Federn: Kennen Sie die berühmte Fabel des Aesop mit den falschen Federn? Ich werde gleich darauf zurückkommen.

Cem Özdemir trat kürzlich beim Landesbauerntag auf und erklärte, er sei bereit, Wolf, Biber und Saatkrähe ins Jagdrecht aufzunehmen, damit man sie besser bejagen könne. Genau das haben die Grünen im Landtag von Baden-Württemberg und in der Landesregierung fünf Jahre lang verhindert. Die Saatkrähe, meine Damen und Herren, auch die Krähe des Aesop, ist kein besonders schöner Vogel. Die Firma Steiff hat noch das Beste draus gemacht. Die Krähe eignet sich nicht als Königin der Vögel, in der Fabel des Aesop will sie es aber werden. Sie hat eine gewisse Vorstellung, dass ihre Chancen dafür eher bescheiden sind. Deshalb schmückt sie sich mit fremden Federn, so wie Cem Özdemir mit der Feder des Winfried Kretschmann oder mit der Feder des Jagdrechts. Oder bei der Industrie- und Handelskammer in Stuttgart hat besagter Cem Özdemir erklärt, er wolle keine Lkw-Maut auf Landstraßen. Genau dafür kämpft unser „Freund“, der grüne Verkehrsminister Winfried Hermann aber seit Jahren in der Koalition und die Grünen im Landtag, also auch mit dieser falschen Feder schmückt er sich. Ins Wahlprogramm der Grünen schreibt Özdemir hinein, man wolle die Software Gotham von Palantir nicht. In namentlicher Abstimmung im Landtag von Baden-Württemberg hat die grüne Fraktion aber dieses beschlossen. Und er erklärt neuerdings auch, er sei für Flexibilität beim Verbrenner-Aus, auf ein Jahr mehr oder weniger komme es nicht an. Die Grünen in Stuttgart und in Brüssel reden aber gegenteilig. Meine Damen und Herren, wie geht die Fabel des Aesop aus? Die Krähe wird durchschaut, die anderen Vögel reißen ihr die falschen Federn vom Leib. Es bleibt der alte hässliche Vogel und sie wird nicht Königin, weder bei Aesop noch in Baden-Württemberg. Um es mit dem Aphoristiker Manfred Hinrich zu sagen: Wer eine Orgel sein will und wird als Pfeife enden.

Was aber ist konkret zu tun in Baden-Württemberg, um die Arbeitsplätze für die Menschen zu erhalten? Wir müssen hier wirksam das Thema Verbrenner angehen. Und mein Eindruck ist der, dass in Brüssel – die Kollegen aus dem Europäischen Parlament, Andreas Glück, sitzen ja hier vorne – Friedrich Merz und Manfred Weber über den Tisch gezogen worden sind. Das, was da beschlossen wurde in Brüssel, mit einer 90-Prozent-Regelung, mit einem Bürokratie-Monstrum und vor allem auch mit sachfremden Gegenrechnungen mit grünem Stahl macht das Ganze nicht besser, sondern schlechter. Ich glaube nicht, dass wir auf diese Art und Weise weiterkommen. Ich glaube, wir brauchen Ehrlichkeit bei diesem Thema. Ich höre im Landtag von Baden-Württemberg immer, der Markt habe entschieden, die Zukunft sei elektrisch. Wo hat der Markt das entschieden? Wir haben aktuell auf den baden-württembergischen Straßen gerade mal 3,8 Prozent rein elektrische Fahrzeuge. Ich höre immer, der Leitmarkt der Zukunft, das sei China, in China sei alles elektrisch und deshalb müssten wir auch völlig elektrisch werden. Die Realität ist aber die, das lässt sich nachlesen: Aus der Volksrepublik China wurden im Jahr 2024 6 Millionen PKWs exportiert und fast 80 Prozent davon sind Verbrenner. So sieht die Realität aus. Da werden doch die Leute hinter das Licht geführt, meine Damen und Herren, das muss man mal deutlich sagen!

Die Zukunft des Automobils, ja, sie wird auch elektrisch. Aber die Zukunft des Automobils, das sind auch erneuerbare Kraftstoffe. Das sind synthetische Kraftstoffe, das ist Wasserstoff. Der Liberale weiß nicht, was die Zukunft bringt und vertritt nicht solche Thesen, sondern für den Liberalen ist klar: Die Zukunft des Automobils und in vielen anderen Bereichen ist technologieoffen, meine Damen und Herren, darum muss es gehen!

Und das zweite große Thema, lieber Alejandro Cacace, das ist das Thema des Bürokratieabbaus. Afuera! Ja genau, und zwar eine ganze Menge Afuera! Ich erzählte Ihnen im vergangenen Jahr, manche mögen sich erinnern, die Geschichte von der Hermann-Hesse-Bahn, die das Ziel hat, den Nordschwarzwald mit der Metropolregion Stuttgart zu verbinden. Ein wichtiges Mobilitätsthema, ein wichtiges ökonomisches Thema, auch eine wichtige ökologische Aufgabe. Und Sie erinnern sich vielleicht daran: Die Hermann-Hesse-Bahn sollte 2018 fahren. Sie fährt heute immer noch nicht und das liegt an der Fledermaus. Der Eisenbahntunnel soll nun nicht nur von den Zügen, sondern auch von der Fledermaus genutzt werden. Deshalb ist ein innerer Tunnel für die Züge und ein äußerer Tunnel für die Fledermaus vorgesehen. Wer sich fragt: Woher weiß die Fledermaus, in welchen Tunnel sie muss? Dem kann ich sagen: Da ist vorgesorgt. Ein akustisches Signal soll die Fledermaus in den äußeren Tunnel hinein vergrämen. Jetzt gibt es aber möglicherweise schwerhörige Fledermäuse oder welche, die begriffsstutzig sind. Und deshalb wird mittlerweile das akustische Signal auch durch ein optisches Signal ergänzt. Die Hermann-Hesse-Bahn kostet inzwischen 180 Millionen, davon 80 Millionen für die Fledermaus. Das, meine Damen und Herren, ist Verkehrspolitik im real existierenden Grünismus in Baden-Württemberg. Und deshalb müssen die weg aus der Landesregierung. Afuera, nicht nur Fledermaus, sondern auch Grüne!

Machen wir weiter mit Afuera: Ich kann es den Kollegen aus dem Europäischen Parlament nicht ersparen: Sie wollten es anders, aber sie konnten es nicht verhindern: In fünf Jahren 13.000 Gesetze und Verordnungen. Da anzufangen, meine Damen und Herren, ist schwierig. Weg mit den wirtschaftsfeindlichen Verordnungen! Vor allem brauchen wir im Land Baden-Württemberg – ich bin froh, dass wir das auf unserem Parteitag beschlossen haben – das Prinzip der demokratischen Notwehr. Diese unsinnigen Berichts- und Dokumentationspflichten gerade für den Mittelstand, gerade für das Handwerk, das muss einfach weg. Wir wollen das Statistische Landesamt anweisen, diesen Unsinn einfach nicht mehr abzufragen, liebe Freunde!

Ich gebe zu, da kann es rechtliche Auseinandersetzungen geben. Die Landes-Wirtschaftsministerin hat mir auch in der Stuttgarter Zeitung vorgeworfen, da sei der Aufruf zum Rechtsbruch. Aber Gott sei Dank, meine Damen und Herren, gibt es auch noch die Bundes-Wirtschaftsministerin. Und diese, meine Damen und Damen, hat folgende Anweisungen zum 01.10.2025 erteilt, ich zitiere: „Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle wird bei der Anwendung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes die Prüfung der Unternehmensberichte ab sofort einstellen.“ Richtig so! Das ist Bürokratieabbau! Da brauchen wir mehr davon!

Wir brauchen im Land Baden-Württemberg eine Verwaltungsreform. Wir brauchen nicht fünf Ebenen staatlichen Handelns, drei Eben sind genug. Wir brauchen die Landesebene, wir brauchen vor allem eine starke kommunale Ebene und wir brauchen eine Mittel-Ebene. Das lässt uns die Chance, rund 20 Prozent der Verwaltungsbeamten abzubauen. Wir wollen die nicht entlassen, das können wir nicht, es ist ein Projekt von zehn Jahren. In dieser Zeit kann der normale demografische Wandel dafür sorgen und das wollen wir. Wir können dann auch konsequent digitalisieren. Es ist doch ein Unfug, dass in baden-württembergischen Ministerien immer noch 1.400 Faxgeräte stehen. Und es ist ein Unsinn, dass man zum Landratsamt immer noch fahren muss, wenn es um den Führerschein geht. Digitalisierung tut Not. Und vor allem tut Not, das Subsidiaritätsprinzip endlich mal vernünftig anzuwenden: Die Kommunen können diese Dinge selber entscheiden. sie brauchen keinen Vormund, der ihnen erlaubt oder verbietet, ein Gewerbegebiet auszuweisen. Schon gar nicht brauchen die Kommunen einen Regionalverband, der ihnen vorschreibt, wie viel Quadratmeter der Supermarkt zu haben hat. Das brauchen wir nicht. Da brauchen wir Subsidiarität, meine Damen und Herren!

In diesem Sinn haben wir vorgeschlagen, die Größe des Landtags von Baden-Württemberg zu begrenzen. Ursprünglich waren mal 120 Abgeordnete vorgesehen, jetzt haben wir 154. Wir als FDP haben davor gewarnt, es könnten nach der Wahlrechtsreform, die jetzt in Kraft tritt, über 200 werden. Das wollte keiner hören. Alle haben erklärt, die FDP übertreibe, warten wir es doch mal ab. Aber die Realität ist: Die Landtagsverwaltung sucht schon verzweifelt nach Orten, wo die künftigen Abgeordneten und ihre Mitarbeiter hingesetzt werden. Die rechnen also schon damit, dass es so ausgeht. Meine Damen und Herren, ich glaube, in der baden-württembergischen Landespolitik ist nur die FDP wirklich glaubwürdig.

Neben der Transformation und dem Thema Bürokratieabbau sind wir aber natürlich auch herausgefordert auf dem wesentlichsten Feld der Landespolitik, nämlich der Bildungspolitik. Wenn jemand fragt, wo die größten Versäumnisse und Fehlentwicklungen in 15 Jahren grün geführter Landesregierung sind, dann kommen wir sehr eindeutig zum Thema Bildung, meine Damen und Herren. Winfried Kretschmann hat zu Beginn seiner Amtszeit den schweizerischen Bildungs-Scharlatan Peter Fratton ins Land gelotst. Der hat damals seine „Vier pädagogischen Urbitten“ formuliert. Ich trage Sie ihnen vor, das ist ernst gemeint: Die erste Urbitte: Bringe mir nichts bei. Die zweite: Erziehe mich nicht. Die dritte: Erkläre mir nichts. Die vierte: Motiviere mich nicht. Das sind die „Vier pädagogischen Urbitten“. Genau das hat die Bildungspolitik in Baden-Württemberg in den letzten 15 Jahren umgesetzt. Das ist der Grund, dass es so steil bergab ging mit der Bildung in diesem Land.

Sie haben es im Rest der Republik vernommen: Diese Landesregierung hat im vergangenen Sommer festgestellt, da seien 1.440 Lehrerstellen, die eigentlich besetzt sein müssten, aber gar nicht besetzt sind. Die grüne Kultusministerin hat nicht gemerkt, dass sie nicht besetzt sind, der grüne Finanzminister hat nicht bemerkt, dass er sie nicht bezahlt, obwohl sie im Haushaltsplan stehen. Dann hat man gesagt: Da müssen wir mal gucken, woher das Problem kommt, vielleicht kommt es ja noch aus der schwarz-gelben Regierungszeit. Dann hat man aber festgestellt: Vor 2015 haben wir keine Daten, es ist also wahrscheinlich um das Jahr 2015 herum entstanden und es waren am Ende nicht 1.440, sondern 2.500 Lehrerstellen. Das ist doch ein Skandal, meine Damen und Herren, die können es nicht, auch administrativ! Die müssen weg aus dieser Landesregierung, liebe Freunde!

Deshalb braucht dieses Land einen Bildungsaufbruch. Wir brauchen ein Zurück zum Leistungsprinzip. Junge Menschen wollen etwas leisten. Junge Leute wollen an das Leistungsprinzip in unserer Gesellschaft, das Wohlstand schafft, herangeführt werden. Wir brauchen wieder eine bessere Gliederung des Schulsystems. Nicht die eine Schule für alle, sondern für jedes Kind die richtige Schule. Deshalb brauchen wir auch wieder die verbindliche Grundschulempfehlung, nicht nur für die Gymnasien. Wir brauchen ein starkes Gymnasium für die künftigen Akademiker und Facharbeiter. Wir brauchen eine starke Realschule für die berufliche Bildung und die duale Ausbildung. Das ist ein Erfolgsrezept, um das beneidet uns die Welt und die Grünen wollen das abschaffen. Das ist doch ein Skandal! Es ist ein Fehler, die Werkrealschule abgeschafft zu haben, die wollen wir wieder einführen, die brauchen wir nämlich für die praktisch Begabten, meine Damen und Herren.

Baden-Württemberg braucht einen bürgerlichen Aufbruch, eine bürgerliche Regierung! Wir müssen den Weg gehen vom Sozialstaat zum Bildungsstaat. Wir müssen nicht die „ökonomischen Hospize“ finanzieren, sondern die „ökonomischen Geburtsstationen“. Wir wollen vom Bürgergeld zum BAföG und zur Meisterprämie. Das ist der bürgerliche Aufbruch, den wir in Baden-Württemberg wollen! Dazu bedarf es einer bürgerlichen Regierung ohne die Grünen.

Die wollen nicht alle in diesem Land: Ende des vergangenen Jahres hat die IG Metall zu einer Spitzenkandidatenrunde eingeladen. Eingeladen waren aber nur die Spitzenkandidaten von CDU, Grünen und SPD. Auf die Frage, warum der Spitzenkandidat der FDP nicht eingeladen sei, war die Antwort der IG Metall: Wir laden nur Parteien ein, die bei der Regierungsbildung auch eine Rolle spielen. Meine Damen und Herren, Gott sei Dank entscheidet über diese Frage der Wähler in Baden-Württemberg und nicht Betonköpfe von der IG Metall!

Wir wollen die Grünen zwar aus dieser Landesregierung verdrängen, meine Damen und Herren, aber die Grünen sind eine demokratische Partei. Die AfD hingegen ist es nicht. Das ist eine Partei, in der Bundestagsabgeordnete offensichtlich schon so weit sind, dass sie im Deutschen Bundestag den Hitlergruß zeigen. Die AfD will austreten aus EU und NATO. Sie macht unhaltbare Versprechen wie ein Rentenniveau von 70 Prozent. Sie nennen sich „Alternative Demokraten“. Wir wissen, was „Alternative Fakten“ sind. Dann wissen wir auch, was „Alternative Demokraten“ sind. Und der Spitzenkandidat der AfD im Land ist ein Studienabbrecher, der nach Angaben des russischen Geheimdienstes unter der Kontrolle Moskaus steht. Meine Damen und Herren, dieses Land Baden-Württemberg braucht einen Ministerpräsidenten, der von der Verfassung und vom Parlament kontrolliert wird und nicht von Putin und dem KGB!

Die Wahl am 8. März ist eine wichtige Wahl für unser Land Baden-Württemberg und für seine Menschen. Deshalb wollen wir die nächsten acht Wochen für den Wahlerfolg kämpfen. Aber es geht um mehr, meine Damen und Herren: Es geht um die Idee der Freiheit, um die Zukunft des Liberalismus. Es geht um den Liberalismus im deutschen Parlamentarismus. Deshalb ein Appell, mit dem ich am heutigen Tag enden möchte:

Es geht in den nächsten acht Wochen um die Idee der Freiheit. Die wollen wir mit Ihnen gemeinsam erkämpfen. Steh auf, wenn du ein Liberaler bist, und kämpfe mit uns, gemeinsam für das Ideal der Freiheit!

Herzlichen Dank.

Symbolpolitik, kleinteilige Vorgaben und überambitionierte Sonderziele helfen weder dem Klima noch dem Industriestandort Baden-Württemberg, schaden ihm aber leicht,

Zur Forderung der baden-württembergischen Wirtschaft nach einer ehrlichen Bilanz der bisherigen Klimaschutzmaßnahmen im Land erklärt der Vorsitzende der FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

„Die Industrie spricht aus, was viele Unternehmen im Land seit Langem umtreibt: Klimaschutz gelingt nur mit einer starken Wirtschaft, nicht gegen sie. Wenn selbst der Klima-Sachverständigenrat feststellt, dass Baden-Württemberg seine Klimaziele klar zu verfehlen droht, dann ist das ein unübersehbares Signal für eine notwendige und gebotene Generalrevision der bisherigen Klimapolitik im Land.

Es ist richtig und überfällig, alle Klimaschutzmaßnahmen des Landes systematisch auf ihre Wirksamkeit, Kosten und wirtschaftlichen Nebenwirkungen zu überprüfen. Das unrealistische schwarz-grüne Ziel der Klimaneutralität 2040 muss dringend weg!

Symbolpolitik, kleinteilige Vorgaben und überambitionierte Sonderziele helfen weder dem Klima noch dem Industriestandort Baden-Württemberg, schaden ihm aber leicht. Wir brauchen nun eine landespolitische Kehrtwende: Klimaschutz braucht Innovation, Investitionen und Vertrauen in die Wirtschaft und kein Klein-Klein, keine Überregulierung und keine Alleingänge zulasten von Arbeitsplätzen und Wohlstand.“