Liberalen geht es darum, im Straßenverkehr Gefahren abzuwehren und nicht primär um die Abzocke des Autofahrers – Zu Meldungen, wonach sich Verkehrsminister Hermann gegen eine Aufhebung des Verbots für Bitzerwarner ausspricht, sagten der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke und der verkehrspolitische Sprecher Jochen Haußmann:

„Es ist typisch grün, dass man auf keine Möglichkeit verzichten will, den Bürger zu schröpfen. Liberalen geht es darum, Gefahren abzuwehren und nicht primär um die Abzocke des Autofahrers.”

Kein guter Auftakt für wirklich dauerhaften Schuldenabbau – Sitzmann und Schmiedels Ankündigungen haben mit struktureller Konsolidierung des Doppelhaushalts nichts zu tun – In ihren Etatberatungen kamen die Fraktionen von Grünen und SPD nach den Worten des Vorsitzenden der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, zu einem „jämmerlichen Ergebnis“. Denn die Entnahme aus den kommunalen Finanzmassen und die Einstellung von Steuermehreinnahmen sind nur kurzfristiger Natur und haben mit einer strukturellen Konsolidierung des Doppelhaushalts 2013/2014 nichts zu tun. „Das ist kein guter Auftakt für einen wirklich dauerhaften Schuldenabbau“, so Rülke wörtlich. „Dass Grün-Rot in den Gesprächen mit den Vertretern des öffentlichen Dienstes keinen Schritt weiterkam, ist weiter ein schlechtes Zeichen für eine durchaus wünschenswerte Vereinbarung zwischen Regierung und dem öffentlichen Dienst“, so Rülke.

FDP-Landtagsfraktion teilt Kritik des Landessportverbandes an Kultusministerin – Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Dr. Hans-Ulrich Rülke und der sportpolitische Sprecher Dr. Timm Kern unterstützen die Kritik des Landessportverbandes an Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer. Bei einer Veranstaltung im Stuttgarter Landtag zu Dialog und Bildungspartnerschaft zwischen Sport und Politik hatte der LSV-Präsident Dieter Schmidt-Volkmar gerügt, dass es bislang keine substanziellen Gespräche zwischen der grün-roten Landesregierung und dem LSV gegeben habe. Zu Zeiten tiefgreifender Umwälzungen im Bildungswesen ist dieser Dialog aus Sicht der FDP-Fraktion unumgänglich. Einmal mehr werde deutlich, dass das ideologische Projekt der Gemeinschaftsschule alle anderen Bildungsträger im Lande kannibalisiere. Für die FDP-Landtagsfraktion sei der Sport einer der wichtigsten Partner in der Bildungspolitik überhaupt. Über die Dialogverweigerung der Ministerin könne man nur den Kopf schütteln, so Rülke und Kern.

Es wird deutlich, dass Kretschmann und Schmid die Bürger hinters Licht führen – Zu Meldungen, dass die grün-rote Landesregierung trotz Sparzwängen und neuer Milliardenschulden im Haushalt 2013/2014 zusätzliche 200 Millionen Euro ausgeben will, sagte der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

„Die Schuldenpolitik der Landesregierung geht weiter, Grün-Rot kann einfach nicht sparen. Es wird deutlich, Kretschmann und Schmid führen die Bürger hinters Licht. Sie begründen ihre Schuldenpolitik, indem sie von strukturellen Defiziten und Hinterlassenschaften der alten Landesregierung faseln. Wer drei Milliarden Euro neue Schulden macht, der braucht nicht zu behaupten, er spare an anderer Stelle ein, wenn er neue Ausgaben verkündet. Das ist Augenwischerei. Alle Volksbeglückungsmaßnahmen dieser Landesregierung steigern die Neuverschuldung und stürzen das Land immer tiefer in den Schuldensumpf.“

Die Fraktionsvorsitzenden Dr. Hans-Ulrich Rülke und Peter Hauk gehen davon aus, dass eine Verständigung der Fraktionen im Landtag möglich erscheint – „Nach dem heutigen fraktionsübergreifenden Dialog zur Verankerung einer Schuldenbremse in der Landesverfassung gehen wir davon aus, dass eine Verständigung aller Fraktionen im Landtag möglich erscheint“, sagten die Fraktionsvorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk MdL, und der Vorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL, am Freitag (14. September) in Stuttgart.

Über den Inhalt der Verhandlungen sei Vertraulichkeit vereinbart worden, von daher könne über den Verlauf der Gespräche nicht im Detail berichtet werden.„Wir sind übereingekommen, dass auf Arbeitsebene weitere Gemeinsamkeiten, aber auch strittige Punkte weiter erörtert werden sollen. Die Verhandlungen auf politischer Ebene sollen alsbald fortgesetzt werden. Die Gesprächsatmosphäre war sehr konstruktiv, so dass wir davon ausgehen, dass parallel zur beginnenden Haushaltsberatung die Gespräche weiter fortgesetzt werden können“, betonten Hauk und Rülke.

Kritik an grün-roter Behauptung, die Unterrichtsversorgung sei gesichert – Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Timm Kern, sagte zu den von Grün-Rot geplanten Stellenstreichungen im Lehrerbereich:”Es ist wohl das schlechte Gewissen, das Grüne und SDP gebetsmühlenartig betonen lässt, trotz ihres massiven Lehrerstellen-Streichens sei die Unterrichtsversorgung gesichert. Denn dass mit erheblich weniger Lehrern gleich viel Unterricht erteilt wird wie zuvor, ist eine offensichtliche Fehlkalkulation.

Es ist zwar lobenswert, dass die Kultusministerin landesweit den Unterrichtsausfall erheben lässt, wird aber das Gegenteil des von ihr erhofften Resultats an den Tag bringen. Denn die Schulen Baden-Württembergs müssen zumeist mit sehr knapp bemessenen Ressourcen haushalten und kämpfen nicht selten mit Personalmangel. Der gleichzeitig von Grün-Rot forcierte kostspielige Ausbau der Gemeinschaftsschulen wird die Situation weiter verschärfen und zu Lasten der Qualität gehen. Dies betrifft vor allem die Schularten, für die das Kultusministerium nicht einen eigenen Werbefilm hat drehen lassen, nämlich alle außer der Gemeinschaftsschule.”

Nach Reduzierung der Klagesumme muss Grün-Rot eine weitere Schlappe hinnehmen – Nach einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten muss die grün-rote Landesregierung in Bezug auf die ICC-Schiedsgerichtsklage nach der Reduzierung der Klagesumme bereits eine weitere Schlappe hinnehmen.

Offensichtlich zeigen sich deutliche Mängel in der Begründung für die Klage. Nun muss die grün-rote Landesregierung innerhalb von drei Monaten ihre Hausaufgaben machen und sich eine schlüssige Begründung aus den Fingern saugen.Weiter sagte Andreas Glück, FDP-Obmann im EnBW-Untersuchungsausschuss: „Dies ist eine Aktion, die an Peinlichkeit kaum zu überbieten ist. Nicht etwa das laufende Regierungshandeln, sondern vielmehr das Fehlen von Argumenten hinderte offensichtlich die Landesregierung, uns die Klageschrift auszuhändigen.“

– Zum wachsenden Widerstand in der SPD gegen das von Innenminister Gall favorisierte Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen sagten der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke und der innenpolitische Sprecher Prof. Dr. Ulrich Goll:

„Wir begrüßen die Einsicht der SPD, dass es sich um eine rein populistische Forderung handelt, die in der Praxis nicht wirklich weiterhilft und höchstens die Falschen trifft.“

Waffenmissbrauch lässt sich nicht allein durch Waffenrecht bekämpfen – Zur Forderung von Sozialministerin Altpeter (SPD), das Waffenrecht weiter zu verschärfen, sagten der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, und der innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Prof. Dr. Ulrich Goll:

„Wir widersprechen dieser Forderung der Sozialministerin. Gebetsmühlenartige Rufe nach weiteren Verschärfungen des Waffenrechts führen nicht weiter. Waffenmissbrauch lässt sich nicht allein durch ein noch strengeres Waffenrecht bekämpfen. Die FDP-Landtagsfraktion wehrt sich gegen den dauernden Generalverdacht gegenüber den Sportschützen und Jägern.“

Es zeigt sich einmal mehr, dass die Grünen die Marktwirtschaft nicht verstanden haben – Zur Reaktion von Verbraucherminister Bonde auf den Vorschlag des Steuerzahlerbundes, landeseigene Unternehmen zu verkaufen, sagte der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

„So wie Minister Bonde argumentiert, fühlt man sich in die Zeiten des Merkantilismus zurückversetzt. Es kann nicht die Aufgabe des Staates sein, Unternehmen zu betreiben, um Gewinne zu erwirtschaften. Hier zeigt sich einmal mehr, dass die Grünen die Marktwirtschaft nicht verstanden haben.“

Grün-Rot gräbt bisher gut gepflegten Bildungsgarten um, ohne Beteiligte vor Ort einzubeziehen – Zur Kritik der CDU-Landtagsfraktion an der Bildungspolitik der grün-roten Landesregierung sagten der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, und der bildungspolitische Sprecher Dr. Timm Kern:

„Die Kritik der CDU findet unsere Zustimmung. Grün-Rot gräbt mit der Einführung der Gemeinschaftsschule und der überstürzten Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung den bisher gut gepflegten Garten des Bildungswesens um, ohne die Beteiligten vor Ort einzubeziehen. Statt von einer von Grün-Rot vollmundig angekündigten neuen Bildungskultur ist der Beginn des neuen Schuljahrs jetzt von Plan- und Konzeptlosigkeit geprägt, mit der Folge, dass Lehrer und Eltern verunsichert sind. Es ist eine reine Feigenblattaktion, wenn erst die Reformen durchgesetzt werden und dann der Regierung vielleicht noch einfällt, dass die Kommunen und die am Schulleben Beteiligten zu fragen wären.“

Konzentration auf das Wesentliche: Unterrichtsversorgung sichern und Qualität des Bildungsangebots verbessern – Zur Pressekonferenz des Kultusministeriums zum Unterrichtsbeginn nach den Sommerferien sagte der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Timm Kern:

„Der Ministerialdirektorin im Kultusministerium ist offenbar entgangen, dass ihre grün-rote Regierung im kommenden Jahr beginnen will, rund 11 600 Lehrerstellen zu streichen. Damit sind alle guten Absichten, die Unterrichtsversorgung zu verbessern, Makulatur. Grüne und SPD müssen endlich öffentlich einräumen, dass es nicht gelingen wird, gleichzeitig Lehrer einzusparen, teure Lieblingsprojekte wie die Gemeinschaftsschule zu finanzieren und die Qualität der Bildung zu verbessern. Die Koalitionspartner täten gut daran, sich mit den knappen Mitteln im Bildungsbereich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Die Sicherung der Unterrichtsversorgung und der Qualität des Bildungsangebots.“

Statt missionarischem Eifer gegen Gigaliner-Feldversuch Probleme im Straßenbau angehen – Zu der Meldung, wonach das Land zusammen mit Schleswig-Holstein Verfassungsklage gegen den Feldversuch mit so genannten Gigalinern erhoben habe, sagte der verkehrspolitische Sprecher Jochen Haußmann:

„Die Klage des Landes ist ein weiterer Mosaikstein, der das schillernde Bild von Mi-nister Hermann gegen den Straßenverkehr vervollständigt. Wer mit solchem missio-narischem Eifer gegen einen Feldversuch vorgeht, der zeigt, dass ihm Symbole wichtiger sind als wissenschaftliche Evaluation. Denn ansonsten hätte man gelassen die Ergebnisse des Feldversuchs abwarten können und dann mit kühlem Kopf entschieden. So werden aber Steuergelder für Gutachten ausgegeben, die man sinnvoller verwenden könnte, statt gegen Versuche vorzugehen. Minister Hermann soll sich lieber um die Herausforderungen der Verkehrsinfrastruktur kümmern, statt an allen Stellschrauben den Straßenverkehr zu diskreditieren.“

– Zur Kritik des Berufsschullehrerverbands, die Landesregierung gefährde mit ihrer ideologischen Bildungspolitik „massiv die berufliche Bildung in Baden-Württemberg“, sagten der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Dr. Hans-Ulrich Rülke, und der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Timm Kern:

„Die FDP-Landtagsfraktion teilt die Befürchtungen des Berufsschullehrerverbandes. Grün-Rot schanzt in erheblichem Maße Lehrerstellen ihrem Lieblingskind Gemeinschaftsschule zu. Diese Stellen fehlen an den Beruflichen Schulen. Die grün-rote Bildungspolitik gefährdet damit die Unterrichtsversorgung und den Erfolg des beruflichen Bildungswesens insgesamt. Das ideologische Vorgehen von Grün-Rot wird so zum Standortrisiko für Baden-Württemberg.“

Landesregierung muss Mautpläne unterstützen – Zu der Meldung, wonach der Bund plane, die Haushaltsansätze für Neu- und Ausbaumaßnahmen an Bundesfernstraßen drastisch zu kürzen, sagte der verkehrspolitische Sprecher Jochen Haußmann:

“Die beabsichtigte drastische Rückführung der Bundesmittel für den Fernstraßenbau würden Baden-Württemberg ins Chaos stürzen, wenn sie so tatsächlich realisiert würden. Statt wie in den letzten Jahren rund 280 Mio. Euro nur noch um die 60 Mio. Euro kann nicht angehen. Der Großteil der Rückführung beruht zwar auf dem Auslaufen der Sonderprogramme. Gleichwohl ist das nicht hinnehmbar. Wir brauchen statt einer Reduzierung vielmehr ein ‚Aufbauprogramm Südwest‘. Die Landesregierung ist aufgefordert zweierlei zu tun: Erstens, die Blockaden abzubauen, die dem Bund zu mehr Geld verhelfen. Stichwort Steuerabkommen mit der Schweiz und zweitens Minister Raumsauer bei seinen Mautplänen unterstützen. Wir brauchen dringend mehr Geld im System. Wer die Verkehrsinfrastruktur vernachlässigt, setzt unseren Wohlstand aufs Spiel. Minister Hermann hat dabei auch eine gewisse Mitschuld. Er hatte schließlich dem Bund gegenüber eine gewisse Einsicht signalisiert, dass es vorerst keine Neubaubeginne geben könnte und auf die Geltendmachung entsprechender Vorhaben verzichtet. Das ist nicht hinnehmbar. Es muss seitens des Landes beim Bund gehöriger Druck aufgebaut werden, damit Baden-Württemberg vorn bleibt.“

– Zur Forderung der GEW, keine Lehrerstellen zu streichen, sagte der Bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Dr. Timm Kern: “Die GEW legt den Finger mitten in die Wunde der grün-roten Bildungspolitik. Man kann nicht gleichzeitig massiv sparen, mehr investieren und dann auch noch Lieblingsexperimente wie die Gemeinschaftsschule mit großem finanziellen Aufwand durchsetzen wollen. Angebracht wäre eine maßvolle Einsparpolitik, die noch genügend Raum für Investitionen zum Beispiel in den Ausbau der Ganztagesschulen lässt und auf die kostspielige einseitige Privilegierung der Gemeinschaftsschulen verzichtet.

Zu befürchten ist allerdings, dass sich Grün-Rot für ihre Ideologie und gegen die Qualität des Bildungsangebots entscheidet.”

Vorstoß der Südwest-CDU für eine PKW Maut zu begrüßen – Zu der Meldung, wonach die Südwest-CDU die Einführung eine PKW-Maut fordere, sagte der verkehrspolitische Sprecher Jochen Haußmann: „Jeder der mit offenen Augen durch Baden-Württemberg fährt, spürt deutlich den Nachholbedarf. Zum einen ist die Qualität der Bundesfernstraßen nicht so, wie sie sein sollte, zum anderen gibt es deutliche Lücken. Jeder der nach Ulm fährt, ärgert sich über den völlig ungenügenden Albaufstieg. Und das ist nur einer der vielen offenen Punkte. Es ist offenkundig, dass für den bundesweiten Milliardenbedarf neue Finanzierungswege beschritten werden müssen. Eine Maut würde im wahrsten Wortsinne mobil machen.

Eine Autobahnvignette nach österreichischem Vorbild wäre unbürokratisch und effektiv. Auch diejenigen, die bisher gratis unsere Autobahnen nutzen, während wir in den Ländern rings um uns herum zur Kasse gebeten werden, müssten sich dann an unseren Infrastrukturkosten beteiligen. Sobald es der Datenschutz und die technischen sowie organisatorischen Voraussetzungen zulassen, könnte in mittlerer Zukunft auch an satellitengestützte Bundesfernstraßenbepreisungen gedacht werden. So lange es aber beim Datenschutz noch Fragen gibt, muss es bei der Vignettenlösung bleiben. Eine Überwachung der Bürger in ihrer Mobilität darf es keinesfalls geben. Die Einführung sollte mit einer Reform der Kraftfahrzeugsteuer einhergehen, um eine Überforderung der Autofahrer zu verhindern.“

Krebsfrüherkennung und Krebsregister müssen weiterentwickelt werden – Zur Kritik der SPD-Landessozialministerin Altpeter am Gesetzentwurf der Bundesregierung zur flächendeckenden Einführung von Krebsregistern sagte der sozialpolitische Sprecher Jochen Haußmann am 24.08.2012 in Stuttgart:

„Die Kritik der SPD-Landessozialministerin geht fehl. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung beruht im Wesentlichen auf dem Nationalen Krebsplan. Daran waren die Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren beteiligt. Wir brauchen effektive und effiziente Strukturen, wenn wir im Kampf gegen Krebs vorankommen wollen. Deshalb ist es sinnvoll, den Ländern konkrete Standards vorzugeben, um zu einem bundesweiten Ranking und Qualitätswettbewerb kommen zu können. Auch die Sozialministerin sollte an die betroffenen Menschen denken, statt reflexhaft als SPD-Ministerin einen Gesetzentwurf aus einem FDP-geführten Bundesgesundheitsministerium zu kritisieren. Vielleicht hilft ihr der Hinweis, dass der Nationale Krebsplan aus dem Jahr 2008 stammt – da war bekanntlich Ulla Schmidt Ministerin. Wenn nun die zentrale Landesregisterstelle in Baden-Württemberg weiterentwickelt werden muss, so sollte das im Sinne der Betroffenen begrüßt werden. Baden-Württemberg muss mit Sicherheit keine bundesweiten Vergleiche scheuen.“

Die Benachteiligung des ländlichen Raums durch die Landesregierung muss ein Ende haben – Bisher war es politischer Konsens, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im ländlichen Raum gegenüber den Ballungsräumen zu sichern. Der ländliche Raum muss in der Lage sein, nicht nur in den Bereichen der Daseinsvorsorge, sondern auch bezüglich seiner Wirtschaftskraft, ein ähnliches Umfeld zu bieten, wie die städtischen Zentren. Möglich wird dies nur sein, wenn infrastrukturelle und wirtschaftliche Entwicklung, öffentliche Daseinsvorsorge, Bildung und der ländliche Raum als attraktiver Wohnort in einem einheitlichen Konzept gefördert werden.In Baden-Württemberg ist dies in der Vergangenheit hervorragend gelungen. Die strukturelle Ausgeglichenheit zwischen ländlichen Räumen und urbanen Zentren ist gegenüber allen anderen Bundesländern ein Alleinstellungsmerkmal und stellt sowohl wirtschafts- als auch gesellschaftspolitisch ein einmaliges Juwel für Baden-Württemberg dar, auf das wir bisher stolz sein konnten. Dieser Vorsprung darf nicht verloren gehen.Die Attraktivität Baden-Württembergs und die Tatsache, dass Baden-Württemberg anders als alle anderen Bundesländer noch immer ein begehrtes Zuzugsland ist, ist in diesem Gleichgewicht zwischen Städten und ländlichen Regionen begründet.Arbeitslosigkeit im ländlichen Raum ist bisher kein drängendes Problem. Im Gegenteil: der Fachkräftemangel verschärft sich. So erklärt das Statistische Landesamt zum FDP Antrag 15/1608 „Demografischer Wandel im ländlichen Raum“ , bis zum Jahr 2030 werde dieser Fachkräftemangel für viele Betriebe, vor allem im ländlichen Raum, zu einem Existenzproblem. Dem gilt es bereits heute entgegen zu wirken.Jüngste Entwicklungen deuten darauf hin, dass der ländliche Raum mit Kompetenzeinbußen zu rechnen hat. Beispiele sind der Straßenbau, das Bildungswesen, Kürzungen bei der Landwirtschaft und zusätzliche naturschutzrechtliche Beschränkungen.Eine Vernachlässigung des ländlichen Raums durch die Landesregierung gefährdet die Attraktivität Baden-Württembergs sowohl als Wirtschaftsstandort, wie auch als Wohnort. So ergeben sich mit dem fortschreitenden demographischen Wandel vor allem im ländlichen Raum zusätzliche Aufgaben. Kommunen werden zukünftig nicht mehr in der Lage sein werden, das gesamte Angebotsspektrum der öffentlichen Daseinsvorsorge bereitzustellen. Der ländliche Raum darf mit diesem zu erwartenden Mehraufwand nicht allein gelassen werden und muss seitens der Landesregierung maßgerecht unterstützt werden.Auf den ländlichen Raum abgestimmte Mobilitätskonzepte und die Sicherstellung der öffentlichen Daseinsvorsorge spielen für ortsansässige Unternehmen vor allem bei der Anwerbung neuer Mitarbeiter eine wichtige Rolle. Der ländliche Raum muss weiterhin ein attraktives Wohnumfeld bieten, um die Bevölkerung langfristig an sich binden zu können und Abwanderungsbewegungen in städtische Zentren zu vermeiden. Örtliche Bildungseinrichtungen, sowie Kultur- und Freizeitangebote bilden die Grundlagen für ein positives Umfeld. Eine isolierte Betrachtung des ländlichen Raums als Naturschutz- und Tourismusregion, wie dies mehr und mehr von der Landesregierung gesehen wird, widerspricht dessen Anforderungen und Bedürfnissen.Im Bereich der Schulpolitik ist gerade der ländliche Raum auf flexible Bildungsmodelle angewiesen, um den bevorstehenden Herausforderungen durch den demographischen Wandel begegnen zu können. Entsprechend setzt sich die FDP/DVP-Landtagsfraktion hier für flexiblere Lösungen ein, die nicht eine Schulform einer anderen vorziehen und stattdessen den zuständigen örtlichen Stellen die Entscheidungsfindung überlassen, welcher Schultyp für ihre Kommune am besten geeignet ist.Bisher sind Hochschulen in ländlichen Regionen gut vertreten und stellen dort wichtige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bereit. Deren enge Verzahnung mit lokalen Unternehmen bildet ein ideales Umfeld für wirtschaftliche und technische Innovationen und stellt einen bedeutenden Standortfaktor für die Wirtschaft im ländlichen Raum dar. Dies gilt es weiter auszubauen. Zu Recht beklagt die IHK in diesem Zusammenhang die Benachteiligung der dualen Berufsausbildung durch die grün-rote Landesregierung und fordert ein bildungspolitisches Gesamtkonzept.Über Jahrzehnte hinweg ist die Bevölkerungszahl in Baden-Württemberg bis auf wenige Jahre stetig angestiegen. Mittel- und langfristig ist nach den bis zum Jahr 2060 reichenden Bevölkerungsvorausrechnungen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg – wie bereits im Kommissionsbericht ausgeführt wird – von einem deutlichen Bevölkerungsrückgang auszugehen. Nach den Vorausberechnungen des Statistischen Landesamts bis zum Jahr 2030 ist trotz geringer Wanderungsgewinne mit einem Rückgang der Bevölkerung um etwa 400.000 Menschen, das sind etwa 3,5 Prozent der Ausgangsbevölkerung, zu rechnen. Mit einem Rückgang von 3,9 Prozent und einer erhöhten Abwanderung junger Menschen trifft dieser den ländlichen Raum stärker.Arbeitsmarkt, FachkräftebedarfEinschlägige Studien prognostizieren für Baden-Württemberg eine Verschärfung der heute bereits angespannten Situation. Bei technischen Berufen und Gesundheitsberufen ist ein Fachkräfteengpass besonders spürbar. Nach einer Studie der Prognos AG (Prognos Deutschland Report 2035) werden in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2015 rund 280.000 Erwerbstätige fehlen, davon rund 100.000 Hochschulabsolventen.Die IREUS-Studie weist darauf hin, dass der Fachkräftemangel auch im ländlichen Raum in Zukunft ein wichtiges, wenn nicht sogar das wichtigste Wachstumshemmnis darstellen könnte.Trotz mittel- und langfristig sinkender Bevölkerungszahlen wird es daher zu einer wachsenden Nachfrage nach medizinischen und pflegerischen Dienstleistungen kommen.Die Landesregierung setzt aber zu einseitig auf den Ausbau von Gesundheits- und Pflegedienstleistungen.Der Blick alleine auf ältere Personen genügt nicht– junge Familien müssen im Mittelpunkt der Bemühungen der Landesregierung stehen. Hier ist aber Fehlanzeige.Wenn die Landes- SPD in ihrem Wahlprogramm 2011 schreibt: „Deshalb werden wir besondere Anstrengungen unternehmen, um die Wettbewerbsfähigkeit des ländlichen Raumes im Bereich der Verkehrswege, beim schnellen Internet und bei der Vielfalt und Qualität der Bildungsangebote auch in Zukunft zu erhalten.“ so müssen die jüngsten Äußerungen des Wirtschafts-und Finanzministers Schmid “notfalls müsse eben im Schwarzwald ein Tal zuwachsen“ geradezu als Verhöhnung der Bürgerinnen und Bürger des gesamten ländlichen Raums angesehen werden.Genauso weltfremd ist die Haltung des Fachministers Bonde, der den ländlichen Raum völlig zu Unrecht auf die Funktion als Naturschutz- und Tourismusregion reduziert. Wenn Bonde erklärt, der Tourismus gelte im ländlichen Raum als Jobmotor, so verkennt er, dass erst eine gute wirtschaftliche Grundlage, zu der auch eine flächendeckende, funktionierende und wettbewerbsfähige Landwirtschaft zählt, sowie eine gute Infrastruktur Voraussetzung ist für einen attraktiven Tourismus.Die erfreulichen Zuwachsraten im Tourismusbereich rühren darin, dass bisher Politik für den ländlichen Raum, Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik eng verbunden waren. Auch die hohe Investitionsbereitschaft des mittelständisch geprägten Hotel- und Gastronomiegewerbes hat dazu beigetragen, dass Baden-Württemberg eines der beliebtesten Urlausregionen Deutschland ist. Wenn Bonde erklärt, die Ausweisung neuer Wohngebiete im ländlichen Raum sei nicht mehr zeitgemäß, so verkennt er, dass der ländliche Raum auch weiterhin ein attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum bleiben muss und nicht nur als Rückzugsgebiet für bedrohte Arten angesehen werden darf.Wer diese wirtschaftlichen Zusammenhänge ignoriert, gefährdet die Spitzenposition des gesamten Landes und setzt eine Vielzahl von Arbeitsplätzen aufs Spiel. Dazu geradezu kontraproduktiv ist das Verhalten der Landesregierung, die mit ihrer einseitigen Ausrichtung der Energiepolitik, hin zur Windkraft, die vor allem im ländlichen Raum angesiedelt wird. Über tausend neue Windkraftanlagen, die die Höhe des Stuttgarter Fernsehturms übertreffen sollen, werden die Attraktivität des ländlichen Raums nicht fördern. Hierzu schweigt der Naturschutz- und Tourismusminister. Die Konversion, die Auflösung der Militärstandorte, betrifft in vielen Fällen Standorte im ländlichen Raum. Dies brauchen individuelle und maßgeschneiderte Konzepte zur Folgenutzung der Militärstandorte. Die bestehenden Programme, wie ELR, Städtebauförderung und Landeswohnraumförderprogramm müssen gebündelt und fortgeschrieben werden. Bisher wurde die Konversion als Chance für Neuentwicklungen vor Ort gesehen. Heute hört man nur die Rufe nach der Hilfe des Bundes. Die Unterstützung des Bundes kann aber nur ergänzend sein.Die Polizeireform der Landesregierung trifft vor allem die ländlichen Räume.

“Verkehrs- und InfrastrukturpolitikStraßenbauDie Straßenbaupolitik des Landes Baden-Württemberg ist elementarer Bestandteil einer zukunftsorientierten Verkehrs-, Infrastruktur- und Wirtschaftspolitik, insbesondere gerade auch für den ländlichen Raum. Die aktuelle Straßenbaupolitik wird diesem Anspruch nicht gerecht. Auch die Ankündigungen, die neue Regierung werde beim Erhalt der Landesstraßen deutlich mehr leisten als die Vorgängerregierung, entpuppte sich als Fehlanzeige. Schwarz-Gelb hatte zuletzt 105 Mio. Euro eingestellt. 2012 sind es nur noch 100 Mio. Euro. Der Betrag vermindert sich nochmal um 23,3 Mio. Euro, die für die Rückführung des Landesinfrastrukturprogramms gebraucht werden. Jüngst hat auch die IHK die Initiative ergriffen und deutlich mehr gefordert.Unter bloßem Hinweis auf den Koalitionsvertrag und ohne Beteiligung der betroffenen kommunalen Landesverbände stehen in Zukunft nur noch 40 % der Mittel für Straßenbau zur Verfügung. Der Umweltverbund (ÖPNV, Radverkehr) erhält künftig 60 %. Damit fehlen ab 2014 jährlich 35 Mio. Euro für den Straßenbau. In zehn Jahren also 350 Mio. Euro! Anders beim Radverkehr: Hier gibt’s 4 Mio. Euro und ein 600.000 Euro-Programm für Fahrradabstellplätze im Haushalt 2012.Die Priorisierungsliste der Landesstraßen mutet wie ein Abgesang auf die Verkehrsinfrastruktur des Landes an. Für den Generalverkehrsplan 2010 waren 734 Aus- und Neubaumaßnahmen an Landesstraßen angemeldet. Der Verkehrsminister lässt hiervon gleich einmal 211 Projekte unter den Tisch fallen. 215 schiebt er auf die lange Bank. Gerade einmal 29 Neubaumaßnahmen und 75 Ausbauprojekte will er in den nächsten zehn Jahren angehen. Der Verkehrsministerwird damit den Erfordernissen im Land nicht gerecht, wenn er lediglich 16 Prozent der geltend gemachten Neubaumaßnahmen angehen will. Die ohnehin angespannte Mittelsituation verschärft er deutlich, indem er aus den begrenzten Mitteln neue Fördertatbestände bedienen möchte. Zum Thema nachhaltige Mobilität und innovative Verkehrskonzepte hören wir seit Monaten nichts.Ein wichtiger Schritt für die Verkehrsinfrastruktur des 21. Jahrhunderts in Baden-Württemberg ist der Spatenstich für die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm und den Ausbau der A8. Ulm und Oberschwaben wird wesentlich besser als bisher an den mittleren Neckarraum und darüber hinaus anbinden. Der Ausbau der A 8 kommt dank des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm endlich auch voran. Dies sollte als Impuls zu verstehen sein, dass das drängende Problem des Albaufstiegs endlich gelöst wird. Die Bürgerinnen und Bürger und vor allem die Wirtschaft können die unhaltbaren Verkehrszustände nicht länger hinnehmen. Land und Bund müssen gemeinsam diese Verkehrs-Engstelle auf der Achse Stuttgart-München beheben.SchienenverkehrNachdem das MVI 2011 einen Großteil der personellen Ressourcen für bzw. gegen Stuttgart 21 in Anspruch genommen hat, ist es nun wichtig, dass die Ausschreibung der SPNV-Leistungen vorangetrieben wird. 2016 läuft der große Verkehrsvertrag aus, höchste Eisenbahn, die Ausschreibung vorzubereiten. Die Zeit ist knapp und es ist zu befürchten, dass der Zeitplan nicht eingehalten werden kann. FilderdialogDer Filderdialog ist wegen des dilettantischen Verhaltens des Verkehrsministers und der Staatsrätin unglücklich gelaufen. Auf der Oberfläche schillerten Manipulationsversuche, Dilettantismus und Unredlichkeit. Minister Hermann bestellt bei SMA ein Gutachten, das so fragt und die Rahmenbedingungen so setzt, dass es seine eigene Meinung stützt. Die Existenz dieses Gutachtens, wird erst zögerlich zugegeben, so dass der eigene Koalitionspartner verärgert ist. Dann wird bekannt, dass es weitere Gutachten geben soll, die das Ministerium nicht veröffentlicht, weil sie dem Vernehmen nach gegen die Vorstellungen des Verkehrsministers sind. Hier werden Steuergelder verschwendet! Zentral ist, dass es einen gültigen Vertrag gibt, der die Gäubahnanbindung direkt über den Flughafen vorsieht. Der Filderdialog hat deshalb nur Vorschläge unterbreiten, die aber von allen Projektpartnern einstimmig angenommen werden müssen. Die Idee der Bürgerbeteiligung ist per se sehr gut, bei so stümperhaften Vorgaben musste sie jedoch gegen die Wand fahren. Die SPD in der Koalition hat zu Recht von Anfang an darauf hingewiesen, dass es für die Hermann-Variante keine Zukunft geben kann. Minister Hermann und seine Staatsrätin haben den Beteiligten im Filderdialog dennoch viel Sand in die Augen gestreut. Nach dem Platzen der grünen Wunschträume muss jetzt für unser Land rasch eine gute Lösung gefunden werden. Wir begrüßen es, dass nun die Variante Flughafenstraße weiter untersucht wird. Noch besteht die Chance, dass der Filderdialog trotz allem einen positiven Beitrag leisten kann.“Historische Chancen für Schieneninfrastruktur in Baden-Württemberg mit den Projekten Stuttgart 21, Neubaustrecke Wendlingen-Ulm, Rheintalbahn, Gäubahn und Südbahn. Es hat lange gebraucht, bis die aktuelle Landesregierung so weit kam, wie die Vorgängerregierung schon war: Für den Ausbau der Rheintalbahn als Europatrasse Baden 21 in menschenfreundlicher und lärmoptimierter Weise bis zu 50 Prozent der Mehrkosten zu übernehmen. Personal MVIFür die Elektromobilität hat sich der Verkehrsminister bei den Haushaltsberatungen 4 weitere Stellen genehmigen lassen, nachdem er schon 9 zusätzliche im letzten Jahr erhalten hat. Insgesamt also 13 Personen allein in seinem Haus beschäftigen sich mit dem Thema, das die Vorgängerregierung ohne Selbstbedienungsmentalität beim Stellenaufbau bereits erfolgreich auf die Beine gestellt hat. BusmautUrsprünglich hätte 2011 über den Bundesrat eine Maut für Omnibusse eingeführt werden sollen. Für unsere klein- und mittelständischen Unternehmer wären diese Überlegungen ein nicht zu verantwortender bürokratischer und finanzieller Nachteil geworden. Wir haben unmittelbar nach Bekanntwerden am 16.09.2012 an den MP geschrieben. Hier hat auch die SPD die Grünen gebremst. BusförderungAuch hier hat die SPD eine ganz andere Auffassung als die Grünen. Im Plenum hat deshalb Herr Haller vom Verkehrsminister eine praktikable Lösung angemahnt. Hermanns zwischenzeitlich umgesetzter Plan senkt die Förderung drastisch und schränkt sie faktisch erheblich ein. Für Euro 5 Busse mit EEV (Rußfiltersystem) sinkt die Förderung von 45.000 Euro auf 30.000 Euro. Die volle Regelförderung gibt es nur noch für Euro 6 Busse, die dieses Jahr noch gar nicht in Serie lieferbar sind. Wir haben das mit unserem Antrag 15/1180 aufgedeckt. Der grüne Verkehrsminister will auf dem Rücken der Busunternehmer und damit der Umwelt und der Fahrgäste sparen. Für sein Lieblingskind Fahrrad gibt es natürlich neue Fördertatbestände. Immerhin wurde nun im Verkehrsausschuss beschlossen, dass die nicht abgerufenen Fördermittel aus 2012 ins folgende Haushaltsjahr übertragen werden können.Maut/City-MautZu unserem Antrag 15/302 Geschwindigkeitsbegrenzung 120 auf Autobahnen und 30 in Orten war unter Ziffer 7 zu der Frage, wie sie die Einführung einer City-Maut bewertet die Antwort: „Die Einführung einer City-Maut ist laut Koalitionsvertrag kein Thema der Landesregierung in Baden-Württemberg.“ Am 01.04.12 gibt Minister Hermann eine Pressmitteilung heraus, dass die Kommunen die Möglichkeit für die Erhebung einer City-Maut haben müssten. Die Höhe der Maut müsse mindestens auf dem Niveau eines ÖPNV-Tagestickets liegen. Das wären dann zwischen 6,10 Euro und 13,80 Euro, je nachdem welche Zonenzahl man zugrunde legt. Dazu eine streckenabhängige Maut auf allen Straßen. Dieser erheblichen Verteuerung des Autofahrens und damit Verhinderungspolitik wird dann von grüner Seite am 12.04.2012 der Ministerpräsident gegenüber gestellt, der sich auf der i-Mobility Messe in Stuttgart verlauten lässt: „Da jeder sechste Arbeitsplatz auf die Automobilbranche entfalle, sei Baden-Württemberg «das Automobilland Nummer Eins».“ So sieht also grüne Verkehrspolitik im krassen Widerspruch: Zum einen einseitiger Fokus auf ÖPNV und Fahrrad, weniger Straßen planen, Straßen bemauten, zum anderen Betonung der Bedeutung der Autoindustrie in Baden-Württemberg. Dass viele Menschen im Land sich Streckenmaut und City-Maut gar nicht leisten können, müssen die Grünen mal zur Kenntnis nehmen. Und auch der Datenschutz fällt in der Debatte viel zu oft unter den Tisch. Es muss sichergestellt sein, dass Bewegungsprofile ausgeschlossen sind. Bis dahin ist die von uns geforderte Autobahnvignette unter gleichzeitiger Reform der KfZ-Steuerreform der weitaus bessere Weg. Unsere Forderung: Aufkommensorientierte Re-Investitionen in den Straßenbau.InfrastrukturpolitikAußer der Änderung des Landesplanungsgesetzes durch die Windkraft gab es keine nachhaltigen Akzente im Bereich der Infrastrukturpolitik aus dem Geschäftsbereich des MVI. Grün-Rot will die Windkraft ausbauen auf 10% Erzeugungsanteil im Jahr 2020. Das wollen wir auch, aber wir hatten den besseren Weg. Der grün-rote Vorschlag bedeutet Kompetenzwirrwarr zwischen Kommune und Regionalverband und bietet keine hinreichende Rechts- und Planungssicherheit für Investoren. Dazu betonen die Kommunalen Landesverbände, dass sie für die neue Aufgabe der Planung regional bedeutsamer Windkraftanlagen 18 Monate Übergangsfrist brauchen. Auch hier zeigt sich bei grün-rot: Gut gemeint ist nicht gut gemacht. Wir wollten deshalb die Regionalverbände zur Ausweisung von Vorranggebieten verpflichten. Noch dazu sahen wir Regelungen zur Bürgerbeteiligung vor. Sozialpolitische Themenfelder für den ländlichen Raum(siehe auch unsere Große Anfrage 15/1608 Demografische Entwicklung im ländlichen Raum)PflegeMit unserem Antrag 15/350 zur Angebotsentwicklung in der Pflege geht hervor, dass die alte Landesregierung im Zeitraum 2001-2010 510 Mio. € Fördermittel bereit gestellt hat. Damit wurde ein Investitionsvolumen von über einer Mrd. € auf den Weg gebracht. Im Rahmen von über 420 Förderprojekten wurden rund 23.600 Plätze in teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen neu gebaut oder grundlegend saniert und modernisiert. Die Novellierung der Heimmindestbauverordnung erfordert jetzt eine Neuausrichtung für zusätzliche Wohnmodelle. Das Land muss die Herausforderungen der Pflege und des demografischen Wandels auch im Hinblick auf die gesetzliche Pflegeversicherung umfassend angehen. Die Steigerung der Attraktivität der Pflegeberufe ist dabei ein wichtiger Baustein. Das noch unter schwarz-gelb verabschiedete Landespflegegesetz hat hier mit den Zugangsvoraussetzungen zu Helferberufen und bezüglich der Durchlässigkeit bis hin zum Studium Maßstäbe gesetzt. Jeder kann sich an einer Hand abzählen, dass das momentane Finanzierungskonzept scheitern muss, wenn der demografische Wandel mit voller Kraft wirksam wird. Deshalb brauchen wir eine solide kapitalgedeckte ergänzende Vorsorge.Seniorenpolitik im Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 in Baden-WürttembergDer Anteil älterer Menschen nimmt zu. Zugleich steigt das Wohlbefinden der heute älteren Menschen im Vergleich zu früheren Generationen beträchtlich. Seniorinnen und Senioren wollen und können sich also wesentlich stärker beteiligen und engagieren. Dazu hat die FDP/DVP-Landtagsfraktion am 30.06.2012 einen liberalen Seniorenkongress im Landtag veranstaltet. Ein Aspekt war dabei das Modell eines Altenparlaments wie dies seit Jahren in Mecklenburg-Vorpommern einberufen wird. Neben der politischen Einflussnahme durch ein Altenparlament gibt es vielfältige Möglichkeiten der politischen und gesellschaftlichen Gestaltungsmöglichkeiten durch Senioren. Im Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen hätten wir uns noch mehr Impulse der Landesregierung gewünscht. Ein spannender Bereich ist der Bundesfreiwilligendienst für ältere Menschen. Daneben möchte der Bundesrat einen neuen Freiwilligendienst für Senioren etablieren – nach dem Modell des Mitte 2011 gestarteten Bundesfreiwilligendienstes. Der Bundesrat billigte am 15.06.2012 Freitag auf Initiative der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz einen entsprechenden Gesetzentwurf, mit dem sich nun der Bundestag befassen soll. Der Vorstoß zielt auf Ältere, die zum ehrenamtlichen Engagement bereit sind. Für den Senioren-Freiwilligendienst soll nach den Vorstellungen der Länder eine durchschnittliche Mindestarbeitszeit von acht Stunden pro Woche bei einer Mindestdauer von sechs Monaten festgelegt werden. Eine Sozialversicherungspflicht oder ein Taschengeld soll es jedoch nicht geben. Die Teilnehmer sollen aber haftpflichtversichert werden. Es bleibt abzuwarten, was daraus wird. Jedenfalls hat Baden-Württemberg beim bürgerschaftlichen Engagement bundesweit die Nase vorn. Rund 40 Prozent der Bevölkerung bringen sich entsprechend ein. Teilhabe, Inklusion und Konversion für Menschen mit BehinderungenDas Land muss sich aktiv in den Prozess mit einbringen. Eine große Herausforderung ist die Umstrukturierung der Komplexeinrichtungen. Rund 2.000 der 7.500 Plätze wollen die Träger dezentralisieren. Insbesondere für den ländlichen Raum bedeutet das eine gewaltige Herausforderung, die die Stadt- und Landkreise nicht alleine umsetzen können. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Thema Barrierefreiheit. Unser Antrag 15/1181 thematisiert des Bahnhofsmodernisierungsprogramm. Von den insgesamt 667 Bahnstationen in Baden-Württemberg sind bisher 493 Stationen mit einem stufenfreien Zugang zum Bahnsteig ausgestattet. Bis 2018 sollen rund 80% der Stationen in Baden-Württemberg stufenfrei erreichbar sein.KrankenhausförderungDie Grünen haben im Bereich Krankenhausbau jährlich 600 Millionen Euro versprochen, die SPD eine Verdoppelung der Ausgaben im Vergleich zu Schwarz-Gelb. Tatsächlich sinken aber die Mittel im Jahr 2012 im Vergleich zu 2011 von 382,5 Millionen auf 370 Millionen Euro. Dabei wird noch mit dem Rückgriff auf die Sanierungsrücklage in Höhe von 50 Millionen Euro und durch Abzüge bei der Kommunalen Investitionspauschale in Höhe von 45 Millionen Euro getrickst. Die alte Landesregierung hatte zuletzt 332,5 Millionen Euro für das letzte schwarz-gelbe Jahr 2011 bereitgestellt. Die einmalige Anhebung der grün-roten Landesregierung auf 382,5 Millionen Euro im Nachtrag für 2011 verpufft nun: versprochen – gebrochen.Gesundheitsstrategie Baden-WürttembergDie grün-rote Landesregierung setzt die erfolgreiche Gesundheitsstrategie der Vorgängerregierung fort. Zu erwähnen ist dabei insbesondere des Aktionsprogramm Landärzte mit einem Volumen von rund 7 Mio. €, mit auf den drohenden Ärztemangel reagiert wurde. Neu hinzugekommen ist der Baustein „Kommunale Gesundheitskonferenzen“. Diese Gesundheitskonferenzen werden in den Landkreisen teilweise recht unterschiedlich durchgeführt. Wir fordern hier mehr Steuerung und Begleitung seitens des Sozialministeriums. Das 2008 ins Leben gerufene Landesprogramm STÄRKE, das Eltern Hilfestellungen zu elementaren Fragen der Kindererziehung geben soll, wird sehr gut angenommen und ist gerade auch für den ländlichen Raum eine wichtige Einrichtung. Die Überlegungen der Sozialministerin Altpeter, die Bildungsgutscheine des Landes anzuschaffen, wäre unverantwortlich.Landeshaushalt:Die Maßlosigkeit und die Sünden der Vergangenheit bei der Aufstellung des letzten Haushalts holen die Landesregierung jetzt ein. Notwendige Einsparungen dürfen nicht einseitig dem ländlichen Raum angelastet werden.Für die FDP Landtagsfraktion setzt eine erfolgreiche Landespolitik voraus, dass alle Landesteile Baden-Württembergs in gleicher Weise am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolg teilnehmen können.Die bisherigen Äußerungen maßgeblicher Entscheidungsträger und Entscheidungen der Landesregierung sind aus Sicht der FDP-Landtagsfraktion ein Ausdruck der mangelnden Wertschätzung gegenüber den Bürgerinnen und Bürger des ländlichen Raums. Der ländliche Raum leistet einen entscheidenden Beitrag zum Ansehen Baden-Württembergs, sowie zu dessen Wirtschaftskraft, zum Tourismus und zum Erholungswert dieses Landes. Grün-Rot muss ein klares Bekenntnis zum ländlichen Raum abgeben und ihre Politik stärker auf die Bedürfnisse des ländlichen Raums ausrichten. Die Benachteiligung des ländlichen Raums durch die Landesregierung muss ein Ende haben.Die FDP-Landtagsfraktion fordert die Landesregierung auf:1. Im Staatsministerium als Querschnittsaufgabe eine Stabsstelle „ Entwicklung des ländlichen Raums in Baden-Württemberg“ einzurichten, die sich v

Zu „Bonde: Forderung nach Verkaufsstopp für Biosprit kommt überraschend“ – Zu den Äußerungen von Minister Bonde zum geforderten Verkaufsstopp von Biosprit erklärte der FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag Dr. Hans-Ulrich Rülke: „Bonde verschweigt, dass Biokraftstoffe auf Bundesebene seit dem Jahr 2003, unter der rot-grünen Bundesregierung und mit seiner eigenen Stimme als Bundestagsabgeordnetem, von Steuern befreit sind. Die grüne Bundesagrarministerin Künast bezeichnete damals die Markteinführung von Ethanol als Beimischung “als ersten wichtigen Schritt weg vom Öl.“ Rülke: ” Der Vorwurf des Populismus fällt auf Bonde selbst zurück. Bevor Bonde eine Versachlichung der E10-Diskussion einfordert, sollte er selbst bei den Fakten bleiben.”

Von der Landesregierung mehr Ehrlichkeit in der Energiepolitik gefordert – Mehr Ehrlichkeit in der Energiepolitik fordert der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Dr. Hans-Ulrich Rülke von der Grün-Roten Landesregierung. Es sei scheinheilig, wenn SPD-Fraktionschef Schmiedel einerseits für den Winter eine Gasreserve fordere, andererseits aber Grüne und Rote im Bundesrat jede Fortentwicklung des EEG blockierten.

“So lange es diese Form des Einspeisevorrangs für Solar- und Windenergie gibt und so lange mehr als die Hälfte der Subventionen aufgewendet werden, um marode ostdeutsche So-larfirmen künstlich am Leben zu erhalten, sind die im Südwesten notwendigen Gaskraftwerke eine reine Illusion”, so Rülke wörtlich.

Finanzminister Schmid soll sich nach angemessener Urlaubszeit wieder um seine neuen Schulden kümmern – Mit Befremden hat der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Dr. Hans-Ulrich Rülke zur Kenntnis genommen, dass Finanzminister Nils Schmid offensichtlich in einen fünfwöchigen Sommerurlaub abgereist sei und dabei die Beratungen für den Doppelhaushalt 2013/2014 vernachlässigt habe. Es spreche Bände, dass die Fraktion der Grünen Schmid schriftlich darauf hinweise, dass seine Urlaubsplanung dem Ziel der Haushaltskonsolidierung entgegen stehe.

„Wenn die Regierung Kretschmann schon über 3 Milliarden neue Schulden macht, dann kann man vom Finanzminister wohl erwarten, dass er sich wenigstens um seinen Haushalt kümmert“, so Rülke wörtlich. Aus Rülkes Sicht sei es notwendig, dass Schmid nach angemessener Erholung wieder an seinen Arbeitsplatz zurück kehre und sich seinen Aufgaben widme. „Der normale Arbeitnehmer hat auch nicht mehr als zwei oder maximal drei Wochen Sommerurlaub. Für einen „Superminister“ muss das auch reichen“, so Rülke weiter.Im Übrigen sei es schon bemerkenswert, in welch zerrüttetem Zustand sich das Grün-Rote Bündnis bereits nach gut einem Jahr befinde. „Dass Frau Sitzmann ihren Brief an Herrn Schmid direkt an die Presse weiterleitet und Schmid somit vorführt ist ein interessanter Vorgang“, so der FDP-Fraktionschef. Grün-Rot sei ja nach eigenen Angaben als „Liebesehe“ gestartet; mittlerweile könnten die Stuttgarter Koalitionäre nur froh sein, dass die Zwangsheirat nur für Personen nicht aber für Parteien unter Strafe stehe.

Rote und Grüne wollen mit Wiedereinführung der Vermögenssteuer ihre Schuldenhaushalte ausgleichen – Zu den Plänen der Länderarbeitsgruppe von SPD und Grünen, wieder eine bundesweite Vermögenssteuer einzuführen, sagte der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke: “Jetzt lassen Rote und Grüne die Katze aus dem Sack – sie brauchen die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, um ihre Schuldenhaushalte auszugleichen.

So hat die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg 3,1 Milliarden Euro neue Schulden angehäuft, weil sie unter anderem ihre eigenen Leute in den Ministerien untergebracht und den Haushalt für grün-rote Prestigeprojekte wie die Gemeinschaftsschule aufgebläht hat. SPD und Grüne spielen mit der Leistungsfähigkeit vieler mittelständischen Unternehmen und opfern somit Arbeitsplätze auf dem Altar ihrer ideologischen Träumereien. So wird die Wiedereinführung der Vermögenssteuer zu einem gigantischen Arbeitsplatz-Vernichtungsprogramm. Diese neuerliche Neiddebatte zeigt das fehlende Bewusstsein von SPD und Grünen für die ökomomischen Zusammenhänge in Deutschland.”

Unüberlegte Sparmaßnahmen der Landesregierung untergraben Attraktivität des öffentlichen Dienstes – Der Vorsitzende der FDP/DVP Fraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, kritisiert scharf die Pläne der Landesregierung, die Eingangsbesoldung bei neu eingestellten Beamten des gehobenen und des höheren Dienstes befristet um eine Besoldungsgruppe oder um 4 beziehungsweise 8 Prozent abzusenken. „Auch wenn es nun zu Verhandlungen mit der Beamtenschaft kommt, kann diese Forderung nicht bestehen bleiben“, so Rülke.

Denn eine niedrigere Eingangsbesoldung setze einen deutlichen Fehlanreiz: im Wettbewerb um die besten Köpfe verliere der öffentliche Dienst gegen die freie Wirtschaft so weiterhin Boden. Würde die Landesregierung eine nachhaltige Politik betreiben, müsste sie ein gesteigertes Interesse daran haben, die Besten der Besten zu gewinnen – anstatt diese zu verprellen. Die FDP/DVP Fraktion lehnt diesen Vorschlag daher strikt ab. „Die grün-rote Landesregierung demonstriert mit diesem Vorschlag wieder einmal ihre tatsächliche Vorstellung von sozialer Gerechtigkeit. Die Einlösung der Wahlversprechen wird auf dem Rücken derer ausgetragen, die sich jetzt noch nicht wehren können.“Die Maßnahmen versprächen nur auf den ersten Blick Einsparungen, auf den zweiten offenbare sich dagegen der wahre Preis, so Rülke. „Diese Ungleichbehandlung kostet den öffentlichen Dienst langfristig Geld, Substanz und Ansehen.“

Wirtschaftsminister hat die ländlichen Räume wohl schon abgeschrieben – Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, und der agrarpolitische Sprecher Dr. Friedrich Bullinger kritisierten die Äußerung des Wirtschaftsministers Schmid, dass es auf einen Bauern mehr oder weniger nicht ankomme, als eine „unglaubliche Entgleisung“.

Damit mache Schmid deutlich, was er vom ländlichen Raum halte und dass er die ländlichen Regionen wohl schon abgeschrieben habe. Rülke und Bullinger: „Um die Stärke unserer ländlichen Räume beneiden uns alle anderen Bundesländer. Grün-Rot ist auf dem besten Wege, diese stabilen Strukturen herunterzuwirtschaften.“